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SikTh

Opacities

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016
Besonderheiten/Stil: Progmetal
Label: Peaceville (Edel)
Durchschnittswertung: 11.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Mikee W. Goodman Vocals
Justin Hill Vocals
Dan Weller Guitar, Keyboards
Graham "Pin" Pinney Guitar
James Leach Bass
Dan 'Loord' Foord Drums/Percussion

Tracklist

Disc 1
1. Behind The Doors 4:25
2. Philistine Philosophies 5:02
3. Under The Weeping Moon 4:38
4. Tokyo Lights 1:39
5. Walking Shadows 5:37
6. Days Are Dreamed 6:15
Gesamtlaufzeit27:36


Rezensionen


Von: Nik Brückner @ (Rezension 1 von 2)


Oh my Gooood!

SikTh sind wieder da! Eine der für den Djent einflussreichsten Bands überhaupt meldet sich zurück. Von 1999 bis 2008 waren sie aktiv gewesen, bis Mikee W. Goodman und Justin Hill die Band verließen. Danach versank die Band in Dunkelheit, bis der aufkommende Djent sie entdeckte, und sie zu einem seiner Orientierungspunkte erklärte. Ihre Popularität im Untergrund wuchs daraufhin derart, dass sie sich 2014 einer Reunion nicht mehr erwehren konnten...

Am 22. Januar 2016 erscheint nun eine neue EP - darauf haben die Fans der Band seit dem Reunion-Konzert beim Download-Festival 2014 (und dem Auftritt als Headliner beim Euroblast 2014 in Köln) gewartet. Und bei SikTh ist alles beim alten: die Band verbindet Progmetal, Tech und Mathcore mit dem farbigen Doppelgesang von Goodman und Hill zu einem einzigartigen Sound. Fast ein bissl hörbarer sind sie mittlerweile, noch variantenreicher der Gesang, etwas weniger Avantgarde-Anteile, dafür mehr Cock-Rock ("Behind the Doors"), und mit "Walking Shadows" haben sie sogar ihren bis dato melodiösesten Song im Repertoire.

Doch keine Angst! Hier wird immer noch ordentlich zugeschlagen - an Härte hat die Band nichts eingebüßt. Und so gehen die Jungs auch nach zehnjähriger Studioabstinenz noch stark, auch wenn sie mittlerweile nicht mehr von einer Plattenfirma unterstützt werden. Dafür sorgte unter anderem Forrester Savell von Karnivool, der "Opacities" zusammen mit Dan Weller und Justin Hill produziert hat. Willkommen zurück also - und gebt uns mehr!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Djent, aber klassisch-metallischer
Veröffentlicht am: 5.1.2016
Letzte Änderung: 5.1.2016
Wertung: 11/15

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Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 2 von 2)


SIKTH sind eine Wucht. Ungebremst. Spektakulär. Böse. Auf die Zwölf. BAMM!

Opacities ist seit 2006 das erste Lebenszeichen der Band aus Herfordshire/England. Für mich ist es das erste Lebenszeichen der Band überhaupt, hatte ich sie doch bis dato gar nicht wahrgenommen. Das liegt sicher auch an der schwierigen Verfügbarkeit der bisher veröffentlichten Tonträger. Eine echte Lücke ist das, wie ich feststellen muss.

SIKTH vereinen genau jene Charaktermerkmale, die für mich wesentlich sind, um gespannt hinzuhören. Überraschende Breaks sind da genau so vorhanden, wie harte und geradlinige Riffs, dazu eine Monsterproduktion, die vor allem die Rhythmusgruppe so richtig mit Rumms versorgt. Immer wieder schummeln sich Trademarks des traditionellen Heavy Metal ein, um im kommenden Moment stakkatoartige Progmetaltakte zu zelebrieren.

Ausgesprochen spannend finde ich den theatralischen, mehrstimmigen Gesang, der schier düstere Bilder malt und eine schwere Zukunft in Aussicht stellt. Klingt alles ein wenig nach Weltuntergangsszenario. Vor allem begeistert mich, dass man verschiedene Stimmfarben miteinander mischt, zum einen kratzig-aggressiv, zum anderen kraftvoll-melodisch. Da wird mit Emotionen gespielt und man brennt zeitweise ein echtes Feuerwerk ab. Gefällt mir gut.

Was SIKTH vom (gleichklingenden) Prog-Metal dieser Tage markant abhebt ist die Nähe zum Heavy Metal. Auf der einen Seite bedient man das ein oder andere Heavy-Klischee um sich auf der anderen Seite keineswegs zu limitieren, sondern mit jazzigen Sprenklern und sogar floydigen Gitarren zu argumentieren. Mir kommen manchmal die Ungarn Special Providence in den Sinn. Ein hinkender Vergleich, aber manchmal denke ich, dass die sicherlich mit Gesang auch so klingen „könnten“.

SIKTH sind für mich überraschend gut. Für mich heißt das, ich muss nun mal sehen, wo ich deren Backkatalog auftreiben kann. Für euch heißt das, kauft euch erst einmal Opacities, das hat es nämlich verdient, gehört zu werden. Erfrischend, wie das Jahr 2016 musikalisch anfängt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 27.1.2016
Letzte Änderung: 27.1.2016
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von SikTh

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2003 The Trees Are Dead & Dried Out Wait For Something Wild 11.00 1
2006 Death of a Dead Day 12.00 1
2017 The Future In Whose Eyes? 10.67 3

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