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SikTh

Death of a Dead Day

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2006
Besonderheiten/Stil: Progmetal
Label: Bieler Bros.
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Mikee Goodman vocals
Justin Hill vocals
Dan Weller guitars
Graham "Pin" Pinney guitars
James Leach bass
Dan "Loord" Foord drums, percussion

Tracklist

Disc 1
1. Bland Street Bloom 5:41
2. Flogging the Horses 3:33
3. Way Beyond the Fond Old River 5:03
4. Summer Rain 3:35
5. In This Light 4:24
6. Sanguine Seas of Bigotry 4:17
7. Mermaid Slur 0:48
8. When the Moment's Gone 5:59
9. Part of the Friction 5:13
10. Where Do We Fall? 4:40
11. Another Sinking Ship 4:02
12. As the Earth Spins Round 6:37
Gesamtlaufzeit53:52


Rezensionen


Von: Nik Brückner @


SikTh waren (neben Meshuggah) laut Misha Mansoor (Periphery) eine der für den Djent einflussreichsten Bands. Von 1999 bis 2008 waren sie aktiv gewesen, hatten zwei Alben vorgelegt ("The Trees Are Dead & Dried Out Wait for Something Wild" und dieses hier) - dann verließen Mikee W. Goodman und Justin Hill die Band. Danach versank die Band in Dunkelheit.

... bis eben der gerade aufkommende Djent sie entdeckte, und sie zu einem seiner Orientierungspunkte erklärte. Ihre Popularität im Untergrund wuchs daraufhin derart - aber diese Geschichte wird anderswo erzählt.

"Death of a Dead Day" ist also das zweite Album der Band. Und die ersten 4000 Stück kamen mit eigenhändig autographierten Foldout-Postern. Die Tatsache, dass mein vor ein paar Wochen bestelltes Exemplar so eines ist, sagt einiges darüber aus, wie sträflich unbekannt diese grandiose Band immer noch ist.

"Death of a Dead Day" erschien 2006, drei Jahre nach dem Debüt. Und naja, so unbekannt war die Band damals gar nicht, jedenfalls nicht in ihrem Heimatland England: Dem Album gelang immerhin der Einstieg in die englischen Charts, auf Platz 55. Ein aufgehender Stern also.

Und die Scheibe ist ein Monster! SikTh schreiben den Stil von "The Trees Are Dead & Dried Out Wait for Something Wild" konsequent fort: Zu einem hochtechnischen Backing der Instrumentalisten schreien und singen sich Goodman und Hill die Seele aus dem Leib. Diese zwei Charaktere machen den Reiz der Band aus: Die Stimmen der beiden repräsentieren die Pole, zwischen denen die janusköpfige Band sich hin und her bewegt - übrigens gedoppelt durch die zwei Gitarren von Weller und Pinney. Auf diesem Album verkörpert durch z. B. das kompromisslos laute "Bland Street Bloom" und, neben "When the Moment's Gone", vor allem "In This Light", das wohl so eine Art SikTh-Ballade ist. Hier hört man auch, wie modern die Band damals klang: im Grunde ist "In This Light" so eine Art New-Artrock. Gleich fortgewischt vom aggressiv gekreischten "Sanguine Seas of Bigotry" selbstverständlich.

Progmetal! Aggressiv, schnell, technisch auf höchstem Niveau. Wir bewegen uns im Territorium von Bands wie Meshuggah, Kategorien wie Tech oder Extreme Metal, Avantgarde-Metal oder Mathcore sind also angebracht. Wer das hier genießen will, muss sich an ultraschnellem Gefrickel freuen und darf sich dabei nicht von kreischendem Geschrei stören lassen. Für alle die, deren Herz jetzt höher schlägt, ist dieses Album. Weit aufmachen...

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Meshuggah, Protest the Hero, Djent
Veröffentlicht am: 4.2.2016
Letzte Änderung: 4.2.2016
Wertung: 12/15
Goodman nennt es übrigens "Scatcore".

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von SikTh

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2003 The Trees Are Dead & Dried Out Wait For Something Wild 11.00 1
2016 Opacities 11.50 2
2017 The Future In Whose Eyes? 10.67 3

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