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Arena

XX

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016 (DVD)
Besonderheiten/Stil: live; Neoprog
Label: Metal Mind Productions
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Clive Nolan keyboards, background vocals
Mick Pointer drums
John Mitchell guitars, background vocals
Paul Manzi vocals
Kylan Amos bass

Tracklist

Disc 1
1. The Demon Strikes 5:25
2. Rapture 4:31
3. Double Vision 4:36
4. Crack In The Ice 6:04
5. Moviedrome 18:59
6. How Did It Cme To This? 4:26
7. Salamander 3:59
8. Bedlam Fayre 5:46
9. Serenity 2:15
10. The Unquiet Sky 5:40
11. Traveller Beware 7:04
12. City Of Lanterns 1:46
13. Ride The Tide 4:24
14. The Hanging Tree 7:20
15. The Tinder Box 3:42
16. Solomon 13:37
17. Don`t Forget To Breathe 5:12
18. Crying For Help VII 5:27
Gesamtlaufzeit110:13


Rezensionen


Von: Jörg Schumann @


XX. Zwanzig Jahre Arena.

Es begann irgendwann anno 1993, als Clive Nolan und Mike Pointer sich in einem Pub trafen und nach ein paar Pints beschlossen, einige Songs zusammen aufzunehmen. Aus den Songs (die ersten Kompositionen waren wohl "Valley of the Kings" und "Solomom") wurde eine ganze Platte und als diese sich über Erwarten gut verkaufte aus dem ursprünglich geplanten Teilzeitprojekt eine Band. Arena war geboren. Bis heute sind Pointer und Nolan die beiden Konstanten der Band, die übrigen Positionen an Bass, Gesang und Gitarre wurden über die Jahre immer wieder umbesetzt.

Neben Langzeitgitarrist Mitchell, der seit The Visitor beziehungsweise der 1997er Tour mit dabei ist, besteht das aktuelle Line-Up noch aus Sänger Paul Manzi (seit The Seventh Degree Of Separation am Mikrofon) und Kylan Amos, der seit dem letzten Studioalbum The Unquiet Sky in die Bass-Saiten greift.

Im Jahre 2015 gingen Arena auf eine ausgedehnte Europatournee, die sie an 32 Orte führte. Der Auftritt im Kinoteatr "Rialto" in Katowice/Polen wurde am 9.April 2015 mitgeschnitten und zum Jubiläum der Band auf DoCD und DVD veröffentlicht. Die DVD enthält das gesamte Konzert, zudem eine Photogalerie, Discographie und Interviews mit den Bandgründern Nolan und Pointer, in denen man einiges über die Entstehungsgeschichte der Band, das letzte Studioalbum und die Jubiläumstournee erfährt.

Das Konzert gibt es wahlweise in 2.0 Stereo oder 5.1 Surround, wobei der Surroundsound nicht speziell beeindruckend ist und nur spärlich ausgenutzt wird. Das Bild ist okay, nicht übermässig scharf, wirkt aber vor allem in Momenten, in denen die Bühne in dunklere Rot- oder Blautöne getaucht wird, etwas schwammig. Die Lightshow ist grösstenteils unspektakulär, bei einigen Stücken werden Videosequenzen hinter die Musiker projiziert. Alles in Allem bieten Arena hier keine grosse visuelle Show, sondern richten das Augenmerk in erster Linie auf die Musik.

Die Songauswahl ist gut, allerdings wiederholen sich Arena auf den letzten Live-Outputs in ihrer Setlist zunehmend. Stücke wie "Serenity", "City of Lanterns", "Don`t forget to Breathe" oder "State of Grace" hat man nun wiederholt gespielt und auf Plastik gebannt, da dürfte für meinen Geschmack mal was Neues kommen. Auch "Crack in the Ice" kommt hier in einer knackig-kraftvollen Version zum wiederholten Male zum Handkuss, dies allerdings zu Recht, da es ein Bandhighlight und live ein Kracher erster Güte ist. Auch den obligaten Mitsing-Rausschmeisser "Cry For Help VII" kann man schlecht auslassen. Ansonsten spielen sich Arena recht ausgewogen durch sämtliche Alben ihrer Karriere.

Da finden sich intensive Powerballaden wie "How did it come to this?", geile Bombastrocker mit sakralen Orgelparts und Konservenchören ("Salamander"), proggige Nummern mit 7/8-Takten ("Ride the Tide") und atmosphärisch dichte, epische Werke mit nicht enden wollendem Finale wie "The Hanging Tree". Mitchell und Nolan wechseln sich mit Soloeinlagen ab, Amos spielt einen soliden Bass und Pointer trommelt ebenfalls solide, wenn auch recht unspektakulär. Frontman Manzi hat eine variable Stimme, die sich in mittleren und hohen Tonlagen wohlfühlt und recht ausdrucksstark ist.

Man macht auch vor "Moviedrome" nicht halt, welches in einer Fanumfrage der meistgenannte Live-Wunsch gewesen war. Nolan bezeichnet das längste Stück des Bandkatalogs als komplex, schwierig und sperrig. Ich finde es nach wie vor überbewertet und viel zu lang für die Handvoll Ideen, die es enthält. Ich hätte mir stattdessen "Opera Fanatica" von Pepper`s Ghost gewünscht, welches bis anhin noch nicht live gespielt oder zumindest nicht aufgezeichnet wurde. Mit "Solomon" beendet die Band das reguläre Konzert mit einem der Fan-Favoriten, um dann noch zwei Zugaben draufzupacken.

XX gibt in knapp 140 Minuten einen guten Überblick über das Schaffen der Neoprogger Arena. Die Scheibe macht Spass, auch Stücke, die mir im Studiooriginal etwas zu blass waren, gewinnen live deutlich an Farbe und Kontur. Alle Neoprog-Affinen und natürlich alle Arena-Fans können hier bedenkenlos zugreifen.

Anspieltipp(s): Crack in the Ice, Salamander, Ride the Tide, Solomon
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 12.2.2016
Letzte Änderung: 12.2.2016
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Arena

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1995 Songs From the Lions Cage 10.50 2
1996 Pride (Let Your Conscience Decide) 10.50 2
1996 Edits - 1
1997 Welcome to the stage 10.00 1
1997 Welcome Back! To The Stage - 1
1997 The Cry 3.00 2
1998 The Visitor 9.75 4
1999 The visitor - revisited - 1
2000 Immortal? 6.25 4
2001 Breakfast In Biarritz 6.00 1
2001 Unlocking The Cage - 1
2002 Radiance - 1
2003 Caught in the act (DVD) 9.00 1
2003 Contagium - 1
2003 Contagious - 1
2003 Contagion 8.00 3
2004 Live & Life (The Contagion Tour 2003) 9.00 1
2005 Pepper's Ghost (7 Stories Of Mystery And Imagination) 11.00 5
2006 Smoke & Mirrors (DVD) 9.50 2
2011 The Seventh Degree Of Separation 8.00 2
2013 Rapture (DVD) 9.00 1
2015 The Unquiet Sky 10.50 2
2018 Double Vision 10.50 2

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