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Electric Eye

Different Sun

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016
Besonderheiten/Stil: Psychedelic; Spacerock
Label: jansen plateproduksjon
Durchschnittswertung: 10/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Øystein Braut Guitar, vox
Njål Clementsen Bass, vox
Anders Bjelland Keys
Øyvind Hegg-Lunde Drums

Gastmusiker

Richard Myklebust sings on 2,3 & 6
Linn Frokedal sings on 1 & 3
Arne Hakon Tjelle sings on 3

Tracklist

Disc 1
1. Silent By The River 5.05
2. All Of This Has Happened Before And Will Happen Again 6.12
3. Mercury Rise 5.22
4. Bless 4.14
5. Heavy Steps On Desert Floor 7.43
6. Never Fade Away 3.58
7. Part One 6.08
Gesamtlaufzeit38:42


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 1 von 2)


Seit wann es Electric Eye gibt, konnte ich bisher nicht ermitteln. Fest steht, das norwegische Quartett absolviert seit 2013 Konzerte und hat bis Anfang 2016 zwei Alben veröffentlicht. In dem nachfolgenden Text soll es um das zweite, „Different Sun“, gehen.

Eigentlich beschreibt der Titel des ersten Albums “Pick-up, Lift-off, Space, Time“ so ziemlich alles, was der Hörer von Electric Eye erwarten darf. Und zwar psychedelisch-trancigen Spacerock, dessen Schwerpunkte gleichermaßen bei den Songstrukturen, wie bei den farbenfroh arrangierten Instrumentalteilen zu liegen scheinen.

Die Stücke spiegeln das Interesse der Musiker an der fernöstlichen Musik, an „dem ständig expandierendem Universum“ und nicht zuletzt an der „Modernisierung“ vom traditionellen Spacerock wider. So glaube ich in manchem Song neben dem psychedelischen (Space)Rock der vergangenen Jahrzehnte auch leichte Einflüsse von New Wave und Alternative Rock ausmachen zu können.

Bei dem Gesangsthema von „Mercury Rise“ dachte ich zunächst, hier wird gerade ein Stück von Marc Bolan gecovert, bis man sich im Refrain anderweitig orientierte. „Part One“ ist dagegen eindeutig durch Pink Floyd aus der Zeit von „Meddle“ beeinflusst.

Auch wenn Electric Eye keine musikalischen Pioniertaten vollbringen, so darf „Different Sun“ allen Freunden von gut gemachtem Spacerock empfohlen werden.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 26.3.2016
Letzte Änderung: 26.3.2016
Wertung: 10/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 2)


Und wieder eine Band, die tief in der Vergangenheit gräbt und eine Musik hervorbringt, wie sie vermutlich die Großväter der beteiligten Musiker gemacht oder zumindest gehört haben. Von der ersten Sekunde an fühlt man sich zurückversetzt in die späten 60er, das heimische Wohnzimmer verwandelt sich in den Londoner UFO-Club, und ab geht’s. In bester Hawkwind-Manier rumpeln die Riffs voran, hin und wieder wird auch psychedelisch soliert, wobei es gerne mal nach Gilmour klingt, dazu röhrt die Schweineorgel. Bass und Schlagzeug sind beide durchaus variabler als vielfach im Spacerock üblich, gerade der Bass pumpt gerne mal druckvoll. Der Gesang ist oft mehr ein im Hintergrund gehaltenes Raunen, fügt sich angenehm in die Musik ein. Ein paar wohldosierte Wave-Einflüsse sorgen außerdem dafür, dass die Musik nicht komplett zur 60er-Nostalgieshow wird.

Sicher, das ist nicht gerade als innovativ zu bezeichnen, was die vier Norweger auf Different Sun fabrizieren. Hin und wieder gerät es sogar gefährlich nahe ans Klontum, etwa im abschließenden Part One, das ohne weiteres von Pink Floyd stammen könnte. Aber es ist eine wunderbare musikalische Mixtur zum Abheben in fremde Sphären. Macht Spaß!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.6.2016
Letzte Änderung: 1.6.2016
Wertung: 10/15
für eine höhere Wertung klingt es mir nicht eigenständig genug

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Electric Eye

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2017 From The Poisonous Tree 10.00 2

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