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Vibravoid

Psychedelic Blueprints

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016 (Zusammenstellung aus den Jahren 2000 bis 2013)
Besonderheiten/Stil: Psychedelic; Spacerock
Label: Stoned Karma Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Christian Koch Gitarre, Gesang u.a.
weitere Mitspieler nicht angegeben!

Tracklist

Disc 1
1. Eruptions of the Green Sun   (aus "Gravity Zero", 2012) 4:06
2. Playing with Beuys   (aus "The Politics of Ecstasy", 2008) 3:23
3. Seefeel   (aus "Minddrugs", 2011) 3:18
4. Get out of Here   (aus "Gravity Zero", 2012) 4:15
5. What You Want   (aus "Minddrugs", 2011) 5:04
6. Doris Delay   (aus "The Politics of Ecstasy", 2008) 4:13
7. Random Generated Future   (aus "Distortion", 2009) 4:49
8. The Politics of Ecstasy   (aus "The Politics of Ecstasy", 2008) 4:41
9. Gravitation Zero   (aus "Gravity Zero", 2012) 13:23
10. Save my Soul   (aus "Minddrugs", 2011) 8:10
11. The Empty Sky   (aus "Delirio Dei Sensi", 2013) 4:21
12. Lovely Lady Deb O'Nair   (aus "2001", 2000) 3:20
13. Void Vibration   (aus "Void Vibration", 2002) 12:44
Gesamtlaufzeit75:47


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Psychedelic Blueprints ist eine Retrospektive des Schaffens der Düsseldorfer Neo-Psychedeliker Vibravoid um Gitarrist und Sänger Christian Koch. Ziel war dabei nicht, eine repräsentative Auswahl zu treffen; dazu ist die Diskographie der Band einfach zu umfangreich, zumindest für eine einzelne CD. Stattdessen soll es laut Covertext „a psychedelic trip into the wonderful World (sic) of Vibravoid“ darstellen. Diesen Zweck erfüllt das Album auf jeden Fall. Der Albumtitel soll übrigens darauf hinweisen, dass viele heutige Psychedelic- und Stoner-Bands letzten Endes die Ideen von Vibravoid imitieren.

Berücksichtigt wurden ausschließlich die Studioalben der Band. Das kann man durchaus bedauern, denn zumindest für mich wirkt solche Musik live immer am besten (und zwar am allerbesten nachts auf Burg Herzberg oder in Finkenbach), aber auch in diesen Studiofassungen entfaltet die Musik ihre Wirkung vortrefflich. Vom ersten Ton an wird man in diesen Strudel psychedelischer Klänge gezogen und in die Weiten des Alls katapultiert. Oder doch eher in die tiefe Vergangenheit? Denn natürlich klingt die Vibravoid-Musik durchweg wie aus den späten 60ern, die frühen Pink Floyd haben ebenso deutliche Spuren hinterlassen wie auch Bands wie Hawkwind.

Da flirren und sirren die Gitarren permanent in allerlei psychedelisch-bunten Klangfarben, manchmal noch um Sitar-Klänge ergänzt. Gelegentlich röhrt eine Orgel dazu, der Gesang kommt eher unauffällig, aber angenehm, bisweilen durch Echoeffekte leicht verfremdet. Alles ist von dieser unnachahmlichen Flower-Power-Hippie-Atmosphäre durchtränkt, manchmal auch mit leicht poppigem Anstrich (Seefeel), die Jungs können es aber durchaus auch heftiger rocken lassen (What You Want etwa, mit deutlichem Hawkwind-Einfluss). Übermäßig komplex ist das Ganze freilich nicht, ebensowenig wie besonders innovativ; hier geht es mehr um musikalische Stimmungen und das Abheben in andere Sphären (und Zeiten). Dafür ist Psychedelic Blueprints bestens geeignet.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 27.5.2016
Letzte Änderung: 27.5.2016
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Vibravoid

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2000 2001 10.00 1
2002 Void Vibration 12.00 1
2008 The Politics of Ecstasy 9.00 1
2009 Distortions 12.00 1
2010 Triptamine 12.00 1
2011 Minddrugs 10.00 2
2011 Burg Herzberg Festival 2011 11.00 1
2012 Gravity Zero 10.00 1
2017 Mushroom Mantras 9.00 1
2018 Vibrations from the Cosmic Void 10.00 1
2018 Live at Rheinkraut Festival 2018 11.00 1

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