The Silent Corner and the Empty Stage
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Virgin Records Ltd. |
| Durchschnittswertung: |
13/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Peter Hammill |
acoustic & electric guitars, assorted pianos, bass, harmonium, mellotrons, oscillator and vox |
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Gastmusiker
| Hugh Banton |
foot & hand bass, organ and part-choir (4) |
| Guy Evans |
drums, symbol & Aunapuma |
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| David Jackson |
Altotenorandsopranosaxophones and routings; flute |
| Randy California |
Pulsating lead guitar (5) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Modern
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7:28
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| 2. |
Wilhelmina
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5:17
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| 3. |
The Lie (Bernini's Saint Theresa)
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5:40
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| 4. |
Forsaken Gardens
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6:15
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| 5. |
Red Shift
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8:11
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| 6. |
Rubicon
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4:41
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| 7. |
A Louse Is Not a Home
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12:13
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| 8. |
The Lie
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6:31
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| 9. |
Rubicon
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5:02
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| 10. |
Red Shift
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5:51
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| Gesamtlaufzeit | 67:09 |
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Rezensionen

Dies ist nicht nur mein persönlicher Hammill-Favorit, sondern auch eine meiner Allzeit-Lieblingsplatten. Hammill steht hier noch relativ stark in der Tradition von Van der Graaf Generator; unterstützt wird er dabei von seinen ehemaligen Bandkollegen Hugh Banton (Bass, Orgel), Guy Evans (Schlagzeug) und David Jackson (Sax, Flöte). Auf einem Titel wirkt noch Gitarrist Randy California mit.
Die Songs dieses Albums kreisen meist um Themen wie Einsamkeit und Anonymität. Entsprechend ist die Musik eher in Moll gehalten, es sind aber zahlreiche Wutausbrüche (vor allem stimmlich) vorhanden, die "The Silent Corner..." zum wohl emotionalsten Hammill-Album machen. Gleich mit dem ersten Titel "Modern" beginnt es heftig: aufgeregte Akustik-Gitarre leiten den Song ein, dann beginnt Hammill gegen die Anonymität des Großstadtlebens anzuschreien, von dissonant kratzenden E-Gitarren begleitet. Nach einem verzweifelten "Like the inmates of asylums all the citizens are contagiously insane" geht es in einen ruhigen keyboardlastigen Teil über, aber bald kratzen und sägen die Gitarren wieder. Ein wahrlich furioser Auftakt!
Mit sanften Klavierakkorden beginnt "Wilhelmina", indem Hammill einem (seinem?) Kind eine nicht gerade optimistische Aussicht auf die Erwachsenenwelt bietet. Wie bei vielen seiner Songs wird auch hier durch reduzierten Instrumentierung (neben Klavier noch ein bißchen Mellotron und Gitarre) eine umso höhere Intensität erreicht. "The Lie" beginnt düster-bedrohlich und lebt vom Gegensatz zwischen ruhigen, fast geflüsterten und lauthals schreienden Gesangsteilen, begleitet nur von Klavier und dezenter Orgel. "Forsaken Gardens" vereint dann die alte VdGG-Besetzung. Zunächst singt Hammill ohne Begleitung, dann kommen nach und nach die einzelnen Instrumente dazu (schönes Flötenspiel von D. Jackson) und der Song geht in einen flotten Mittelteil über, um dann wieder langsam und schwermütig zu enden.
Absoluter Höhepunkt dieser Platte und alleine schon ein Kaufgrund ist "A Louse is not a Home", ein 12-minütiges emotionales Wechselbad zwischen stummer Verzweiflung und wütendem Aufschrei, dessen Protagonist angesichts seiner Isolation in Wahnvorstellungen verfällt (so verstehe ich den Text jedenfalls). In der Hammill-Mailingliste war zu lesen, dass dieser Song ursprünglich für ein nie realisiertes VdGG-Album namens "Iceberg" gedacht war. Insgesamt für mich *das* ultimative Hammill-Album.
| Anspieltipp(s): |
Modern, A Louse is not a Home |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
21.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
26.6.2004 |
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"The silent corner..." zeigt einen Hammill in Bestform, der singt und schreit und singt, als gäbe es kein Morgen. Dazu noch die drei Bandkollegen von VdGG, die dem ganzen die Würze geben. Also ein VdGG-Album unter dem Namen Hammill - oder doch ein Soloalbum mit alten Freunden? Weder das eine noch das andere, vielmehr beides.
Da gibt es mit Songs wie "Modern", "Wilhelmina" und "The Lie" typische Hammill-Stücke, recht spartanisch nur mit Klavier und Gitarre instrumentiert. Andererseits mit "Forsaken Gardens", "Red Shift" und "A louse..." typische VdGG-Stücke, die man problemlos auf einem (nicht realisierten) Bandalbum hätte unterbringen können (letzterer wurde dann sogar ins VdGG-Live-Programm aufgenommen). Diese Zweiteilung stört aber nicht weiter, da auch die "Solo"-Stücke Spannung und Atmosphäre mitbringen, so daß Schlagzeug und Saxophon gar nicht vermißt werden.
Essentiell für Hammill- und VdGG-Jünger.
P.S.: Zur Zeit lese ich das Buch "Illuminati" von Dan Brown und war überrascht festzustellen, daß Bernini's Saint Theresa dort eine wichtige Rolle spielt. Dort wird diese Statue auch näher beschrieben. Wer mehr wissen möchte, wird wohl das Buch lesen müssen. Ich verrate hier nichts mehr.
| Anspieltipp(s): |
A Louse Is Not a Home, Modern |
| Vergleichbar mit: |
Van der Graaf Generator |
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| Veröffentlicht am: |
17.5.2004 |
| Letzte Änderung: |
25.2.2005 |
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Ein Wort zur Remaster-Version.
Der klangliche Zugewinn durch das Remastern ist ohrenfällig, jedoch, ähnlich wie bei "Chameleon in the Shadow of the Night" noch nicht ganz optimal. Und ebenso wie dort gibt es als Bonus ein Stück vom Kansas City-Konzert 1978, hier: "The lie". Hammill ist solo am Klavier zu Gange. Die Soundqualität hält sich zwar in Grenzen, ist aber gerade so noch akzeptabel. Anders sieht dies bei den anderen beiden Bonustracks aus. Da sie für die John Peel-Radioshow im Februar 1974 im Tonstudio aufgenommen wurden, ist der Klang sehr gut. Beides sind Hammill/Jackson-Duette, wobei Hammill jeweils die A-Gitarre klampft. Auf "Red shift" spielt Jackson Saxophon, dieses Stück wirkt zu stark reduziert ohne die anderen musikalischen Effekte. "Rubicon" hingegen gewinnt sogar noch etwas durch das Flötenspiel Jacksons.
Fazit: Bei "The Silent Corner and the Empty Stage" sollte man auf die remasterte Version zurückgreifen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
22.10.2006 |
| Letzte Änderung: |
22.10.2006 |
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