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Mothertongue

Unsongs

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Independent / Alternative; Jazz; Punk
Label: Bad Elephant Music
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Phil Dixon guitar, backing vocals
Will Holden bass, backings vocals, saxophone
Andy Malbon trumpet, cornet
John Simm drums, percussion, programming, synths, ukulele
Louis Smith vocals, guitar, synths, ukulele
Mark Wall guitar, mandolin, violin, synths, backing vocals

Gastmusiker

Frank Dixon slide whistle and backing vocals (7)

Tracklist

Disc 1
1. King of the Tyrant Lizards 4:27
2. A Poem that the Sky wrote 3:36
3. Perfect Zero 3:34
4. The Fog 5:55
5. Nautilus 5:15
6. Little Mice 4:02
7. Shango 2:40
8. Waxwing 2:43
9. Funeral Song for the Icarus Worm 0:48
10. Blooper's Theme 4:01
11. Sidescroller 0:56
12. Starcross 4:16
13. These Hands 6:07
Gesamtlaufzeit48:20


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Mothertongue aus Manchester, England, machen es dem gemeinen Proggie jedweder Provenienz nicht einfach. Sie selbst bezeichnen ihren Sound als „Pop/Prog/Art/Rock Fiasco“ und klingen nach eigener Ansicht „a bit like Edward Lear having a row with the Cardiacs in Glenn Miller's bathtub“. Aber das ist natürlich Schmonz und doch irgendwie wahr.

Die 2013 gegründete Band, die mit „Unsongs“ ihr Debut vorlegt, klingt sehr, sehr englisch. Vor allem was den Gesang angeht. Die musikalischen Wurzeln sind stark vom britischen Indie-Rock der 80er, Ska und vom Post-Punk-Revival der 00er geprägt. Kurzum Mothertongue hören sich in ihrer Grundsubstanz eher nach The Jam, The Clash, Bowie, den Blow Monkeys und Franz Ferdinand an als nach Genesis, Magma, Kansas, Porcupine Tree und Dream Theater, um mal wahllos ein paar Größen des internationalen Prog herauszugreifen. Allerdings klingt in ständigem Wechsel alles Mögliche an – etwas Latin, etwas Jazz, etwas Steely Dan, etwas Klassik, etwas Kaffeehausmusik, etwas Easy Listening, etwas Artpop, etwas Psychedelic -, was die Einordnung nicht gerade vereinfacht.

Die Produktion ist ziemlich gut gemacht; Sänger und Backing Vocals erzeugen Melodien, die einfach prächtig ins Ohr gehen; die Takte sind längst nicht immer so gradlinig, wie man es vermuten könnte; die Musik bietet ein wahres Sammelsurium an stilistischer Abwechslung; auffällig ist bei einigen Songs der dominante Bläsersound; und last not least: die Songs haben meist einen flotten Drive, der gut ins Bein geht. Ideen haben die cleveren Jungs aus Manchester reichlich und sie machen was draus. Und auch wenn die Einordnung „Prog“ im klassischen Sinne etwas gewagt klingen mag: Artrock ist es allemal – nur kein New Artrock. Darüber sind Mothertongue hinaus. Ein großer Spaß für Proggies, die abseits vom stilistischen Purismus genießen können.

Anspieltipp(s): Perfect Zero, Nautilus
Vergleichbar mit: The Clash, David Bowie, 10cc
Veröffentlicht am: 3.6.2016
Letzte Änderung: 3.6.2016
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Mothertongue

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2018 Where The Moonlight Snows 12.00 1

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