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Circle

Pharaoh Overlord

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: Krautrock; Postrock; sonstiges
Label: Ektro Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Mika Rättö
Tomi Leppänen
Jussi Lehtisalo
Julius Jääskelainen
Janne Westerlund
Pekka Jääskelainen

Gastmusiker

Juho Viljanen Horns

Tracklist

Disc 1
1. Koitto 11:33
2. Kävelen luiden päällä 10:51
3. Aavasaksa 6:47
4. Aldeberan 6:38
5. Madonna of Viaggiano 7:06
Gesamtlaufzeit42:55


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Es wird mal wieder Zeit für eine Circle-Rezension. Natürlich waren die Finnen aus Pori seit dem Erscheinen der zur Zeit letzten auf den BBS rezensierten Scheibe (siehe “Manner”) nicht untätig. Neben einer Reihe von Livealben erschien mit “Incarnation“ eine Art von Death-Metal-Hommage und mit “Leviathan“ eine folkig-rockige, recht songorientierte Scheibe. Zudem war man noch unter dem Namen Falcon als Retro-Hardrocker tätig. 2015 folgte dann das hier rezensierte “Pharaoh Overlord“. Der Titel ist etwas verwirrend, ist Pharaoh Overlord doch eine weitere Band um Circle- und Ektro-Macher Jussi Lethisalo, die sich meist in Stoner-Jam-Psychrock-Metal-Gefilden aufhält. Parallel zu “Pharaoh Overlord“ (von Circle) ist zudem das Album “Circle“ von Pharaoh Overlord erschienen (auf dem allerdings keinerlei Stoner-Jam-Psychrock zu finden ist). Alles klar?

Zur Musik! Circle gehört zu den seltenen Bands, die einen gewissen eigenen Stil gefunden haben, trotzdem aber eine erstaunliche stilistische Bandbreite abdecken, sich dabei aber immer in eher ungewöhnlichen, progressiven oder auch experimentellen Bereichen bewegen. Postrock, Jazzrock, Folkrock, Krautrock, Elektronisches, Stoner-Hardrockgejamme, Metallisches und songorientiert Alternativrockiges findet sich auf Circle-Alben, wobei das potrockig-neokrautige Element selten fehlt, oder oft überwiegt. Das trifft auch auf “Pharaoh Overlord“ zu. Doch klingt die Scheibe wieder anders als das meiste, was von Circle vorher zu hören war.

Repetitive, hypnotische und intensive, krautig-postrockige Muster, bestimmt von den mehrfach besetzten E-Gitarren, dem mächtigen Bass und einem kraftvollen, sehr vielseitigen Schlagzeug, mal leicht jazzig, mal folkig eingefärbt, insbesondere dann, wenn textloser, klagend-raunender, fast sakraler Chorgesang erklingt. Etwa aus der Reihe tanzen allerdings die ausgesprochen bizarren, nichts desto trotz aber sehr passenden und beeindruckenden Stimmentgleisungen in “Kävelen luiden päällä“ (ich liebe finnische Songtitel!), die vorwiegend aus expressivem Schreien und Röcheln bestehen. Für das neuartige, recht prägende Element sorgt allerdings Gastmusiker Juho Viljanen mit allerlei Blechgebläse, das sich hupend und knurrend, meist ebenso repetitiv durch die fünf Stücke arbeitet.

“Pharaoh Overlord“ ist ein weiteres beeindruckendes Album aus Pori, welches diesmal einen recht eigenen Brass-Postrock im Angebot hat, der mir so bisher noch nicht zu Ohren gekommen ist. Circle-Fans und Liebhaber seltsamer Kraut-Post-Jamrock-Vermengungen sollten zuschlagen. Die Auflage ist nicht groß!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.6.2016
Letzte Änderung: 12.6.2016
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Circle

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1994 Meronia 11.00 1
1996 Zopalki 10.00 1
1996 Hissi 12.00 2
1997 Fraten 11.00 2
1998 Pori 12.00 1
1999 aNdeXelt. 11.00 1
2000 Prospekt 11.00 1
2001 TAANTUMUS 12.00 1
2002 Alotus 10.67 3
2002 Sunrise 10.50 2
2003 Guillotine 11.00 1
2004 Golem / Vesiliirto 10.00 1
2004 Forest 12.00 1
2005 TULIKOIRA 10.50 2
2006 Miljard 12.00 1
2006 Arkades 10.00 1
2007 Panic 10.00 2
2007 Tyrant 11.00 1
2007 TOWER 12.00 1
2007 Katapult 11.00 1
2007 Rakennus 9.00 1
2008 Hollywood 8.00 1
2008 Triumph 11.00 1
2009 Soundcheck 10.00 2
2010 Rautatie 12.00 1
2011 Infektio 12.00 1
2012 Serpent 10.00 1
2013 Manner 10.00 2
2017 Terminal 10.00 1

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