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Pharaoh Overlord

Circle

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: instrumental; ArtPop; Elektronische Musik; Krautrock
Label: Ektro Records
Durchschnittswertung: 10.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Tomi Leppänen
Jussi Lehtisalo
Janne Westerlund
Julius Jääskeläinen
Pekka Jääskeläinen

Tracklist

Disc 1
1. Eläin rientää kotiin 6:05
2. Tarkennus 6:08
3. Verbi 5:26
4. Villaa 8:02
5. Raide 2 5:38
6. Ystävinä ja pariskuntina 5:28
Gesamtlaufzeit36:47


Rezensionen


Von: Achim Breiling @ (Rezension 1 von 2)


Pharaoh Overlord entstand im Jahre 2000 als Seitenprojekt von Circle, als sich Jussi Lehtisalo, Janne Westerlund und Tomi Leppänen zu einem Trio zusammen fanden, welches sich zunächst einem ausladend jammenden Stoner-Psychrock widmete. Mit der Zeit kamen auch krautige, jazzrockige und vor allem hardrockend-metallische Elemente dazu. Die Band hat diverse Live- und Studioalben veröffentlicht. Auf einigen wenigen davon ist sogar Krautrockurgestein Hans Joachim Irmler als Gast zu hören. In klanglicher Hinsicht blieb sich die Gruppe weitestgehend treu und bot meist einen intensiven, nicht übermäßig originellen, aber druckvoll und dynamisch vorgetragenen Heavy-Kraut-Jamrock.

2015 hat sich daran etwas verändert. Verstärkt um Julius Jääskeläinen und Pekka Jääskeläinen, die schon in der zweiten Hälfte des ersten Jahrzehnts des neuen Jahrtausends zu Pharaoh Overlord stießen (und bald darauf auch zum Lineup von Circle gehörten), machen die Finnen nun ganz andere Musik, die man auf dem Album "Circle" nachhören kann. Da Circle (die Band) zeitgleich ein Album namens "Pharaoh Overlord" veröffentlicht haben, die Besetzungen weitestgehend identisch sind, und man sich auch in musikalischer Hinsicht angenähert hat, ist davon auszugehen, dass es sich bei Circle/Pharaoh Overlord inzwischen um dieselbe Entität handelt.

Wie schon angedeutet, gibt es auf "Circle" keinen Heavy-Kraut-Jamrock zu hören. Was hier aus den Boxen kommt ist eine Art von luftig-schwungvollem Neokrautrock, oder fast Kraut-Pop, der so klingt als hätte man Kraftwerk mit Harmonia und Neu! verschmolzen und die Protagonisten ein neues Album einspielen lassen, im Soundgewand des dritten Jahrtausends, aber im krautigen Geist der späten 70er. Dazu kommt noch ein charakteristisches, finnisch-seltsames Element, dieser Circle-Sound, ein dynamisches Gemenge aus hallendem Postrock, perlenden vielschichtigen Gitarrenlinien, fast symphonischer Tastenfülle und allerlei Elektronikverzierungen, ergänzt um eine sehr druckvolle Produktion.

Die Musik von Rättö ja Lehtisalo bewegte sich zu Beginn in ähnlichen Bahnen (siehe "Kopernikus hortoilee näkinkengässä"), doch sind die Klänge hier rein instrumental ausgefallen. Lebten Lethisalo und Kollegen vormals mit Pharaoh Overlord ihre Stoner- und Metalleidenschaft aus, ergeht man sich nun in einem durchaus originellen Kraut-Synthrock(Pop). Eigentlich hätte sich die Band nun auch in La Pori umbenennen können.

Wer die bisher erwähnten Vergleichsbands und Ideengeber schätzt, der sollte "Circle" einmal antesten!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 12.6.2016
Letzte Änderung: 26.9.2017
Wertung: 11/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 2)


Circle ist meine erste Begegnung mit dem Circle-Nebenprojekt Pharaoh Overlord, und diese verlief gleich äußerst angenehm. Die finnische Formation zeigt sich hier klar in der Tradition des Krautrock - allerdings nicht in Gestalt schwerfällig rumpelnder Jams, vielmehr orientiert man sich an den melodiösen Klängen, die weiland Bands wie Harmonia, Neu!, Kraftwerk oder auch La Düsseldorf fabrizierten. Gerade die fast schon poppige Leichtigkeit vieler Stücke erinnert an die Formation um die Dinger-Brüder. Simple Rhythmik, repetitive Gitarren, die ein postrockiges Element in die Musik bringen, alles mit vielen warmen Synthie-Flächen überdeckt. Das Ganze kommt mal entspannt, mal flott aus den Boxen gesprudelt und lehnt sich immer wieder mal in Richtung 80er-Jahre-Synthiepop (der ja letzten Endes auch auf Kraftwerk zurückgeht).

Sicherlich wird hier keine musikalische Abenteuerreise geboten, Liebhaber der melodiösen Variante des Krautrock, wie ihn die genannten Bands produzierten, kommen mit Circle aber voll auf ihre Kosten.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 26.9.2017
Letzte Änderung: 26.9.2017
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Pharaoh Overlord

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2010 Siluurikaudella 8.00 1
2011 Horn 9.00 1

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