SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
20.7.2017
Mouth - Vortex
Michael's Statement - Silent Creatures
The Ryszard Kramarski Project - The Little Prince
19.7.2017
Soul Secret - Babel
18.7.2017
Turbine Stollprona - Effekthascherei
RPWL - A New Dawn (DVD)
17.7.2017
Hidden Orchestra - Dawn Chorus
The Flower Kings - Banks Of Eden
16.7.2017
North Sea Radio Orchestra - Dronne
Martin Barre - Back to Steel
15.7.2017
Stone from the Sky - Fuck the Sun
14.7.2017
Burning Ghosts - Reclamation
Sh'lonk - Child of Music
13.7.2017
Discipline. - Captives of the Wine Dark Sea
12.7.2017
The Strawbs - Hero and Heroine
Ulan Bator - Stereolith
Donella del Monaco & Paolo Troncon, Opus Avantra ensemble - Venetia & anima
Bardo Pond - Lapsed
ARCHIV
STATISTIK
23665 Rezensionen zu 16177 Alben von 6287 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Steve Hughes

Once We Were - Part One

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016
Besonderheiten/Stil: Neoprog; New Artrock; Rock / Pop / Mainstream
Label: Progressive Promotion Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Steve Hughes voice, drums, percussion, bass, synths, guitar, programming

Gastmusiker

Alex Tsentides additional bass (1)
Katja Piel additional voice
Keith Winter guitar, rhythm guitar
Maciej Zolnowski violin
Angie Hughes additional voice
Dec Burke guitar solo (6)
J.C. Strand guitar (1)

Tracklist

Disc 1
1. The Summer Soldier 33:03
2. A New Light 3:03
3. For Jay 9:14
4. Kettering Road 8:09
5. Propaganda: Part One 1:58
6. Was I Wrong? 4:37
7. That Could've Been Us 8:03
8. Second Chances 2:46
9. Saigo Ni Moichido 5:54
Gesamtlaufzeit76:47


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


Steve Hughes, das sei der Vollständigkeit halber nochmals erwähnt, war lange Jahre Schlagzeuger bei Big Big Train (allerdings bevor diese zu Retroprog-Ikonen mutierten), aber auch bei Kino und The Enid aktiv. Mit „Once We Were – Part One“ legt er nach dem 2015er Album „Tales From The Silent Ocean“ sein zweites Soloalbum vor. Und Soloalbum ist hier weitgehend wörtlich zu nehmen, denn Hughes hat nicht nur alle neue Stücke komponiert, er bedient auch viele Instrumente, so dass er seine eigene Band ist. Aber ein paar Gäste hat er auch mit an Bord, die denn auch nicht unwichtige Akzente setzen.

Thematisch dreht sich das Album wohl einen Protagonisten, der durch verschiedene Zeitebenen springt und dort Krieg, Liebe, Tod, Einsamkeit, zerbrochene Familien und so weiter erlebt. Und Steve Hughes legt auch gleich ordentlich los. Der knapp über 33minütige Opener „The Summer Solider“ ist ein Traum für Sympho-Proggies, die auf einen modernen Grundsound stehen. Ausladende, bunt arrangierte Instrumentalparts sorgen immer wieder für wuselige Aktion aller Orten. Variantenreich spielt sich Hughes, immer mal wieder von seinen Gästen unterstützt, durch den Haken schlagenden Longtrack. Hughes kraftvolles Drumming treibt das Stück mit Verve voran. Der eher wenige, aber durchaus prägnante Gesang von Hughes selbst und seiner Gesangspartnerin Katja Piel, die auch einen Teil der Lyrics selbst verfasst hat, ergänzt das Instrumentalgewitter perfekt. Der Opener… ein toller Track, der zwischen Neoprog, modernem Artrock hin und her wogt. Genesis a la „Duke“ mit deutlichen Einsprengseln modernen Progs in der Folge von Kino oder Frost möge hier ein Vergleich sein.

Die nach diesem famosen Auftakt geweckten Erwartungen kann das Album in der Folge aber nicht ganz halten. Etwas unentschlossen schwanken die folgenden Stücke zwischen packendem Neoprog, sanftem Artrock und unverhohlenen melodiösen Passagen am Rande des Kitsch (und hin und wieder darüber hinaus). Da wechseln sich bombastische, sinfonische Parts mit Kuschelprog und süßlichen, balladesken Stellen munter ab. Schöne Arrangements, zum Beispiel für die Violine, stehen plötzlich neben völlig belanglos dahinplätschernden Melodien. Da ist man dann doch phasenweise deutlich an das 80er Jahre Alan Parsons Project erinnert.

Nach 33 Minuten war ich sehr euphorisch, aber die doch recht stilistisch und qualitativ schwankende zweite Album-Hälfte lässt mich etwas irritiert zurück. Was wollte uns der Künstler damit sagen? Na ja, egal, „The Summer Soldier“ ist ein must-have-track für Genre-Fans und das sind ja dann schon knapp über 33 Minuten mitreißende Musik. Und auch in den anderen Stücken steckt immer wieder Überraschendes, so dass unter dem Strich ein durchaus gutes Album bleibt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: moderne Genesis, Shaun Guerin, Kino, Frost, Alan Parsons Project
Veröffentlicht am: 19.7.2016
Letzte Änderung: 19.7.2016
Wertung: 10/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Steve Hughes

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2015 Tales From The Silent Ocean 11.00 1
2016 Once We Were - Part Two 11.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum