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Cinema (DE)

Isolation

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1985 (LP-Neuauflage 2016)
Besonderheiten/Stil: Rock / Pop / Mainstream
Label: Sireena Records
Durchschnittswertung: 6/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jürgen Krutzsch keyboards,vocals
Dirk Schmalenbach keyboards,drum machine
Thomas Adam drums,drum machine,keyboards
Helmust Jost bass
Richard Bracht sax
Richard Hagel vocals,backing vocals
Birgit Liene vocals
Heike Wiechert backing vocals

Tracklist

Disc 1
1. Bad Boys in Chinatown
2. Mediterranean Sunset
3. Doin' it again
4. Isolation
5. Magic Night
6. Silly Guy
7. Living on the Moon
8. The Dukes of Darkness


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Wenn das nicht verwirrend ist. Sireena Records hat bereits zwei Alben von dem Projekt des ehemaligen Tibet-Gitarristen Jürgen „Pöngse“ Krutzsch veröffentlicht. Nur liefen „The MagiX Box“ und „Loopings“ als Cinema by Pöngse. Die vorliegende, entweder 1980 oder 1985 aufgenommene Scheibe nennt sich „Isolation“ und wird unter dem Projektnamen Cinema vertrieben.

Weitere Verwirrung wird durch die widersprüchlichen Angaben auf dem LP-Cover verursacht. Auf der einen Seite heißt es da „This Record Copyright 1981 Empor MV“, auf der anderen „Recorded 1985 by eight-track homerecording“. Fest steht nur, dass Sireena Records das Album als eine 180 Gramm schwere Langspielplatte 2016 remastert neu aufgelegt hat.

Die Plattenfirma berichtet von ungünstigen Aufnahmebedingungen, da Jürgen Krutzsch für die Aufnahmen seine Abstellkammer nutzte. Darauf sei eventuell der „dilettantische Charme“ des Albums zurückzuführen.

Bedauerlicherweise für diejenigen Musikliebhaber, die auf unseren Seiten vorwiegend Progverwandtes erwarten, begrüßt einen die Scheibe mit dem fernöstlich angehauchten Pop von „Bad Boys in Chinatown“. Das sowohl mit weiblichem als auch männlichem Gesang aufwartende Stück ist dem für damalige Zeit üblichen Synthie-Pop zuzurechnen, mit den für Anfang der 80er typischen Keyboard- und Drum-Klängen.

Nach der anfänglichen – nicht unbedingt positiven – Überraschung würde ich die nicht gerade raffinierten Keyboardklänge des instrumentalen „Medirranean Sunset“ als eine Art von leichtgewichtigem Artpop einstufen. Mit der Ausrede „damals klang das modern“ könnte man auch den wohl ein wenig durch Kraftwerk und die Neue Deutsche Welle beeinflussten Synthie-Pop von „Doin‘ it again“ schönreden.

Und so lässt sich auch im weiteren Verlauf der LP kaum verbergen, dass Jürgen „Pöngse“ Krutzsch damals von den reichlich flach klingenden elektronischen Tasteninstrumenten beeindruckt war und damit vorzugsweise atmosphärischen Synthie-Pop erzeugte.

Während „Magic Night“ an Ultravox erinnert, klingen „Silly Guy“ und „Living on the Moon“ wie Abklatsch von The Human League. Mir anderen Worten: derart bescheiden wirkend, dass es wieder kultverdächtig ist.

Als etwas versöhnlichen Abschied gibt es noch ein Synthie-Instrumental zu simplen Rhythmen, in dem die Umsetzung des Titels „The Dukes of Darkness“ im Rahmen des Artpop der 80er vergleichsweise gut gelingt.

Vermutlich ist „Isolation“ von Cinema nur für tolerante Sammler interessant. Oder für diejenigen, die neben amateurhaft gesungenen Synthie-Pop-Stücken auch einige mit kleinem Budget entstandene und genauso klingende Synthie-Pop-Instrumentals kennenlernen möchten. Weil die Musik von einem ehemaligen Prog-Musiker stammt, sei die LP vollständigkeitshalber hier mal erwähnt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Synthie-Pop der 80er
Veröffentlicht am: 27.7.2016
Letzte Änderung: 20.3.2017
Wertung: 6/15

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2017 The Discovering of Time 9.00 1

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