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Farflung

25,000 Feet Per Second

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1995 (CD-Reissue 2012, Cobraside Distribution)
Besonderheiten/Stil: Spacerock
Label: Flipside Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Tommy Grenas Guitar, Vocals
Michael Esther Guitars
Paul Fox Keyboards, Guitar
Brendon LaBelle Drums
Buck McGibbony Bass

Gastmusiker

Mariana Cordial Keyboards
Petra Hayden Mandolin
Brian Norman Flute, Perkussion
Charles Morigiello Cello

Tracklist

Disc 1
1. Solar Electric 2:58
2. Open your mouth 3:11
3. Don't forget to breath 3:33
4. 25,000 feet per second 6:36
5. Greater waters 7:02
6. Landing on Cydonia 14:31
7. Hot fluffy mind 4:01
8. Solar Electric (demo)   (Bonustrack) 3:32
9. Landing on Cydonia (demo)   (Bonustrack) 12:44
Gesamtlaufzeit58:08


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Farflung aus LA gibt es seit 1994 (davor hieß das 1992 entstandene Projekt von Brandon LaBelle und Michael Esther Helianthus). Die Band gibt es immer noch und man hat gerade (Sommer 2016) mit “5“ ein neues Studioalbum am Start. Der Vollängenerstling der Amerikaner erschien aber schon vor über 20 Jahren mit dem hier zu rezensierenden "25,000 Feet Per Second".

Hat sich die Band um Michael Esther inzwischen einem psychedelisch-treibenden Stonerrock zugewandt, klang man anno 1995 noch deutlich spaciger. Einen fast klassisch zu nennenden Old-School-Spacerock haben Farflung auf ihrem Erstling im Angebot, der erdiges Rocken a la Hawkwind mit allerlei schwebend-kosmischem Tastenwerk und einigen Floydigen Einlagen vermengt. Man steht damit in der Tradition der britischen Festival-Spacerocker der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts (deren bekanntester Vertreter die immer noch existierenden Ozric Tentacles sind), was auch ein paar punkig-wavige Einlagen bestätigen. Die entstandene Mischung ist nicht weltbewegend neu, aber durchaus eigen und originell, und kommt sehr erfrischend, abwechslungsreich, kantig und dynamisch aus den Boxen.

Die doppelt Besetzten Gitarren bestimmen das meist instrumentale Geschehen. Deftig und mächtig riffen sich diese durch die Nummern, begleitet vom kraftvollen, aber seltsam luftigen Bass und dem wuchtigen Schlagwerk. Dazu fiep, zischt und wabert allerlei Tastenwerk, gibt es gelegentlich sphärisch-mystisch-hallende Gesänge, Roboterstimmen, sitarartige Klänge, weitere verzierende Instrumentalleinlagen (z.B. ein Cello im Titelstück) und eingeblendeten Funkverkehr. Gelegentlich wird auch akustisch geklampft oder nimmt man das Tempo zurück und rockt getragen und entspannt, oder wuchtig und schwer.

Der Höhepunkt des Albums ist natürlich das lange "Landing on Cydonia" (der Live-Klassiker der Band). Nach langer klangwabernder Einleitung setzt der Bass mächtig ein und Akustikgeklampfe und Tastenflächen sorgen erst für leicht Floydige Atmosphäre, ehe dann wieder spacig gerockt wird, erst entspannt, dann deftiger. Bevor es deftiger wird gibt es in der Mitte einen ausgedehnten freiformatig-elektronischen Abschnitt, der bisweilen an Berliner Sequenzerelektronik gemahnt.

Zwei Bonusstücke sind auf dem 2012 erschienen CD-Reissue von Cobraside zu finden. Es handelt sich um Demoversionen der Albumtracks "Solar Electric" und "Landing on Cydonia", etwas roher im Klang und weniger aufwändig instrumentiert.

Wer Spacerock der Hawkwind-Sparte schätzt, kosmisch-krautiges Stonergerocke und stark elektronisch angereicherten Weltraumrock, der liegt hier sehr richtig. Macht Spaß!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 13.8.2016
Letzte Änderung: 12.9.2017
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Farflung

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1996 The Raven that ate the Moon 11.00 1
2018 This Capsule 12.00 1

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