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Jorge Reyes

Ek-Tunkul

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1983 (CD-Reissue 1997, Spalax)
Besonderheiten/Stil: Elektronische Musik; Klassischer Prog; Worldmusic / Ethno
Label: Kollectiv Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jorge Reyes Flutes, Synthesizer, Sequencer, Frequency Analyser, Guitars, Banjo, Percussion, Vocals

Gastmusiker

Eduardo Medina Percussion
Arturo Meza Guitar, Vocals, Percussion, Mandolin
Gregorio Lagrimoldo Synthesizer

Tracklist

Disc 1
1. Aqua quemada 8:25
2. Sazilakab 4:44
3. Nadie supo de donde venia... 5:22
4. Ek-Tunkul 7:06
5. La casa oscura 4:44
6. En el fondo del barranco hay un cangrejo... (part 1) 2:31
7. En el fondo del barranco hay un cangrejo... (part 2) 4:15
8. Corazon de venado 3:21
Gesamtlaufzeit40:28


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Jorge Reyes kennt man (in Mexiko) neben Carlos Alvarado (siehe Via Lactea) als einen der Macher von Chac Mool, die als eine der ersten mexikanischen Progbands gilt. Seit den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts macht der studierte Flötist auch eigene Musik, die er erstmals auf seinem 1983 erschienenen Album “Ek-Tunkul” unter die Ohren der musikkonsumierenden Öffentlichkeit brachte. Nach dem Ende von Chac Mool war Reyes ab 1985 ganz solistisch tätig, meist in den Bereichen Elektronik, Ambient und Weltmusik. Im Februar 2009 verstarb Reyes mit 54 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls.

“Ek-Tunkul” wurde offenbar schon einige Male wieder veröffentlicht, mitunter auch mit einem anderen Cover als dem der originalen LP (dem oberen der beiden oben gezeigten). 1997 erschien bei Spalax z.B. eine CD mit dem unteren Cover, auf dem “Authentic Precolumbian Music“ zu lesen ist und unten im Eck noch “Ek-Tunkul”. Erst nach einem genaueren Studium der Innenseiten des Digipacks wird man feststellen, dass es sich hierbei um “Ek-Tunkul” von Jorge Reyes handelt (dessen Namen vorne auf dem Cover aber nicht auftaucht), versehen sogar mit einem Bonustrack (das abschließende “Corazon de venado“).

Authentische präkolumbische Musik ist hier allerdings sicher nicht zu hören. Ein farbiges Gemenge aus Elektronik, Prog und Weltmusik kommt dagegen aus den Boxen, bzw. eine Art Suite an Nummern, die sich jeweils in diesen Gefilden aufhalten. Das einleitende “Agua quemada“ biete elektronischen Prog, bestimmt von Synthesizerklängen und Sequenzermustern, aber klanglich abgerundet durch Flötenklänge, dezente Gitarrenmuster und etwas Perkussion. “Sazilakab“ kommt dann eher akustisch aus den Boxen, bietet zuerst Urwaldsounds, allerlei Geflöte und Wasserplätschern, ehe sich das Stück zu einer getragenen Ethnonummer entwickelt, die entfernt an die späteren Produktionen von Jade Warrior erinnert. In ähnlichen Gefilden bewegt sich auch das anschließende “Nadie supo de donde venia...“, wobei hier aber eine jaulend-schneidende E-Gitarre das Geschehen bestimmt.

Das Titelstück rockt dann verhalten aber deutlich voran, ist doch erstmals ein Bass zu hören. Ein wenig an Camel oder Oldfield erinnert die Musik (oder den frühen Alan Parsons), an getragen-symphonischen Prog versehen mit etwas kraftlosem Gesang. Mit “La casa oscura“ wird es dann wieder elektronisch, wabern hier doch vornehmlich allerlei Synthesizerklänge und verfremdete Stimmen aus den Boxen, ergänzt um Flötenfiepen. Gegen Ende verwandelt sich das Stück allerdings in eine reine Perkussion-Flötennummer. Das zweiteilige “En el fondo del barranco hay un cangrejo...“ bietet verhaltene Akustikgitarrenklänge und Perkussion, denen sich im zweiten Teil textlose Chorgesänge zugesellen. Das könnte auch von einem späteren Popol-Vuh-Album stammen. Das abschließende, offenbar erst 1990 entstandene “Corazon de venado“ bietet dann elektronisches Rauschen und Hauchen, dem im Hintergrund folkiges Getrommel, Geflöte, Gitarrengeschrammel, Gegeige und entsprechende Ethnogesänge unterlegt sind.

“Ek-Tunkul” ist ein ganz nettes Album mit einer ziemlich originellen Mischung aus Elektronik, Prog und mittelamerikanischen Ethnoeinlagen, das zwar kaum jemanden vom Hocker fegen wird, meist etwas zu zurückhaltend unterwegs ist, aber trotzdem ganz gut hörbar ist und eine durchaus eigene Atmosphäre verbreitet. Wer sich vorstellen kann, dass ihm eine mexikanische Mischung aus Oldfield, Jade Warrior, den mitt-70er Popol Vuh und Deuter zusagt, der sollte zugreifen, so er denn das inzwischen wieder recht seltene Album irgendwo sieht.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.8.2016
Letzte Änderung: 11.10.2016
Wertung: 9/15

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