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Farflung

The Raven that ate the Moon

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1996 (CD-Reisue 2012, Cobraside Distribution)
Besonderheiten/Stil: Spacerock
Label: Flipside Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Tommy Grenas Synthsizers, Keyboards, Oscillators, Vocals
Michael Esther Guitars, Synthesizer, String Ensemble
Brandon LaBelle Drums, Percussion, Loops, Ambient Interferences
Buck McGibbony Bass

Gastmusiker

Marina Cordial Voclas, E-Piano, Synthesizer
Brian Norman Flute, Percussion
Paul Fox Tape Loops, Vocals, Guitar

Tracklist

Disc 1
1. The Raven that ate the Moon 12:14
2. Sonic evaporation 1:05
3. Helianthus 10:51
4. Candied electronic atmospheres 10:22
5. Alius orbis 12:15
6. The way the sky is 4:01
7. Chromium air (demo)   (Bonustrack) 7:12
8. Vision of infinity   (Bonustrack) 4:43
Gesamtlaufzeit62:43


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Farflung zum Zweiten. In ziemlich identischer Besetzung spielte die Band aus Los Angeles 1996 ihr zweites Album ein, welches noch im selben Jahr von Flipside Records veröffentlicht wurde. Wie das Debütalbum wurde “The Raven that ate the Moon” 2012 von Cobraside auf CD wieder veröffentlicht, versehen mit Bonusmaterial, im Gegensatz zu “25,000 Feet Per Second” aber auch mit einem neuen Cover (das untere der beiden oben gezeigten).

Man kann sicher nicht behaupten, dass auf “The Raven that ate the Moon” im Vergleich zum Erstling deutlich andere Musik zu finden wäre. Farflung widmen sich auch hier einem Spacerock der eher härteren Art, doch sind die meist sehr langen Nummern homogen und dicht mit elektronischem Schweben, ausladenden Klanggemälden und kosmischen Tongeflechten durchzogen.

Elektronisches Rabenkrächzen erklingt gleich zu Beginn, und auch im weiteren Verlauf des Albums taucht dasselbe immer mal wieder auf, ehe das Titelstück mysteriös und formlos mäandernd, sich langsam steigernd, von Tasten, Elektronik und Gitarren bestimmt, durch die Gehörgänge schwebt. Das Schlagzeug setzt gemächlich ein und nach gut 7 Minuten rockt dann das Ganze deftig los, ein wenig a la Hawkwind, doch metallischer und heftiger, dominiert vom derben Psych-Geriffe der E-Gitarre. Danach wuselt das Stück in den vom Genre definierten Bahnen dahin, begleitet von allerlei Synthesizerblubbern, -fiepen und –zischen, und dem dezenten Gesang Marina Cordials.

Auch die anderen drei Langnummern, die nach dem wolkig-elektronischen „Sonic evaporation“ aus den Boxen gleiten, sind nach einem ähnlichen Rezept gestrickt, vermengen bzw. verketten auf sehr gelungene, abwechslungsreiche und aufwändig instrumentierte Art und Weise derberes Spacegerocke mit freieren Klanggespinsten, retro-psychedelischen Einlagen und elektronischen Geweben. Mit „The way the sky is“ gibt es dann noch einen erdigeren Psych-Rocker zu hören.

Zwei Bonusnummern hat man dem Reissue beigefügt, die sich nahtlos ins Albumkonzept einfügen. Das als Demo bezeichnete „Chromium air“ bietet wieder etwas freieres Spacegerocke, während das abschließende „Vision of infinity“, offenbar die B-Seite einer 1994 erschienenen Single, sehr a la Hawkwind rockt.

Wer Spaciges und Psychedelisch-Elektronisches schätzt und keine Aversionen gegen härter rockende Einlagen hat, der sollte “The Raven that ate the Moon” antesten. Die Scheibe ist eine Steigerung gegenüber dem Debüt, bietet zwar nicht unbedingt weltbewegend andere Musik als man sie vom Genre gewohnt ist, kommt aber ausgesprochen farbig, dicht und druckvoll aus den Boxen. Zudem wird hier sehr gekonnt sphärisch-elektronisch-kosmisches mit derberem Hard-Spacerock vermengt. Toll!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.8.2016
Letzte Änderung: 28.8.2016
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Farflung

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1995 25,000 Feet Per Second 10.00 1
2018 This Capsule 12.00 1

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