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Nosound

Scintilla

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016
Besonderheiten/Stil: Ambient; ArtPop
Label: Kscope
Durchschnittswertung: 6/15 (1 Rezension)

Besetzung

Giancarlo Erra vocals,guitars,keyboards
Marco Berni keyboards, vocals
Alessandro Luci bass, upright bass, keyboards
Paolo Vigliarolo electric and acoustic guitars
Guilio Caneponi drums, percussion, noises

Gastmusiker

Marianne De Chastelaine cello
Vincent Cavanagh vocals
Andrea Chimenti vocals

Tracklist

Disc 1
1. Short Story 2.24
2. Last Lunch 7.00
3. Little Man 4.38
4. In Celebration of Life 5.34
5. Sogno e Incendio 4.44
6. Emily 3.19
7. The Perfect Wife 7.27
8. Love is forever 2:51
9. Evil Smile 4.33
10. Scintilla 6.27
Gesamtlaufzeit48:57


Rezensionen


Von: Marc Colling @


Laut eigenem Bekunden fühlte sich Giancarlo Erra durch eine unerklärliche innere Unruhe aufgewühlt die schließlich in dem Wunsch endete, seine musikalische Richtung zu verändern. Er wollte von der sinfonischen Fülle und der perfekten Produktion seiner früheren Werke weg und hin zu einfacheren Strukturen. Nun, wer die Band kennt fragt sich jetzt natürlich: wie? Noch einfacher? Ist das denn möglich, denn Nosound sind ja nicht dafür bekannt komplizierten Prog zu spielen. Die Produktion seines hier vorliegenden Werkes soll der Beweis dafür sein. Dann hören wir doch mal rein.

Der Sound klingt zu jedem Moment extrem warm und wie in Watte gehüllt. Die meisten Instrumente werden mit kaum wahrnehmbarem Hall gespielt, was diesen wohligen Klang ergibt. In Zusammenhang mit den doch recht eingängigen Melodien dürfte das aber nicht jedem Hörer gefallen, denn es ist doch arg gefühlsduselig und hat sogar mit MelodicProg nur noch entfernt zu tun. Die Musik ist zu banal und weichgespült.

Alle Songs gleiten in ruhigem Fahrwasser dahin. Da gibt es keinen Ausbruch, kein Riff und keine Krummtakte. Es ist irgendwie alles gleichförmig und der langatmige Gesang verstärkt noch den Eindruck der Langeweile. Das wirkt alles sehr zäh.

Somit war ich beim ersten Anhören etwas perplex. Ich dachte bis zum Schluss, dass irgendwann noch etwas passieren müsste. Doch nein, Erra geht seinen Weg konsequent bis zur letzten Rille und macht nicht den mindesten Versuch etwas Härte in seine Kompositionen einfließen zu lassen. Bei so viel Schwermut fällt es mir schwer konzentriert zu bleiben, besonders wenn dann auch noch ein Cello traurig seine Saiten zieht. Dazu kommen noch die eingängigen Melodien die luftig und elegant geschrieben sind, aber auch schnell zu welken anfangen.

Die besetzte Ecke des MelodicProg in der sich die Band bisher immer getummelt hat, wird damit verlassen. Das ist ja alles nett gemachte Musik mit einem großen Wohlfühlklima, doch sollte der Proghörer viel Herz mitbringen. Hörer die gerne mal die Seele baumeln lassen möchten können hier kaufen. Die Songs plätschern ruhig dahin und nerven nicht.

Doch als Schreiber für eine Internetseite die Progfans anspricht wäre es unehrlich hier von gepflegter Melancholie zu sprechen. Nichts gegen Melancholie, ich mag das auch. Doch im Vergleich zu anderen melancholischen Veröffentlichungen dieses Jahres (ich erwähne nur Kristoffer Gildenlöw oder Freedom to Glide) ist das hier auch kompositorisch zu schwach.

Für Fans.

Anspieltipp(s): Sogno e Incendio
Vergleichbar mit: Anathema, Gazpacho, Freedom to Glide
Veröffentlicht am: 12.9.2016
Letzte Änderung: 12.9.2016
Wertung: 6/15
für gestresste Menschen die mal entspannen wollen

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Nosound

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2005 Sol29 10.50 2
2008 Lightdark 9.00 4
2009 A Sense of Loss 8.50 2
2011 The northern religion of things 8.00 1
2015 Teide 2390 (CD+DVD) 10.00 1
2018 Allow Yourself 9.00 1

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