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Steven Wilson

Transience

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Independent / Alternative
Label: kscope
Durchschnittswertung: keine Wertung (1 Rezension)

Tracklist

Disc 1
1. Transcience - Single Version 3:10
2. Harmony Korine 5:07
3. Post Card 4:28
4. Significant Other 4:31
5. Insurgentes 3:55
6. The Pin Drop 5:01
7. Happy Returns - Edit 5:11
8. Deform a Star - Edit 5:53
9. Happiness III 4:31
10. Thank you 4:39
11. Index 4:47
12. Hand Cannot Erase 4:13
13. Lazarus - 2015 Recording 3:57
14. Drive Home 7:33
Gesamtlaufzeit66:56


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Endlich! Endlich auch auf CD erhältlich - die bereits im Herbst 2015 in limitierter Auflage von 2.000 Vinyl-Exemplaren erschienene Kompilation „Transience“. Obwohl die Vinyl-Ausgabe nach wie vor erhältlich ist (Stand: Herbstanfang 2016) gibt es nun neben dem Download auch endlich, endlich die CD-Ausgabe.

Sie kommt im aufklappbaren Pappschuber daher, der außerdem ein 8-seitiges Booklet mit ein paar Fotos, Artwork und der Titelliste enthält. Es dominieren s/w/braun-Töne. Die CD selbst steckt in einer weiteren festen, bedruckten Papphülle. Gerne hätten die Infos zu den Songs noch detaillierter sein können, aber da es sich um bereits erschienene Werke in gelegentlicher moderater Überarbeitung handelt, hielt Wilson das wohl nicht für nötig.

Damit ist schon ein wesentliches Stichwort zum Verständnis des Albums gegeben: es handelt sich nicht um das Nachfolgealbum von „Hand.Cannot.Erase“ bzw. „4 ½“, ist also nicht „Nr. 5“, sondern lediglich eine Kompilation bereits bekannter Werke. Das Auswahlkriterium der Songs scheint sich Wilson bei den Kollegen von King Crimson geborgt zu haben: es ist ein „album your wife and ballad loving friend might just fall in love with“ (Fripp, 2011). Bei Wilson heißt das dann in geistiger Verwandtschaft zu Fripp: „an introduction to the more accessible side of Steven Wilson“.

Tatsächlich ist es erstaunlich, wieviel schematisch ähnlich angelegte Songs Wilson in den Jahren seiner Solo-Karriere 2009 bis 2015 veröffentlicht hat. Von jedem regulären Album gibt es 2 bis 3 Stücke, die entweder mit akustischer Gitarre oder Klavier beginnen und dann eine sanfte, verträumte Melancholie verbreiten, die hier und da entweder ins Schwelgerische oder ins leicht Rockige gleitet. Hinzu kommt eine Live-Version des Porcupine-Tree-Klassikers „Lazarus“, der quasi als Blaupause für diese Kompilation gelten kann. Weiterhin ergänzt wird der Reigen durch eine dahindämmernde Coverversion eines Liedes von Alanis Morisette. Die Bearbeitungen halten sich in Grenzen, meist wird etwas beim Intro oder Outro gestrafft, bei der Single-Version von „Transcience“ noch etwas im Ausklang zugefügt.

Die Auswahl ist schon ziemlich homogen gehalten, bildet also keinesfalls das Schaffen von Steven Wilson in all seinen Facetten ab. Eine Best-of ist es daher definitv nicht, sondern eben tatsächlich ein in sich äußerst stimmiges Album „your wife and ballad loving friend might just fall in love with“. Das Album hat – vielleicht bis auf die Live-Version von „Lazarus“, die mit einem kurzen, im Studio nicht vorhandenen E-Gitarrensolo glänzt – für den, der Neues von Wilson sucht, keinen Mehrwert. Zumindest ein echter Bonus wäre da schon schön gewesen... Aber man hört das Album trotzdem gerne, wenn man die „more accessible side“ Wilsons schätzt und keine Lust hat, sich ein Album aus dem vorhandenen Material selbst zu kompilieren.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.9.2016
Letzte Änderung: 21.9.2016
Wertung: keine

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Steven Wilson

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2004 Unreleased Electronic Music 10.00 1
2009 Insurgentes 10.20 5
2009 NSRGNTS RMXS - 1
2011 Grace For Drowning 11.67 6
2012 Get All You Deserve 13.67 3
2013 Drive Home 13.00 2
2013 The Raven That Refused To Sing And Other Stories 11.44 10
2014 Cover Version 10.00 1
2015 Hand.Cannot.Erase. 11.43 7
2016 4 1/2 9.33 3
2017 To the Bone 8.67 3

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