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Renaissance

Azure d'or

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1979
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog
Label: Sire Records
Durchschnittswertung: 7.67/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Annie Haslam vocals
John Tout keyboards
Terence Sullivan drums,percussion
Jon Camp basses
Michael Dunford electric guitars

Tracklist

Disc 1
1. Jekyll and Hyde   (Dunford/Thatcher)
2. The winter tree   (Dunford/Thatcher)
3. Only angels have wings   (Camp)
4. Golden key   (Dunford/Thatcher)
5. Forever changing   (Sullivan/Thatcher)
6. Secret mission   (Camp)
7. Kalynda (A magical isle)   (Camp)
8. The discovery (instrumental)   (Camp)
9. Friends   (Dunford/Thatcher)
10. The flood at lyons   (Camp/Dunford)


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 1 von 3)


Dieses letzte Album in der bekanntesten Renaissance-Besetzung erscheint mir um einiges besser als sein Ruf. Einerseits markiert "Azure d'or" eine Abkehr von längeren Stücken und Orchestereinsätzen (diese wurden durch die teilweise ebenso bombastischen Synthie-Arrangements ersetzt), andererseits bietet das Album vieles, was man von Renaissance erwartet : hübsche -wenn auch immer mehr austauschbare- Melodien, engelhaften Damengesang und einen transparenten, federleichten Sound ohne Ecken und Kanten.

1979 waren viele Fans von den musikalischen Veränderungen der Band keineswegs begeistert. Wenn sie bloß wüßten, was da noch kommen sollte... Mag sein, dass die Klassik-Adaptationen von einigen schmerzhaft vermißt wurden und die Band sich auf dem Weg in poppigere Gefilde befand. Die Vergleiche mit den 80er Jahre Machwerken von Renaissance wie "Camera Camera" oder "Timeline" lassen "Azure d'or" heute jedoch als das für lange Zeit letzte klassische Werk der Band erscheinen.

Anspieltipp(s): Jekyll and Hyde,The flood at Lyons
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 26.7.2002
Letzte Änderung: 31.5.2005
Wertung: 8/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 3)


Als das "letzte klassische Werk" von Renaissance würde ich diese Platte nur sehr eingeschränkt bezeichnen. Klar, es ist noch nicht so penetrant auf Pop getrimmt wie sein grauslicher Nachfolger, und hie und da ist tatsächlich noch der Geist der alten Renaissance spürbar - aber irgendwie wirkt "Azure d'Or" auf mich unentschlossen, als habe man nicht so recht gewusst, ob man nun Prog oder Pop machen wollte. Allzu glatt, süß und zuckrig sind viele Songs geraten.

Der Synthie-Bombast des - von mir ansonsten sehr geschätzten - Tastenmannes John Tout ist zu keiner Zeit ein vollwertiger Ersatz für die geschmackvollen Orchesterarrangements früherer Renaissance-Alben. Annie Haslam singt dagegen so klar und rein wie immer.

Ein richtiger Reinfall ist "Azure d'Or" nicht, richtig gut aber auch nicht. Allemal besser als die 80er-Phase der Band, dennoch irgendwie unbefriedigend.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.10.2005
Letzte Änderung: 8.10.2005
Wertung: 7/15

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Von: Nik Brückner @ (Rezension 3 von 3)


Das Fehlen des für Renaissance eigentlich unverzichtbaren Orchesters war übrigens keine ästhetische Entscheidung - Orchester waren um 1978 in England einfach unbezahlbar geworden. Das hat mit der Musicians' Union zu tun, der zweitgrößten Musikergewerkschaft der Welt, einer konservativen Organisation, die schon zu Großvaters Zeiten gegen das Grammophon ankämpfte und, wie sich leicht erraten lässt, auch nie der beste Freund von Keyboard und Synthesizer wurde. Ziel war es, die performenden Musiker vor derart bedrohlichen Neuerungen zu schützen.

Ebendiese Keyboards ersetzen daher auf diesem Album das gewohnte Orchester (alles andere als im Sinne des Erfinders), was sich - zumindest im Vergleich mit dem Vorgängeralbum - kaum auswirkt. Schon dieses hatte mit "Back home once again", "Northern lights" oder "Closer than Yesterday" einige poppigere Stücke im Programm, von denen allerdings zwei ganz erstaunliche Leistungen für eine Progband darstellen. Nicht viele Urprogger können einen solchen Sinn für gelungene Popmelodien vorweisen. Dieser findet sich auch auf "Azure d'or", das allenfalls im Bereich der Arrangements hinter "A Song for all Seasons" zurückbleibt. Die typischen Melodieführungen, Akkordfolgen und Folkeinflüsse sind dagegen weiterhin vollkommen intakt, daher sehe ich "Azure d'or" nur wenig schwächer als seinen Vorgänger.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.4.2009
Letzte Änderung: 29.4.2009
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Renaissance

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1969 Renaissance 10.50 2
1971 Illusion 9.67 3
1972 Prologue 12.00 1
1973 Ashes are burning 10.50 2
1974 Turn of the Cards 11.00 2
1975 Scheherazade And Other Stories 11.67 3
1976 Live at Carnegie Hall 11.50 2
1977 Novella 10.50 4
1978 A Song For All Seasons 10.00 1
1982 Camera Camera 3.67 3
1983 Time Line 2.33 3
1994 The Other Woman 7.00 1
1995 Da Capo - 1
1997 Songs from the Renaissance Days 1.00 1
1997 At The Royal Albert Hall With The Royal Philharmonic Orchestra, Part 2 11.00 1
1997 At The Royal Albert Hall With The Royal Philharmonic Orchestra, Part 1 11.00 1
2000 'Unplugged' - 'Live' at The Academy of Music, Philadelphia USA 7.00 1
2001 Tuscany 7.00 2
2002 In the land of the rising sun 9.00 1
2006 British Tour '76 11.00 1
2008 Song of Scheherezade (DVD) 11.00 1
2010 The Mystic and the Muse 11.00 2
2010 Kings & Queens 10.00 1
2013 Grandine il Vento 10.33 3
2014 Symphony of Light 11.00 1
2015 DeLane Lea Studios 1973 9.00 1
2016 Live at the Union Chapel 12.00 1

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