The Future Now
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Charisma Records |
| Durchschnittswertung: |
11.67/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Peter Hammill |
Guitar, Keyboards, Vocals |
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Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Pushing Thirty
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4:21
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| 2. |
The Second Hand
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3:28
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| 3. |
Trappings
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3:30
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| 4. |
The Mousetrap (Caught In)
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4:06
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| 5. |
Energy Vampires
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2:56
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| 6. |
If I Could
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4:37
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| 7. |
The Future Now
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4:11
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| 8. |
Still in the Dark
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3:39
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| 9. |
Mediaeval
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3:07
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| 10. |
A Motor-Bike in Afrika
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3:11
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| 11. |
The Cut
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4:21
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| 12. |
Palinurus (Castaway)
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3:48
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| 13. |
The Cut
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4:21
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| 14. |
The Mousetrap (Caught In)
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3:48
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| Gesamtlaufzeit | 53:24 |
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Rezensionen

"One, two three" sagt leise Hammill, und schon eröffnet ein rechter flotter und "fröhlicher" Song die LP. Begleitet wird er auf dieser Scheibe nur von David Jackson und Graham Smith. Mit dieser LP beginnt Hammill seine Soundexperimente: Drumcomputer, rückwärts laufende Bandschleifen etc. Würde der Sänger nicht Peter Hammill heissen, diese Scheibe könnte als eine der herausragenden "New Wave-Platten" durchgehen, so genau trifft sie den damaligen Zeitgeist englischer Musik. Kein Wunder, dass viele der damals neuen Musiker Hammill als eines der wenigen Vorbilder genannt haben. "Trappings" ist da schon wieder näher am Vorläufer "Over", am Beginn sehr akustisch, aber mit Hammills typischen Gesängen. Das macht auch den Reiz vieler seiner Platten aus, das er sich in allen Tonlagen selbst begleitet. Später wird dieser Song immer surrealer, mit Verfremdung der Stimme, einem sehr schönen Bass, und anderen Effekten.
Der Titelsong ist einer seiner Klassiker, den es inzwischen in vielen Versionen gibt. Hier wird er hauptsächlich vom Piano bestimmt, allerdings baut Hammill ziemlich rauhe Gitarrenklänge ein. "Still in the dark" ist sehr getragen. Er spielt hier eine Gitarre, die an Frippertronics erinnert, der Song erinnert mich auch von der Stimmung sehr an "Here comes the flood" in der "Exposure"-Version. Danach kommt ein Song, der nur aus Gesang besteht; das Bike rattert per Sequencer durch Africa (es blubbert wirklich so, als ob man die Zylinder einzeln hört) Darunter legt er afrikanisch angehauchte Drums, und spricht eher die Text, skurril aber toll. Bei "The cut" kommen Bandschleifen zum Einsatz, und der letzte Song beginnt sehr fremdartig, ist dann aber eine sehr gelungene Mischung aus "klassischem Hammill" und modernen Elektronikeffekten. Die Synthies klingen sehr nach Larry Fast wie auf den ersten Gabrielplatten.
| Anspieltipp(s): |
The future now, Trappings |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
20.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
4.11.2006 |
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Auf dem Cover sieht man Peter Hammill mit einem halbrasierten Bart (mit dem er damals aus Promotionszwecken tagelang herumlief). Dieses Bild kann für die gesamte Platte stehen, da hier ein Übergang vollzogen wird. Weg von den "konventionellen" Nummern, wie sie bis "Over" normal waren, hin zu mehr experimentellen Klängen, wie sie später auf "PH7" und besonders "A Black Box" zu hören sind. Diese Zweiteilung wird musikalisch und textlich unterstützt. Die ruhigeren, althergebrachten Song haben einen sehr persönlichen Inhalt und werden häufig vom Harmonium begleitet, das er bereits auf "In Camera" verwendete. Die neueren Stücke haben, wie von Andreas beschrieben, sehr experimentellen Charakter und satirische Texte.
Der bekannteste Song ist das Titelstück "The future now", das hier aber noch sehr zahm dargeboten wird und erst später im Liveprogramm seine volle Pracht entfalten sollte. So ist diese Platte nicht besonders zugänglich und daher eher für den forgeschrittenen Hammillmaniac zu empfehlen.
| Anspieltipp(s): |
The future now, Palinurus |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
20.9.2005 |
| Letzte Änderung: |
20.9.2005 |
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The Future Now - der Titel passt wirklich. Denn wer 1978 dieses Album hörte (mir war es erst Jahre später vergönnt), der konnte tatsächlich meinen, die Zukunft (zumindest der Musik) sei angebrochen. Während andere Progger sich dem Kommerz anbiederten oder, wie UK, alte Ideen aufwärmten (wenn auch auf hohem Niveau), brachte Peter Hammill radikale Experimente, die einen teilweise auch heute noch erst mal ziemlich schlucken lassen. Songs wie A Motor-Bike in Afrika, das man schon als eine Art Ethno-Industrial bezeichnen könnte, oder die seltsame Klangcollage The Cut mit massivem Einsatz von Tonbandeffekten sind im wahrsten Sinne des Wortes "progressiv" und wirken auch heute noch zeitlos. Zur Erholung gibt es auch ein paar ruhigere Stücke, die an die akustischen Songs aus Hammills Frühzeit anknüpfen.
Die im Herbst 2006 erschienene Remaster-Ausgabe bringt neben klanglicher Verbesserung und einem informativen Beiheft als Bonus noch Liveversionen von If I Could und The Mousetrap, entstanden im Februar 1978 in Kansas City, noch vor Erscheinen der Platte. Hammill ist hier solo an Gitarre bzw. Klavier zu hören, was den Stücken noch mehr Intensität verleiht. Der Klang ist nicht optimal (leichtes Rauschen), aber in Ordnung, jedenfalls um Klassen besser als mancher Livetitel auf den VdGG-Remasters.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
4.11.2006 |
| Letzte Änderung: |
4.11.2006 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Peter Hammill
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