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WintherStormer

Electric Fairytales

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2008
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik; RetroProg
Label: Bajkal Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Terje Winther Analog Synthesizers, Sequencers, Keyboards
Erik Stormer Analog Modular Synthesizers, Sequencers
Geir Marthin Helland Drums, Percussion
Atle Pakusch Gundersen Guitar, Electronics, Vocoder, Theremin

Tracklist

Disc 1
1. cucumber salad 22:27
2. for the love of all things electronic 10:28
3. rising ashes 28:10
4. electric fairytales 16:08
Gesamtlaufzeit77:13


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Ein Jahr nach dem Erscheinen von "Woodwork" legten Terje Winther und Erik Stormer mit "Electric Fairytales" ein weiteres Album ihres Projekts WintherStormer vor. Wie schon auf der Vorgänger-CD ist aber auch hier ein Quartett tätig, werden die beiden Tastendrücker von Atle Pakusch Gundersen und Geir Marthin Helland vor allem an E-Gitarren und allerlei Perkussion klanglich unterstützt.

Aufgenommen wurde "Electric Fairytales" im Januar und März 2008 live im Studio. Trotz (oder wegen) des Fehlens von Overdubs und nachträglicher Bearbeitung kommt die Musik sehr frisch, vielschichtig und dicht aus den Boxen, und arbeiten sich ausgesprochen farbige und dynamische klassisch-elektronisch-progressive Tongebilde durch die Gehörgänge. Mal repetitive und sequenzerdominiert (wie im einleitenden "cucumber salad", mal spacig-kosmisch klangmalend (wie im daran anschließenden "for the love of all things electronic") kommt die Musik aus den Boxen, erreicht aber durch die prägenden Beiträge von Gitarre und Schlagwerk immer wieder sehr rockige Gefilde und ergeht sich in einem druckvollen Elektroprog von durchaus eigenem Charakter.

In "rising ashes" wird zudem sehr freiformatig, angeschrägt und improvisiert Elektronikgeflechte gewoben, die an die experimentellen Ursprünge des Genres in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts gemahnen. Nach gut 6 Minuten arbeiten sich dann allerdings vielschichtige Sequenzermuster nach Vorne, die die Musik, unterstützt vom Schlagzeug, wieder in Elektroproggefilde treiben. Auch das abschließende Teilstück bietet vornehmlich freie Tonvermengungen, wabert und hallt formlos dahin, bisweilen unterlegt mit bizarren Vocoderstimmen, alles in allem sehr kantig. Auf pulsierende Sequenzermuster wartet man hier vergebens, bestimmen doch meist mächtiges Dröhnen und sperrig-knurrende Elektronikmuster das Geschehen. Ein eher verstörendes und düsteres SF-Märchen wurde hier vertont.

"Electric Fairytales" steht seinem Vorgänger kaum nach und bietet eine ebenso farbige wie druckvolle progressive Elektronik, die Liebhabern solcherlei Klänge recht viel Spaß bereiten sollten, so sie denn keine Aversionen gegen freieres Klangbasteln und gelegentliche schräg-avantgardistische Einlagen haben.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 5.3.2017
Letzte Änderung: 19.3.2017
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von WintherStormer

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2007 Woodwork 12.00 1
2011 Ground Connection 10.00 1

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