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iNFiNiEN

Light at the Endless Tunnel

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016
Besonderheiten/Stil: Jazz; Latin; Mathrock; RetroProg; Worldmusic / Ethno; Zappaeskes; sonstiges
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 13/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jordan Berger electric and upright bass,Background Vocals,Add. Percussion
Tom Cullen Drums and Percussion
Matt Hollenberg Guitars,Bulbul Tarang,Tabla,Moog
Chrissie Loftus Vocals,Piano,Keyboards,Organ and add.Percussion

Gastmusiker

Mark Allen flute,clarinet
Mary Bryson harp
Monique Canniere violins
Maura Dwyer Violin,cello
Ben Mulholland French horn
Bob Qualle oboe
Rebecca Schlappich violins
Andrea Weber cello
Jonathan Salmon orchestration and conducting (Brand new, If I were a song,If you were a song)

Tracklist

Disc 1
1. Brand New 5.48
2. Aya 6.47
3. Oasis 3.01
4. Off the Tracks 7.41
5. Bottom of the Floor Chain 5.57
6. Light at the Endless Tunnel 9.17
7. Love for yourself 6.11
8. Worth the Wait 2.48
9. If I were Song 1.39
10. If you were a song 7.50
11. Existence 4.47
Gesamtlaufzeit61:46


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Ich bin einfach begeistert von den einfallsreichen und vielschichtigen Kompositionen des US-Quartetts auf seinem dritten Album „Light at the Endless Tunnel“. Selbst die gelegentliche kammermusikalische Unterstützung von Infinien Chamber Orchestra fällt sehr ausgewogen aus und lässt die Arrangements niemals überladen wirken.

Scheinbar mühelos werden von iNFiNiEN (nur echt, wenn man alle „i“‘s kleinschreibt) zahlreiche Einflüsse von Jazz über World Music bis hin zum facettenreichen Prog miteinander vermengt und zu detailreichen Stücken zusammengefügt.

Die Art und Weise, in der die Instrumente bisweilen miteinander kommunizieren, erinnert mich an Gentle Giant. Die gerne verwinkelten und oft sehr anspruchsvollen Gesangsmelodien lassen den erfahrenen Prog-Hörer an die Musik von MoeTar denken. (Selbst wenn iNFiNiEN im Vergleich stärker durch Jazz und Klassik inspiriert musizieren). Ohne die bewundernswerte Leistung von Chrissie Loftus am Gesangsmikro würde die Musik von iNFiNiEN ganz anders und nicht unbedingt besser klingen.

Im Titelstück entfachen Infinien dann ein bravouröses Feuerwerk an virtuos umgesetztem Einfallsreichtum, indem sie Elemente der indischen Musik, des Avant-Prog und des Jazz mit tanzbaren Balkan- und Latin-Rhythmen vermischen. Einige wenige ganz besonders energetische Akkordfolgen könnten sogar als Progmetal durchgehen.

Beeindruckend, wie die jazzige Lässigkeit von „Love for yourself“ unvermittelt und sehr kurz mal in brachiale Rock-Akkorde übergeht.

Das temporeiche „Existence“ stellt eine bestmögliche Adaptation von afrikanischer Musik durch eine Prog-Formation dar.

Insgesamt ist „Light at the Endless Tunnel“ für mich ein wahres Kleinod, das sich kein Freund der anspruchsvollen Musik entgehen lassen sollte.

Anspieltipp(s): Das Titelstück
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.3.2017
Letzte Änderung: 10.3.2017
Wertung: 13/15

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