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Elbow

The Take Off and Landing of Everything

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2014
Besonderheiten/Stil: ArtPop
Label: Fiction
Durchschnittswertung: 10/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Guy Garvey vocals
Craig Potter keyboards
Mark Potter guitars
Pete Turner bass
Richard Jupp drums

Tracklist

Disc 1
1. This Blue World 7.13
2. Charge 5.16
3. Fly Boy Fly/Lunette 6.23
4. New York Morning 5.19
5. Real Life (Angel) 6.47
6. Honey Sun 4.56
7. My Sad Captains 6.00
8. Colour Fields 3.42
9. The Take Off and Landing of Everything 7.11
10. The Blanket of Night 4.24
Gesamtlaufzeit57:11


Rezensionen


Von: Marc Colling @ (Rezension 1 von 2)


Mein Gott, war das hier wirklich bereits das 6. Studioalbum von Elbow? Dabei wollten sie doch bereits 2007 wegen Erfolglosigkeit aufgeben. Doch dann erschien „The Seldom Seen Kid“ und es gab Auszeichnungen und kommerziellen Erfolg; so entschloss man sich zum weitermachen und mit dem Vorgänger „Build a Rocket Boys!“ einen Meilenstein rauszuhauen.

Mit Sänger Guy Garvey haben Elbow eine der markantesten Stimmen im Musikbusiness. Außerdem kann er wunderbar lyrische Texte über das Leben schreiben. Irgendwo berührt er jeden Menschen. Da die Aufnahmen zu diesem Album genau in die Trennungsphase von seiner langjährigen Freundin fielen, haben die Texte teils autobiographische Züge. Auch entschied sich die Band zu einer anderen Vorgehensweise beim komponieren. So schrieb man die Songs nicht mehr gemeinsam, sondern getrennt. Jeder brachte seine Kompositionen mit ins Studio, wo sie dann nur noch minimal verändert wurden.

„The Takeoff And Landing Of Everything“ ist ein gutes, aber auch einseitiges Album geworden, weil es im Endeffekt dann doch zu ruhig ist. Trotzdem gibt es wieder einige Perlen zu hören. CHARGE ist dabei ein Highlight mit seinem monotonen und doch vereinnahmendem Rhythmus. REAL LIFE (ANGEL) klingt wunderbar leise und intensiv und MY SAD CAPTAINS besticht durch eine elegante Trompete.

FLY BOY BLUE /LUNETTE ist locker mit einem gut aufgelegten Garvey und sorgt für manch überraschende Wendung im Arrangement. Das Beste kommt aber erst zum Schluss. THE BLANKET OF NIGHT ist mein Favorit durch sein jazziges Feeling.

Dazwischen gibt es aber auch Leerlauf. Gesamplete Songs wie HONEY SUN sind nicht wirklich unentbehrlich und auch die Single NEW YORK MORNING hat keine Ausstrahlung und kommt zu Midtempo-lastig mit seinen perkussiven Elementen daher. Solche Ausfälle hat man bisher nicht von Elbow gekannt. Auch müsste der eine oder andere Track kürzer sein.

Für Fans trotzdem empfehlenswert. Wer die Band aber erst kennen lernen möchte sollte lieber zu den Vorgängern greifen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Eels, Cake
Veröffentlicht am: 3.4.2017
Letzte Änderung: 4.4.2017
Wertung: 8/15
einige schwächere Songs trüben den Gesamteindruck

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Von: Christian Rode @ (Rezension 2 von 2)


Elbow ist eine dieser Bands, die trotz mangelnder klassischer Progaffinität ihren Platz auf diesen Seiten gefunden haben. Das Debut „Asleep in the Back“ (2001) wurde irgendwie dem diffusen „New Artrock“ zugeordnet, aber auch dem Indierock. Denn letztlich machen Elbow seit jeher Indierock mit mehr oder weniger proggigem Einschlag, und gehören zu jenen Bands, von denen es einige auf die BBS geschafft haben (Amplifier), andere nicht (Eels). Hinzu kommt bei Elbow mit Guy Garvey ein Sänger, der immer mal wieder ein bisschen nach Peter Gabriel klingt und so das Proggie-Herz zum Schmelzen bringt.

Mit „The Take off and Landing of Everything“ legen Elbow – vergleichbar vielleicht mit „Cast of Thousands“ (2003) – ein eher artpoppiges Album vor. Midtempo und eher ruhigere Töne mit wundervollen Melodien regieren hier. Dies bedeutet nicht, dass es nicht auch mal flott voran geht, aber insgesamt ist der Sound eher warm und etwas ruhiger und hochmelodisch.

Hinzu kommt für mich eine ganz besondere Referenz, die ich öfters auf dieser Scheibe zu hören vermeine: Godley & Creme, die Könige des Artpops der Mitt-70er bis Mitt-80er. Man höre etwa das göttliche „Fly Boy Blue/Lunette“. Schon der Gesang weckt unmittelbar Godley & Creme – Feeling. Und dann noch dieser herrlich schräge, absolut typische Gitarreneinschub. Auch an anderen Stellen kommt dies durch, wenn auch nicht mehr in dieser Deutlichkeit.

„The Take off and Landing of Everything“ steht den besten Leistungen von Elbow in nichts nach, geht vielleicht aber noch etwas besser ins Ohr. Alarm für Artpop-Fans!

Anspieltipp(s): Charge, Fly Boy Blue / Lunette, My Sad Captains
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.8.2017
Letzte Änderung: 29.8.2017
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Elbow

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2001 Asleep in the Back 10.67 3
2003 Cast of Thousands 10.33 4
2005 Leaders of the Free World 11.00 4
2008 The Seldom Seen Kid 10.00 4
2011 Build a Rocket Boys! 11.50 4
2017 Little Fictions 10.50 2

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