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Eloy

Performance

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1983
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog; Melodic Rock / AOR; Rock / Pop / Mainstream
Label: Laserlight
Durchschnittswertung: 8.67/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Frank Bornemann Gesang, Gitarre
Klaus-Peter Matziol Bass
Hannes Arkona Gitarre
Hannes Folberth Gitarre, Keyboards
Fritz Randow Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. In Disguise 4:32
2. Shadow and Light 5:20
3. Mirador 3:46
4. Surrender 5:41
5. Heartbeat 6:29
6. Fools 5:13
7. A Broken Flame 8:12
Gesamtlaufzeit39:13


Rezensionen


Von: Oliver Mensing (Rezension 1 von 3)


Auf diesem Album befinden sich die ersten beiden Songs, die ich bewußt von der deutschen Prog-Legende Eloy wahrgenommen habe: Heartbeat und Fools. Es gab diese beiden Stücke seinerzeit auf einer silberfarbenen Single in Klarsichthülle. Fand ich damals total schmuck und da mir der Name Eloy auch geläufig war, hatte ich das Teil einfach mal gekauft. Und, was soll ich sagen: Ich war/bin begeistert. Diese Atmosphäre, diese Keyboards, diese Gitarre. Irgendwie schön anzuhören.

Jahre später legte ich mir dann auch das komplette Album auf CD zu und mich überzeugten auch die fünf anderen Titel. Insgesamt ist 'Performance' eine Mischung aus guten Key- und Gitarrensounds sowie Prog, Pop und Rockelementen. Wobei sich das Popelement auf den guten Schuß Kommerzialität bezieht und nicht negativ gemeint ist. Soll heißen: Die Platte ist gut zu konsumieren ohne anstrengend zu werden (kein Gefrickel oder nervige Soundspielereien).

Einzelne Titel rauszupicken wäre jetzt unsinnig, da sich das ganze Album harmonisch abgestimmt anhört. Historisch bedingt (s.o) sind meine Lieblinge natürlich Fools und Heartbeat. Einziger Schwachpunkt der Scheibe ist die Gesamtlaufzeit von nur 39:18 Minuten.

Wer Bock auf ein gutes Album hat, kann hier getrost zulangen. Tip: Wer sich auch mit einem abgespeckten Booklet zufrieden gibt, kann auf den 95er re-release aus dem Hause 'Delta Music/Laserlight' Bestell-Nr. 16133 zurückgreifen. Das Ding wird ganz offiziell für DM 5 bis 10 gehandelt. Guter Stoff für wenig Geld!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 2.8.2002
Letzte Änderung: 2.8.2002
Wertung: 12/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 3)


Meine Begeisterung für "Performance" hält sich doch etwas in Grenzen. Hier setzt sich die auf "Time to Turn" begonnene Abkehr vom klassischen Eloy-Stil fort, während dieses aber mehr in eine poppige Richtung tendierte, kommen auf "Performance" eher Melodic-Rock-Einflüsse zum Tragen. Gleichzeitig treten die Keyboards zugunsten der Gitarre etwas in den Hintergrund. Unangenehm fällt mir an einigen Stellen hier Frank Bornemann Neigung zu gepresstem Gesang auf, eine Unart, die er auf den früheren Alben nicht hatte.

Verglichen mit dem, was andere Bands der Szene in den 80ern ablieferten, ist "Performance" ganz akzeptabel. Mit den Spät-70er-Alben kann es allerdings zu keiner Zeit mithalten.

Anspieltipp(s): Heartbeat
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 5.5.2004
Letzte Änderung: 5.5.2004
Wertung: 8/15

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Von: Christian Rode @ (Rezension 3 von 3)


Mit diesem Album zeigte sich - laut Booklet der remasterten Ausgabe - Frank Bornemann recht unzufrieden. Und die meisten Fans wohl auch. Nach dem Doppelschlag Planets/Time to Turn versuchte die Band eine neue Positionsbestimmung. Und die übrigen Bandmitglieder setzten sich, laut Booklet, zusammen mit dem Management gegen Bornemann durch. Das Virus der 80er Jahre hatte nun auch Eloy erfasst und die Band glaubte, dass eine Anpassung an den Sound der 80er im Gefolge der Neuen Deutschen Welle Eloy voran bringen würde.

Im Ergebnis ist mit Performance ein ziemlich unausgegorenes Album entstanden, das voller 80ies-Pop-Einflüssen steckt, was sich auch in der oftmals nervös-quietschigen synthetischen Keyboardarbeit zeigt. Mit Shadow and Light ist immerhin ein passabler Song in der Tradition der vorangegangenen Alben vorhanden. Und das einzige von Bornemann getextete Lied Heartbeat hätte immerhin auch gut auf Colours Platz finden können.

Ziemlich übel stößt dem Eloy-Fan auch das abgründige Cover des Albums auf. Und die Texte lassen auch die kosmische Dimension vermissen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.2.2008
Letzte Änderung: 17.2.2008
Wertung: 6/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Eloy

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1971 Eloy 7.50 2
1973 Inside 10.75 4
1974 Floating 9.33 3
1975 Power and the Passion 8.60 5
1976 Dawn 9.00 5
1977 Ocean 11.67 6
1978 Live 12.50 2
1979 Silent Cries & Mighty Echoes 10.60 5
1980 Colours 10.00 2
1981 Planets 10.67 3
1982 Time to Turn 10.00 3
1984 Metromania 8.67 3
1988 Ra 6.50 4
1991 Rarities - 1
1992 Destination 6.00 2
1993 Chronicles I 11.00 1
1994 The Tides Return Forever 9.20 5
1998 Ocean 2 - The Answer 10.50 4
2003 Timeless Passages 10.50 2
2009 Visionary 8.25 4
2010 The Legacy Box (Doppel-DVD) - 1
2014 Reincarnation on Stage 10.50 2
2017 The Vision, The Sword and The Pyre Part 1 10.33 3

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