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The Flaming Lips

Yoshimi Battles The Pink Robots

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2002
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Independent / Alternative
Label:
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Wayne Coyne all instruments
Steven Drozd all instruments
Michael Ivins all instruments

Tracklist

Disc 1
1. Fight Test 4.16
2. One more Robot/Sympathy 3000-21 4.59
3. Yoshimi battles the pink Robots Part 1 4.47
4. Yoshimi battles the pink Robots Part 2 2.57
5. In the Morning of the Magicians 6.18
6. Ego tripping at the Gates of Hell 4.34
7. Are you a Hypnotist? 4.43
8. It's Summertime 4.20
9. Do you realize? 3.33
10. All we have is Now 3.53
11. Approacing Pavonis Mons by Balloon (Utopia Planitia) 3.09
Gesamtlaufzeit47:29


Rezensionen


Von: Marc Colling @


Es gibt ja schon einige verrückte Bands im Musikgeschäft, doch die Flaming Lips toppen sie fast alle. Wer jemals einen Liveauftritt von ihnen gesehen hat kann das bestätigen. Und wer ihre CD's kennt, weiß das auch. Jede Neuveröffentlichung ist eine Wundertüte.

Auf dieser Einspielung hört man ruhigere Töne. Es geht etwas „normaler“ zu, weniger abgedreht. Was aber nicht bedeutet, dass die Lips hier erwachsen geworden wären. Auch wenn der eine oder andere Song poppiger klingt, so ist das immer noch weit entfernt von dem, was der normale Hörer unter Pop versteht. Und doch haben die Lips hier all ihre Qualitäten rein geworfen, was beim hervorragenden Songwriting beginnt und bei der perfekten Umsetzung ihrer oftmals verrückten Ideen endet.

Dass sie dann trotzdem dermaßen dreist abkupfern wie im Opener FIGHT TEST ist eigentlich überraschend. Andererseits geschieht dies mit so einem Grinsen im Gesicht, dass sogar Cat Stevens zugeben muss, dass sein „Father & Son“ nie so gut geklungen hat. Woher kennst du diesen Song eigentlich dachte ich bis fast zum Schluss.

Wie gesagt bewegt sich die Musik in ruhigen Gewässern und verzichtet auf die sonst gerne genutzten krachenden Momente. Das verleiht ihr eine größere Zugänglichkeit. Wenn man YOSHIMI BATTLES THE PINK ROBOTS PART 1 hört wird man unweigerlich an Everlast erinnert, allerdings mit unzähligen skurrilen Tönen aus dem Synthie veredelt. Balladen können sie auch, mal besser wie in IN THE MORNING OF THE MAGICIANS, mal weniger spektakulär wie in ALL WE HAVE IS NOW.

Trippig geht ebenfalls. Der Titel EGO TRIPPING AT THE GATES OF HELL verrät es ja schon, doch auch APPROACHING PAVONIS MONS BY BALLOON ist in diese Kategorie einzuordnen. Die Musik hat auch oft einen Hauch Psychedelic, besonders ARE YOU A HYPNOTIST mit seinem entrückten Gesang und IT'S SUMMERTIME gehören hierzu.

Alles in allem ist dieses Album gut anzuhören, man muss öfters schmunzeln wegen der vielen verrückten Ideen. Dass diese sich nicht ganz so verrückt anhören wie auf manchen Vorgängern mag erklären, wieso gerade dieses Album in den Hitparaden auftauchen konnte. Denn ihr Chef Wayne Coyne legt auf derlei Unwichtigkeiten überhaupt keinen Wert. Und beließ es bei der Einmaligkeit der Zugänglichkeit wie er in späteren Jahren bewies.

Dennoch ist dieses Album ein perfekter Einstieg in die skurrile Welt der Flaming Lips. Man kann sich ja dann langsam an die schwierigeren Sachen heran tasten.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.6.2017
Letzte Änderung: 21.6.2017
Wertung: 10/15
das zugänglichste Werk der Verrückten aus Oklahoma

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Flaming Lips

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2006 At War With The Mystics 9.00 1
2009 The Flaming Lips and Stardeath and White Dwarfs with Henry Rollins and Peaches Doing The Dark Side of the Moon 9.67 3
2009 Embryonic 11.00 1
2013 The Terror 11.00 1
2014 With A Little Help From My Fwends 12.00 2
2016 Oczy Mlody 11.00 2
2017 Onboard the International Space Station Concert for Peace 10.00 1

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