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Robert Reed

Sanctuary Live

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: instrumental; live; DVD; RetroProg
Label: Tigermoth Productions
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Rob Reed Guitar/Keyboard/Vocoder/Marimba/Vibraphone/Tubular Bells
Chris Fry Acoustic/Classical & Electric Guitars
Martin Shellard Electric/Classical & Acoustic Guitars
Dan Nelson Bass
Jonathan “Jiffy” Griffiths Drums & African Percussion
Tim Lewis Keyboards & Vocoder
Nigel Hopkins Piano/Fender Rhodes
Simon Brittlebank Timpani/Marimba/Vibraphone/Glockenspiel/Tubular Bells
Angharad Brinn Lead Vocal
Christina Booth Chant Vocals
Fran Murphy Chant Vocals
Lorraine King Chant Vocals
Ffion Wilkins Chant Vocals

Tracklist

Disc 1
1. Sanctuary I Part 1 21:35
2. Sanctuary I Part 2 (Excerpt) 4:12
3. Sanctuary II Part 1 19:53
4. Sanctuary II Part 2 20:57
5. Willow Song 6:01
Gesamtlaufzeit72:38
Disc 2
1. Sanctuary I Part 1   (DVD) 21:35
2. Sanctuary I Part 2 (Excerpt) 4:12
3. Sanctuary II Part 1 19:53
4. Sanctuary II Part 2 20:57
5. Willow Song 6:01
6. Sanctuary Live Documentary 13:14
Gesamtlaufzeit85:52


Rezensionen


Von: Nik Brückner @


Nein, ich habe kein Problem mit Perfektion. Warum auch? Perfektion ist nun mal, wie soll ich's ausdrücken, perfekt. Nicht zu verbessern. Kennt Ihr diese Leute, die sagen, Perfektion sei langweilig? Oder sie beschweren sich, etwas sei "zu perfekt"? Was bedeutet das? Wenn etwas langweilig ist, dann ist es nicht perfekt, richtig? Denn wäre es perfekt, wäre es nicht langweilig. Herrje, wie mich Floskeln nerven. Wie wär's mit: "Ich find's langweilig, weil...".

Das Problem mit dieser Scheibe ist also nicht, dass sie zu perfekt ist. Das Problem - wenn man es überhaupt als eines ansehen will (ich tu's nicht) - ist dasselbe wie mit den "Sanctuary"-Studioalben: In gewisser Hinsicht sind sie nicht, was sie sind, nicht sie selbst. Sie klingen wie etwas anderes. Das ist, wie gesagt, gar kein Problem, wenn man sowas "Stil" nennt. Wer das aber "Mike Oldfield" nennt, hat besagtes Problem: Die Alben klingen nicht nach Robert Reed, sie klingen nach Mike Oldfield. Ähnliches gilt für die neue Scheibe. Sie klingt ebenfalls nicht wie das, was sie ist: Sie klingt nicht wie Sanctuary live, sie klingt wie die Sanctuary-Studioalben. Mit (sehr sachlichen) Ansagen dazwischen. Und wieder kein Problem: Sie ist perfekt. Was die Damen und Herren um Robert Reed da abliefern, ist perfekt. Jede Note sitzt, die Stücke wurden perfekt reproduziert, der Klang ist perfekt, und soweit ich mich erinnern kann, hustet noch nicht einmal jemand. Perfekt! Nur - "Sanctuary Live" klingt wie die Sanctuary-Studioalben. Und das ist langweilig.

Jetzt könnte man den Schluss daraus ziehen, dass das keiner braucht, der schon die Studioalben hat. Wieder falsch. Denn es gibt ja noch die DVD vom Konzert. Was man da sieht, ist erneut erschreckend gleich, nämlich den historischen Live-im-Studio-Reproduktionen von Mike Oldfields "Tubular Bells" von anno Toback: Menschen stehen regungslos, konzentriert und doch gelassen auf einer Bühne und spielen, na eben perfekt nach, was auf der Platte ist. Drei Absätze bis zum "Aber": Aber da ist noch die Regie bzw. der Schnitt. Und da kannte jemand die gefilmte Musik aber bis auf die Sechzehntelpause genau! In nahezu jedem Moment zeigt nämlich die Kamera genau das, was man sehen will: Wird die A-Gitarre gezupft, sieht man die A-Gitarre, wird ein "Tschakkalakka" gesungen, sieht man die Sängerinnen, wird eine Röhrenglocke geschlagen, sieht man den Röhrenglöckner. Trocken? Definitiv. Aber zu perfekt? Eben nicht: Denn nicht nur hin und wieder wird die Aufmerksamkeit des Zuschauers auch auf Instrumente gelenkt, die zwar im Mix weiter hinten stehen, aber dennoch interessant und für den Gesamtklang essenziell sind. Ein dokumentarisch-didaktischer Konzertfilm also - großartig, so gut habe ich das selten gesehen. Oder nie, je nachdem wie gut mein Gedächtnis funktioniert.

Die DVD enthält zusätzlich ein Filmchen, das "Dokumentation" heißt, aber nur eine Montage von Schnipseln der Probe sind. Ist schön, Nigel Hopkins Sachen von Keith Emerson spielen zu hören, und schräg, Robert Reed in einem Magma-T-Shirt zu sehen, mehr gibt das Filmchen aber nicht her.

Sanctuary Live auf CD zu hören, macht nicht viel Sinn. Aber die DVD, die ist klasse. Perfekt!

Anspieltipp(s): die DVD
Vergleichbar mit: Hihi!
Veröffentlicht am: 28.6.2017
Letzte Änderung: 28.6.2017
Wertung: 12/15
The same, but here it comes again. Gilt auch für die Wertungsnote.

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Robert Reed

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2014 Sanctuary 11.20 5
2016 Sanctuary II 11.60 5
2017 Variations On Themes By David Bedford 6.00 1
2018 Theme From Dr.Who 5.00 1
2018 Sanctuary III 10.33 3

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