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Mouth

Vortex

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Krautrock; Psychedelic; Spacerock
Label: BluNoise Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Chris Koller Gesang, Gitarre, Keyboards
Nick Mavridis Schlagzeug, Keyboards
Gerald Kirsch Bass

Tracklist

Disc 1
1. Vortex

1. To The Centre
2. Turbulence
3. Silence
4. Vortex
5. Floating

16:36
2. March Of The Cyclopes 6:02
3. Parade 4:02
4. Mountain 3:42
5. Into The Light 7:07
6. Soon After 3:18
7. Epilogue   (inkl. zweier "Hidden tracks") 16:02
Gesamtlaufzeit56:49


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Im Katalog eines CD-Versenders stieß ich auf die mir bis dato unbekannte Band Mouth und deren im Mai 2017 erschienenes Album Vortex, um einigermaßen überrascht festzustellen, dass selbige auf diesen Seiten bereits vorhanden ist. In den Jahren seit Rhizome von 2009 hat sich allerdings an Veröffentlichungen nicht viel getan, die Bandcamp-Seite des Kölner Trios verzeichnet ansonsten lediglich eine Download-Single mit einem zehnminütigen Track.

Nach acht Jahren gibt es also ein neues Album von Mouth. Die Besetzung hat sich etwas verändert, ein neuer Bassist ist jetzt and Bord. Musikalisch dagegen hat sich einiges mehr geändert. Nach wie vor ist die Band in bald ein halbes Jahrhundert alten musikalischen Welten unterwegs, taucht tief ein in Klänge der späten 60er und frühen 70er. Die stilistische Bandbreite ist auf Vortex allerdings nicht mehr ganz so groß.

Im Zentrum stehen jetzt spacig-psychedelische Klänge, Glam und Hardrock sind passé. Kräftig wird in die Tasten der Schweineorgel gehauen, das Wah-Wah-Pedal der Gitarre wird mächtig strapaziert, gelegentlich wabert auch ein Mellotron. Die Songs loten dabei verschiedene Spielarten psychedelischer Musik aus, greifen mal in Weiten des Alls, zeigen sich ein andermal erdverbunden mit schweren, auch etwas bluesigen Riffs. Gesang spielt keine große Rolle mehr, ist meist im Hintergrund gehalten, gelegentlich auch etwas verfremdet.

Stets klingt die Musik wie mit Patina überzogen, wenn hier eine bald 50 Jahre alte Welt wieder zum Leben erweckt wird. Pink Floyd, Hawkwind, Deep Purple, sie alle haben in dieser Musik ihre Spuren hinterlassen - freilich die jeweils frühesten Inkarnationen der genannten Bands. Erstaunlicherweise wirken die Songs nie bemüht; wäre nicht der bessere Klang, man könnte ohne weiteres glauben, dies sei ein Album einer der experimentierfreudigen Bands aus den Anfängen der psychedelischen Rockmusik.

Natürlich kann man sich fragen, welche Relevanz denn ein Album hat, das 50 Jahre alte Klänge reproduziert (nicht in dem Sinne, dass bei jemand kopiert würde). Aber man kann ja auch einfach mal genießen. Her mit den Räucherstäbchen!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 20.7.2017
Letzte Änderung: 20.7.2017
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Mouth

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2009 Rhizome 11.00 1
2018 Floating 8.50 2

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