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Spock's Beard

Day For Night

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1999
Besonderheiten/Stil: Rock / Pop / Mainstream; RetroProg
Label: Inside/Out
Durchschnittswertung: 9/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Neal Morse Lead Vocals, Piano, Synths, Acoustic Guitar
Alan Morse Guitars, Mellotron, Vocals
Dave Meros Bass, Vocals
Ryo Okumoto Mellotron, Hammond Organ
Nick D'Virgilio Drums, Percussion, Vocals

Gastmusiker

John Garr Sax on Crack The Big Sky
Joy Worland French Horn on Healing Colors, Can't Get It Wrong
Byron House String Bass on Gibberish, Can't Get It Wrong
Eric Benton, Tom Tally, John Hrovoza String Section On Healing Colors Pt. I

Tracklist

Disc 1
1. Day For Night 7:34
2. Gibberish 4:18
3. Skin 3:58
4. The Distance To The Sun 5:11
5. Crack The Big Sky 9:59
6. The Gypsy 7:28
7. Can't Get It Wrong 4:12
8. The Healing Colors Of Sound pt. 1 2:22
9. My Shoes 4:16
10. Mommy Comes Back 4:50
11. Lay It Down 3:18
12. The Healing Colors Of Sound pt. 2 3:17
13. My Shoes (Revisited) 3:54
14. Urban Noise 0:40
15. Hurt   (bonus track) 3:09
Gesamtlaufzeit68:26


Rezensionen


Von: Jörg Schumann @ (Rezension 1 von 2)


Natürlich habe ich als SB-Fan auch diese Scheibe gekauft und auch lange gehört. Im Gegensatz zu den ersten drei Alben lege ich sie heute aber nur noch selten auf. Sie erreicht die Klasse der anderen Alben bei Weitem nicht und ist im Vergleich eher enttäuschend. Für meinen Geschmack hat sie viel zu wenig Prog-feeling, sind die meisten Stücke straighter Kommerzpoprock, nur selten gibt`s Überraschungen.

Das Titelstück beginnt mit Akkorden, die mich ein wenig an "ebony and ivory" von Paul McCartney erinnern, die Grundmelodie ist banal, das ganze Stück vom Sound her zwar sehr dicht und rockig, einmal kommen sogar ganz ansprechende Vokalharmonien zum Zug, aber das ist einfach zu wenig. Trotzdem ist "Day for night" noch eines der besseren Stücke der Platte und live kann man wenigstens mitzappeln.

Gibberish beginnt nett mit mehrschichtigen, fast kanonischen Keyboardläufen, dann ein harter Groove und eine schrille Gitarre, in der Folge mehrstimmige Vokalharmonien und abgedrehte Experimente an den Instrumenten. Zusammen mit Gypsy und Crack the big sky gehört gibberish zu den besten Stücken auf der Platte: vielfältig, progressiv und spannend.

Es folgt das grässliche Skin, das banal-schwülstige Distance to the sun und das leblose Can`t get it wrong. Dazwischen zwei gute Stücke: Gypsy besitzt das gewisse Etwas, was dem Rest der Platte abgeht. Ein bedrohlicher Anfang, etwas schräge Akkorde, dann ein schleppender Schlagzeug/Bass-groove, darüber die emulierte Stimme von Neal Morse. Für mich die grösste Enttäuschung der 1999er-Tour, dass dieses Stück nicht gespielt wurde. Es hat Stimmung und trotzig-brutale Kraft und der vertrackte (endlich!) Mittelteil (ab 4:18) ist wirklich erste Sahne. Endlich durchbricht Morse einmal die kompositorischen Fesseln, die er sich selbst angelegt zu haben scheint. Warum nicht mehr solcher Meisterwerke. Wenn ich heute diese Platte auflege, dann wegen Gypsy.

Crack the Big Sky ist auch ein Lichtblick dieses Albums. Es fängt mit einem fetzigen Rhythmus an, dann eine jazzige Gitarre, Hammond-Orgel, eine von Computer-clap unterlegte funkige bridge leitet in etwas seichtere Gefilde über. Ab dann wird das Stück leider auch schon gewöhnlicher, lediglich kurze Bläsereinsätze in der Mitte des Stücks lassen kurz aufhorchen, ein Saxophon darf ein Solo spielen, was ganz gut gelungen ist, dann aber wieder Gemeinplätze und zuletzt ein Hammond-Orgel-Gewitter von Ryo welches versöhnlich stimmt. Das Stück auf 5 Minuten komprimiert wäre mehr gewesen, so enthält es Längen, die unnötig sind. Gehört aber dennoch zu meinen Favoriten dieser Platte.

Die Stücke 8-13 gehören dann alle zum Zyklus "The healing colors of sound", welcher für meinen Geschmack überschätzt wird. Nur Teile davon können wirklich überzeugen.

Track 8 hat viel Drive, bringt aber nichts wirklich Neues oder Überraschendes. In "My shoes" hat Neal Morse eine tolle Melodie komponiert. Sie wird kurz im Refrain aufgenommen. Dann wird das Stück wieder rockig, das gleiche hat man aber schon mehrfach auf anderen Alben gehört. Aber die Stufen der "My shoes"- Melodie sind wirklich stark. Track 10 ist mir zu aufgesetzt, zu viele Effekte und Beigemüse, dazu eine schlechte Komposition an sich. Lay it down ist zu seicht-sülzig, eine acoustic Guitar im Mittelteil, das ganze klingt ein wenig nach Chris Rea. Track 13 ist mir zu sehr tralala, die Backgroundvocals gefallen mir hier auch nicht besonders. "My shoes (revisited)" nimmt dann das Thema des ersten Teils wieder auf und beendet das Stück bombastisch; wenigstens ein versöhnlicher Abschluss ist man versucht zu sagen. Unter dem Strich bleibt aber nicht allzuviel hängen von diesem Album.

Wohlgemerkt: ich vergleiche dieses Album mit seinen Vorgängern. Und da schneidet es einfach schlechter ab. Als einzelnes Album betrachtet ist es immer noch eine gute Scheibe. Dass es von RockHard 10 Punkte und das Prädikat "album of the month" erhielt, spricht eigentlich mehr für den Stellenwert, den SB im Genre des Progrock geniessen und weniger für die Qualität dieses Albums.

Anspieltipp(s): Gypsy, Crack the big sky
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 3.8.2002
Letzte Änderung: 18.10.2002
Wertung: 8/15

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Von: Christian Rode @ (Rezension 2 von 2)


Das Album ist zwar nicht so fetzig und rund wie THE KINDNESS OF STRANGERS. Es enthält Stücke im Stil der KINDNESS (Day for Night, Crack the Big Sky), extrem Kunstvolles (Gibberish mit deutlichen Thoughts, quark, Gentle Giant-Anleihen), gefälligen Prog-Pop (Skin, Can't get it wrong), eine nette Ballade (The Distance to the Sun), satten heavy Prog (Gypsy) und schließlich einen Longplayer a la Supper's Ready, d.h. eine Aufeinanderfolge von Songs mit fließenden Übergängen zwischen den einzelnen Teilen (The Healing Colors of Sound). Zugegebenermaßen nicht auf dem Niveau von Supper's Ready, aber doch ein netter Versuch.

Das Album hat zwar nicht ganz die Klasse von KINDNESS, ist aber doch hörenswert. Songs wie Day for Night, Gibberish, Gypsy und auch The Healing Colors of Sound sprechen für Beard-Fans, aber auch dem Beard-Sound Zugeneigte dafür, dieses Album nicht links liegen zu lassen, auch wenn es nicht der große Wurf ist.

Anspieltipp(s): The Healing Colors of Sound, Gypsy
Vergleichbar mit: Klassischem Prog, Mainstream Rock
Veröffentlicht am: 8.8.2002
Letzte Änderung: 6.3.2012
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Spock's Beard

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1995 The Light 11.80 4
1996 The official live bootleg 11.00 1
1996 Beware Of Darkness 11.25 4
1998 From the vault 4.00 1
1998 The Kindness Of Strangers 11.33 3
1998 Live: The Beard Is Out There 11.00 1
1999 Live at the Whisky and Nearfest 8.50 2
1999 Skin (Single) 3.00 2
2000 Don't Try This @ Home Either (The "from the vaults" series vol.3) 6.00 2
2000 V 11.25 4
2000 Don't try this at home 8.50 2
2000 Nick 'n Neal - Live In Europe - Two Seperate Gorillas (The "from the vaults" series vol.2) 3.50 2
2001 All On A Sunday (Single) 1.00 2
2001 There & here (The "from the vaults" series vol.4) 7.00 1
2002 Don't Try This At Home (DVD) 10.00 1
2002 Snow 11.00 2
2003 Feel Euphoria Ltd. Edition 7.20 5
2004 The Making of Snow - 1
2005 Octane 8.57 7
2005 Gluttons For Punishment - Live in '05 9.00 2
2006 Spock's Beard 8.75 4
2008 Live (DVD) 11.00 2
2010 X 11.00 5
2012 The X-Tour Live 11.00 1
2013 Brief Nocturnes and Dreamless Sleep 10.33 3
2015 The Oblivion Particle 10.50 2
2015 The First Twenty Years 10.00 2

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