SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
28.5.2017
Ulver - The Assassination of Julius Caesar
FeatherWolf - FeatherWolf
Ed Bernard - Polydactyl
Golden Caves - Collision
27.5.2017
Secret Saucer - The Reset
Hominido - Alados
26.5.2017
Heron - You Are Here Now
Stefano Giannotti / Salvo Lazzara - La vostra ansia di orizzonte
Nad Sylvan - The Bride said No
25.5.2017
Thinking Plague - hoping against hope
Damanek - On Track
Mike Oldfield - Amarok
24.5.2017
Starchitect - Shift
Amorphis - Elegy
Fish - Sunsets on Empire
23.5.2017
Shamblemaths - Shamblemaths
Zauss - Trittico Immer All Over
Kaprekar's Constant - Fate Outsmarts Desire
ARCHIV
STATISTIK
23481 Rezensionen zu 16041 Alben von 6225 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Mike Oldfield

Exposed

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1979
Besonderheiten/Stil: live; mit Orchester; Klassischer Prog
Label: Virgin
Durchschnittswertung: 12/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Mike Oldfield guitars
Nico Ramsden guitars
Phil Beer guitar,vocals
Pekka Pohjola bass guitar
Pierre Moerlen drums,percussion
Ringo McDonough bodhran
Pete Lemer keyboards
Tim Cross keyboards
Maddy Prior vocals
Ray Gay trumpet
Ralph Izen trumpet
Simo Salminen trumpet
Colin Moore trumpet
Sebastian Bell flute
Chris Nicholls flute
Dick Studt violin
Ben Cruft violin
Jane Price violin
Liz Edwards violin
Nicola Hurton violin
Jonathan Kahan violin
Don McVay viola
Pauline Mack viola
Danny Daggers viola
Melinda Daggers viola
Liz Butler viola
Ross Cohen viola
Nigel Warren-Green cello
Vanessa Park cello
David Bucknall cello
Jessica Ford cello
Nick Worters bass
Ross Cohen bass
Debra Bronstein,Marigo Acheson,Emma Freud,Diana Coulson,Mary Elliott,Mary Creed,Cecily Hazel,Wendy Lampitt,Clara Harris,Emma Smith,Catherine Loewe choir
David Bedford percussion,string arrangements
Mike Frye percussion
Benoit Moerlen percussion

Tracklist

Disc 1
1. Incantations Part One & Two 26:27
2. Incantations Part Three & Four 20:53
Gesamtlaufzeit47:20
Disc 2
1. Tubular Bells Part One 28:21
2. Tubular Bells Part Two 11:05
3. Guilty   (Zeitangaben inkl. Applaus) 6:22
Gesamtlaufzeit45:48


Rezensionen


Von: Oliver Mensing (Rezension 1 von 2)


Nach der Veröffentlichung von Incantations ging der bis dato live-abstinente Oldfield 1979 auf ausgedehnte Europa-Tournee. Getreu dem Motto: nicht kleckern sondern klotzen! scharte der Meister nicht weniger als 46! Musiker um sich. Mitschnitte aus Spanien, Deutschland, Belgien, Holland, Dänemark und Holland wurden im selben Jahr als Doppel-Live-LP unter dem Titel "Exposed" veröffentlicht.

Mein Gott! Was würde ich heute darum geben, damals dabei gewesen zu sein (aber da war ich erst 10 und bin wahrscheinlich mit Matchbox-Autos um den Weihnachtsbaum gelaufen, oder so ähnlich)! Nun was ich damit sagen will: Die Liveaufnahmen sind neudeutsch ausgedrückt echt geil! Durch die Orchesterbesetzung kriegen die einzelnen Stücke ein total fulminantes Klangvolumen. Um den Zeitrahmen eines Live-Konzerts nicht allzusehr zu strapazieren, gab es seinerzeit von den vier Incantations-Parts kürzere Versionen die es insgesamt aber immer noch auf satte 47 Minuten brachten! Der eigentliche Knaller ist aber die Liveversion von Tubular Bells! Die Umsetzung des 1973 erschienenen Kultklassikers kann als absolut gelungen angesehen werden. Dank der vielen exzellenten Musiker (u.a. Mike Frye, Phil Beer, Tim Cross, Pierre Moerlen) bekommt Tubular Bells ein Soundgewand vom Feinsten. Allein das Gitarrensolo gegen Ende von Tubular Bells Part Two (vor Sailors Hornpipe) rechtfertig den Kauf dieses vorzüglichen Livealbums! Als letzten Track gibt es mit Guilty Oldfield's erste Versuche in den etwas poppigen Bereich vorzustoßen. Dieses als Single veröffentlichte Stück könnte als Zugeständnis an die damals grassierende Discowelle verstanden werden (trotzdem ist es unverkennbar Oldfield). Tja, liebe Leute, auch bei diesem Album kann ich nur die Höchstnote 15 verteilen. Für mich ist es nach wie vor eines der besten Livealben.

PS: Wenn Ihr weiterlest, werdet Ihr feststellen, daß auch ich imstande bin, dem Meister eine schlechte Arbeit zu attestieren.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.8.2002
Letzte Änderung: 29.8.2002
Wertung: 15/15

Zum Seitenanfang

Von: Nik Brückner @ (Rezension 2 von 2)


"Exposed" enthält die Version von "Tubular Bells", die ich mir zuletzt zugelegt habe. Warum zuletzt? Nun, die Ausschnitte, die ich auf YouTube gesehen hatte, waren ein wenig, na, gruselig will ich nicht sagen, aber sie hatten schon so einen Sky-meets-Up-with-People-Vibe, der stellenweise ziemlich ungut rüberkommt. Dazu trägt der fröhliche, wie nenne ich's, Beat bei, mit dem hier alles zugetaktet wird. Den Versuch, "Tubular Bells" und "The Orchestral Tubular Bells" gleichzeitig zu spielen, muss man ebenfalls nicht unbedingt als gelungen betrachten.

Das scheint man im Oldfield-Lager nicht anders zu sehen: Seit - oh je, war das 2010? - der gesamte Backkatalog von Mike Oldfield an Mercury Records ging, ist "Exposed", immerhin das einzige offizielle Live-Album Oldfields (es gibt DVDs), unveröffentlicht geblieben.

Nun, ganz so schlimm wie in den YouTube-Ausschnitten (die von der der gleichnamigen DVD stammen) ist es nicht. Kein Wunder, enthält die DVD doch ein Konzert aus dem Wembley Conference Centre, während die CD aus verschiedenen Konzertmitschnitten der Tour zusammengestellt wurde. Dennoch: "Tubular Bells" in einer Disco-Pop-Version muss man mögen, um es zu mögen. Das Ganze wirkt hier schon ein wenig seicht, die leichte Muse, die Oldfields Werk eben auch schon vor seiner Pop-Phase nicht ganz wesensfremd gewesen war, kommt hier deutlich, überdeutlich zum Vorschein. Die fröhlich ihre braunen Röcke schwingenden Twens, die auf der DVD zu sehen sind, kriegt eh nicht mehr aus dem Kopf, wer sie einmal gesehen hat. Und sie passen ja auch schon ganz gut zum Arrangement.

"Incantations" bestreitet dann die andere Hälfte des Albums. Gekürzt, gut so, denn ich fand den Schinken eh immer viel zu lang und schwer verdaulich. Maddy Prior klingt zum Verwechseln nach Annie Haslam, und die mag ich sehr. Was soll ich sagen - "Incantations" live gefällt mir nicht nur besser als die Studioversion, ich finde es auch besser als die hier vertretene Version von "Tubular Bells". Nicht alles so zugedrummt, und es klingt auch nicht so arg nach Sky. Prima!

Die schwächste Version der originalen "Tubular Bells"? Vermutlich. Auch die Orchesterfassung ist ja nicht wirklich überzeugend. Aber Sky meets Up with People, das stimmt schon ein bisschen. Ohne die Bilder geht's aber. Der Vollständigkeit halber. Und weil's hier so ungemein positiv rüberkommt. Ich hab eh nie verstanden, warum William Friedkin ausgerechnet "Tubular Bells" für seinen Film ausgesucht hat. Ich find' die Musik nicht gruselig.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.7.2016
Letzte Änderung: 29.7.2016
Wertung: 9/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Mike Oldfield

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1973 Tubular Bells 13.00 7
1974 Hergest Ridge 12.50 6
1975 Ommadawn 13.00 5
1975 The Orchestral Tubular Bells 6.00 2
1978 Incantations 13.00 6
1979 Platinum 7.00 4
1980 QE2 9.33 3
1981 Music Wonderland - 2
1982 Five Miles Out 9.83 6
1983 Crises 6.17 6
1984 The Killing Fields - Soundtrack 11.00 2
1984 Discovery 6.75 4
1985 The Complete Mike Oldfield 11.00 2
1987 Islands 2.00 3
1989 Earth Moving 3.75 5
1990 Amarok 11.08 12
1991 Heaven's Open 7.25 4
1992 Tubular Bells II 10.33 3
1993 Elements - 1
1993 The Best of Mike Oldfield Elements - 1
1994 The Songs Of Distant Earth 7.25 4
1996 Voyager 9.00 3
1998 Tubular Bells III 2.00 3
1999 The Millennium Bell 1.00 4
1999 Guitars 5.67 3
2002 Tres Lunas 1.00 2
2003 Tubular Bells 2003 11.50 6
2005 Exposed (DVD) 12.50 2
2005 Light + Shade 1.50 2
2006 Live at Montreux 1981 (DVD) 11.00 1
2008 Music of the Spheres 8.33 3
2014 Man on the Rocks 6.00 3
2015 The Best of: 1992-2003 8.00 1
2017 Return to Ommadawn 11.00 2

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum