SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
17.7.2018
Deafening Opera - Let Silence Fall
Ihsahn - Àmr
16.7.2018
Twelfth Night - Fact and Fiction
The Sea Within - The Sea Within
Mystery - Lies and Butterflies
15.7.2018
Ragnar Grippe - Sand
Klaus Schulze - Silhouettes
Malaavia - Frammenti Compiuti
14.7.2018
Pixie Ninja - Ultrasound
Jonathan - Jonathan
12.7.2018
Robert Reed - Sanctuary III
42DE - EP
Manfred Mann's Earth Band - Watch
11.7.2018
Hollowscene - Hollowscene
Seasons Of Time - Welcome To The Unknown
10.7.2018
Robert Reed - Sanctuary III
Space Debris - Mountain Ultimate
9.7.2018
3RDegree - Ones & Zeros : Volume 0
ARCHIV
STATISTIK
24781 Rezensionen zu 16966 Alben von 6608 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Schnellertollermeier

Rights

(Tipp des Monats 11/2017)
Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: instrumental; Mathrock; RIO / Avant
Label: Cuneiform Records
Durchschnittswertung: 13/15 (1 Rezension)

Besetzung

Andi Schnellmann Bass
Manuel Troller Gitarre
David Meier Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. Rights 13:16
2. Piccadilly Sources 6:59
3. Praise / Eleven 8:22
4. Round 10:39
Gesamtlaufzeit39:16


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Nach fast drei Jahren erscheint mit Rights ein neues Album des Schweizer Trios Schnellertollermeier aus Gitarrist Andi Schnellmann, Bassist Manuel Troller und Schlagzeuger David Meier. Wie schon der Vorgänger X wird es wieder bei Cuneiform aufgelegt.

Mit X hatte das Trio Anfang 2015 einen deutlichen Stilwechsel vollzogen, hin zu einem komplexen, manchmal auch recht aggressiven Avant-Prog, der deutlich von der New Yorker Formation Zs beeinflusst ist. Rights bietet nun so etwas wie eine stilistische Konsolidierung, oder anders formuliert: es klingt ganz ähnlich wie sein Vorgänger. Aber das macht gar nichts, denn von solch hervorragender Musik nehme ich stets gerne einen Nachschlag.

Die vier - wieder komplett instrumentalen - Stücke zeigen sich einerseits streng diszipliniert, andererseits sind sie immer wieder mit Ausbrüchen geradezu punkiger Aggressivität durchsetzt. Die Kompositionen entwickeln sich als kunstvoll verfochtene Patterns, gerne von minimalistischer Struktur, durch deren Wiederholung bei allmählichem Steigern der Dynamik eine immense Spannung aufgebaut wird. Nach einiger Zeit entlädt sich diese Spannung in einer punkigen Krachorgie, bei der sich die musikalischen Strukturen auch weitgehend auflösen können.

Es gibt keine Soli in dieser Musik, alle drei Musiker spielen gleichberechtigt, wobei die Gitarre naturgemäß etwas mehr im Vordergrund steht. Bisweilen hat die Musik einen geradezu mathematisch-abstrakten Charakter, vergleichbar den Werken der Landsleute Sonar, aber insgesamt agiert das Trio doch um einiges dynamischer und kerniger. Oder, um die Worte eines Kollegen zu Sonars Black Light aufzunehmen: auf Rights werden die mathematischen Formeln nicht nur angewendet, sondern es kommt auch ein Endresultat dabei heraus. Und dieses ist ganz großartig.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.10.2017
Letzte Änderung: 28.2.2018
Wertung: 13/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Schnellertollermeier

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2010 Zorn Einen Ehmer Üttert Stem!! 11.00 1
2015 X 12.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum