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Mike Oldfield

Islands

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1987
Besonderheiten/Stil: Rock / Pop / Mainstream
Label: Virgin
Durchschnittswertung: 2/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Mike Oldfield guitar,bass,keyboards
Simon Phillips drums
Rick Fenn guitars
Tony Beard drums
Bjorn J:son Lindh flute,synths
Andy MacKay sax
Benoit Merlen percussion
Pierre Moerlen percussion
Micky Moody electric guitar
Raf Ravenscroft sax
Mervyn Spence keyboards
Micky Simmonds keyboards
Bonnie Tyler vocals on 2
Kevin Ayers vocals on 3
Anita Hegerland vocals on 4,6,7
Jim Price vocals on 5

Tracklist

Disc 1
1. The Wind Chimes Part One and Two 21:47
2. Islands 4:20
3. Flying Start 3:37
4. North Point 3:33
5. Magic Touch 4:14
6. The Time Has Come 3:55
7. When The Nights On Fire   (CD-Bonus-Track) 6:40
Gesamtlaufzeit48:06


Rezensionen


Von: Oliver Mensing (Rezension 1 von 3)


Sieht man einmal von den Singles Pictures in the Dark und Shine* (*gesungen von Jon Anderson, Yes) ab, gab es zwischen 1985 und 1987 nichts Neues von Oldfield. Wer nun allerdings glaubte, der gute Mike hätte die Zeit für einen interessanten Output genutzt, der mußte sich mit der Veröffentlichung von Islands eines Besseren belehren lassen. Der Untergang eines großen Musikers hin zur Bedeutungslosigkeit von auf Charttauglichkeit getrimmten Tralala-Popsongs konnte nicht mehr aufgehalten werden. Zwar wurde das alte Konzept (Longtrack/Shorttracks) bemüht, allerdings mit einem nie für möglich gehaltenen Mangel an Qualität. Das instrumentale The Wind Chimes hat gelegentliche nette Ideen, wirkt aber insgesamt zu technisch und computerhaft. Wirklich überzeugen können vielleicht 2-3 Minuten. Bei einer Laufzeit von knapp 22 Minuten ein Witz!

Die folgenden Vocaltracks sind so ziemlich das schlimmste und belangloseste Zeug meiner bis dato zurückliegenden Zeit als CD-Sammler und Musikliebhaber. Ich kann bis heute nicht verstehen, wie der ehemalige Weltklasse-Musiker Oldfield solch einen Schrott auf den Markt werfen konnte. Neben der Ideenlosigkeit der einzelnen Songs, ist insbesondere die Auswahl der SängerInnen ein tiefer Griff ins Klo. Angefangen bei der schrecklichen Bonnie Tyler über den alten Weggefährten Kevin Ayers (dessen Stimme bei den hohen Passagen total hochgepitscht klingt) bis hin zur weichgespülten Anita Hegerland (seinerzeit Lebensgefährtin von MO). Für dieses bisher niveauloseste Oldfield-Album gibt es nur einen Gnadenpunkt!

Anmerkung: Auf der CD gibt es als Bonus Track den Song When The Nights On Fire wiederum gesungen von A. Hegerland. Dieser Song war ursprünglich zusammen mit Islands als ein Song gesungen von B. Tyler konzipiert, wurde dann aber letztlich geteilt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.8.2002
Letzte Änderung: 13.6.2003
Wertung: 1/15
Der Pop-Oldfield zum Abgewöhnen!

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 3)


Was die zweite Hälfte von "Islands" angeht, stimme ich den Kollegen uneingeschränkt zu - grausliche Popsongs mit übelsten Plastiksounds und teils grottenschlechtem Gesang. Letzterer ist besonders grauslich beim Titelsong (Bonnie Tyler) und bei "Flying Start" (Kevin Ayers). An sich gefällt mir Ayers' Gesang recht gut, aber wie er sich auf diesem Tralala-Liedchen immer wieder in luftige Höhen schwingt, verursacht schon fast Zahnschmerzen.

Die erste Hälfte, also das lange Instrumentalstück "The Wind Chimes", betrachte ich dagegen etwas differenzierter. Hat man mal die Käsesynthies der ersten paar Minuten überstanden, wartet das Stück nämlich durchaus mit einigen netten Ideen und sogar ein paar richtig guten Passagen auf - weniger Plastik und mehr Gitarre hätten dem Stück aber gut getan. Somit bleibt auch hier ein schaler Beigeschmack.

Letzten Endes gebe ich "Islands" also ein paar Pünktchen mehr, aber nur, um deutlich zu machen, dass der Tiefpunkt in Oldfields Karriere damit doch noch nicht erreicht war (siehe Earth Moving, TB III und Millennium Bell).

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.10.2005
Letzte Änderung: 6.10.2005
Wertung: 3/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 3 von 3)


Kann meinen Vorrednern nur zustimmen: unnötig wie ein Kropf. Ein Ausflug in niederste Popgefilde. Zum Abgewöhnen. Ein paar wenige Momente machen bedingt Spaß, der Rest ist Schweigen. Eines der schwächsten Oldfield-Alben.

P.S. Pictures in the Dark liebe ich. Einer meiner Lieblingstitel der damaligen Hitparaden.

Anspieltipp(s): Pictures in the Dark ;-)
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.4.2008
Letzte Änderung: 6.4.2008
Wertung: 2/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Mike Oldfield

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1973 Tubular Bells 13.00 7
1974 Hergest Ridge 12.50 6
1975 Ommadawn 13.00 5
1975 The Orchestral Tubular Bells 6.00 2
1978 Incantations 13.00 6
1979 Platinum 7.00 4
1979 Exposed 12.00 2
1980 QE2 9.33 3
1981 Music Wonderland - 2
1982 Five Miles Out 9.83 6
1983 Crises 6.17 6
1984 Discovery 6.75 4
1984 The Killing Fields - Soundtrack 11.00 2
1985 The Complete Mike Oldfield 11.00 2
1989 Earth Moving 3.75 5
1990 Amarok 11.08 12
1991 Heaven's Open 7.25 4
1992 Tubular Bells II 10.33 3
1993 Elements - 1
1993 The Best of Mike Oldfield Elements - 1
1994 The Songs Of Distant Earth 7.25 4
1996 Voyager 9.00 3
1998 Tubular Bells III 2.00 3
1999 The Millennium Bell 1.00 4
1999 Guitars 5.67 3
2002 Tres Lunas 1.00 2
2003 Tubular Bells 2003 11.50 6
2005 Exposed (DVD) 12.50 2
2005 Light + Shade 1.50 2
2006 Live at Montreux 1981 (DVD) 11.00 1
2008 Music of the Spheres 8.33 3
2014 Man on the Rocks 6.00 3
2015 The Best of: 1992-2003 8.00 1
2017 Return to Ommadawn 11.67 3

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