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Mike Oldfield

Tubular Bells II

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1992
Besonderheiten/Stil: sonstiges
Label: WEA
Durchschnittswertung: 10.33/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Mike Oldfield guitars,mandolin,banjo,keyboards,programming,percussion,bass drum,tubular bells,vocals
Jamie Muhoberac additional keyboards,noises,drum loops
John Robinson drums on Altered State
Susannah Melvoin vocals
Edie Lehman vocals
Sally Broadshaw vocal solo
P.D.Scots Pipe Band and Celtic Bevy Band bagpipes
Eric Cadieux additional programming and digital sound processing

Tracklist

Disc 1
1. Sentinel 8:07
2. Dark Star 2:17
3. Clear Light 5:48
4. Blue Saloon 2:59
5. Sunjammer 2:33
6. Red Dawn 1:50
7. The Bell 6:59
8. Weightless 5:44
9. The Great Plain 4:48
10. Sunset Door 2:24
11. Tattoo 4:15
12. Altered State 5:12
13. Maya Gold 4:02
14. Moonshine 1:42
Gesamtlaufzeit58:40


Rezensionen


Von: Oliver Mensing (Rezension 1 von 3)


Nach dem Weggang Oldfields von Virgin heuerte er bei dem Majorlabel WEA (Warner Music) an und erfüllte sich mit seinem dortigen Debut einen langgehegten Traum: Tubular Bells II. Dabei handelt es sich aber nicht um eine Fortführung des Tubular Bells-Albums, sondern eher um eine Art zeitgemäße, technische und vor allen Dingen klangliche Neubearbeitung der bekannten Themen. Befürchtungen, es handele sich bei TB II um eine bloße Kopie des Originals, bewahrheiteten sich glücklicherweise nicht. Vielmehr wurden die Grundmuster des Originals (z.B. das weltweit bekannte Intro oder die Ansage der Instrumente) aufgegriffen und modern umgesetzt sowie mit neuen Melodien angereichert. Das gesamte Album klingt eindeutig nach gutem alten Oldfield. Einmal auf TB II angesprochen sagte Oldfield in einem Interview, er wäre nie so recht zufrieden mit Tubular Bells gewesen und Teil II würde so klingen, wie TB hätte klingen sollen. Anders als bei TB haben die einzelnen Teilstücke Titel und sind CD-technisch einzeln anspielbar. Trotzdem handelt es sich auch bei TB II um ein durchgängiges Gesamtwerk. Produziert wurde TB II -wie das Original- von Tom Newman. Zusätzlich zeigte sich der namhafte Produzent und ehemalige Yes-Sänger Trevor Horn verantwortlich. Tubular Bells II ist mit Sicherheit ein qualitativ hochwertiges und anspruchsvolles Stück Musik. Allerdings bleibt die Frage: Benötigt ein Meisterwerk wie Tubular Bells einen Nachschlag? Welche Note soll man hierfür vergeben? Da bei TB II ein bestehendes Konzept übernommen wurde und das Original unerreicht bleibt, lautet mein persönliches Fazit: Note 9!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.8.2002
Letzte Änderung: 29.8.2002
Wertung: 9/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 3)


Hier möchte ich doch eine höhere Bewertung abgeben. So skeptisch ich normalerweise gegenüber Neuinterpretationen von Klassikern bin, diese finde ich voll gelungen. Genau genommen finde ich TB II das letzte Oldfieldsche Werk, das mich voll überzeugt hat (TB 2003 kenne ich nicht, aber da es tatsächlich "nur" eine Neueinspielung ist, zähle ich es einfach mal nicht). Anmerkung: Anfang 2017 musste ich diese Einschätzung wegen "Return to Ommadawn" erfreulicherweise revidieren.

Oldfield ist es hier gelungen, nicht einfach einen zweiten Aufguss zu fabrizieren, sondern ein neues Werk zu schaffen, das den Geist seines Klassikers atmet. Klar, alles kommt einem hier bekannt vor, die Einleitung mit der hypnotischen Melodie, die Vorstellung der Instrumente, der seltsame Gesang im zweiten Teil, bis hin zum folkigen Abschluss - statt englischer Hornpipe hier mehr im Country-Stil, was mir als einziges an TB II nicht so gefällt, obwohl es auch wieder ganz witzig ist.

Die Schwächen, die das Original unbestritten aufweist, sind hier ausgebügelt, ohne dass die Musik deswegen glatt poliert oder nach steriler Perfektion klingt. Natürlich hat es nicht denselben Klassiker-Status, da ein solches Werk heute nicht mehr so völlig neuartig klingt wie 1973. Für mich sind hier trotzdem zwei Punkte mehr drin.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 5.9.2006
Letzte Änderung: 5.3.2017
Wertung: 11/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 3 von 3)


Mir geht es ähnlich wie Jochen. Auch ich finde, dass Tubular Bells II das letzte wirklich überzeugende Werk Oldfields ist. Gewiss, auch The Songs Of Distant Earth und Music of the Spheres waren teilweise recht ansprechend, aber hier hat er tatsächlich nochmals ein Werk geschaffen, dass den grossen Alben der 70er Jahre das Wasser reichen kann.

Mike Oldfield hat hier genau das getan, was jetzt bei Robert Reeds Sanctuary so gelobt wird: er hat nicht etwa die alten Themen neu eingespielt, sondern er hat im Stile der Stücke auf TB1 ein neues TB2 geschaffen. Die Kunst bzw. die Meisterschaft ist es, dass der Hörer in jeder Minute das Original vor dem inneren Ohr hört und das Neue doch als authentisch und unabhängig empfindet.

Tubular Bells II ist ein in jeder Hinsicht gelungenes Album mit starken Titeln. Aber ich möchte Herrn Oldfield widersprechen; es reicht an das Original nicht heran. Und ich bin der Meinung, dass man jemandem, der Alben wie Tubular Bells III, The Millennium Bell und Tubular Beats verbrochen hat, nicht die alleinige Deutungshohheit über ein Meisterwerk wie Tubular Bells überlassen darf. Sein Debutalbum bleibt, trotz einer gewissen Holprigkeit und klanglicher Patina immer noch sein Meisterwerk. Da dulde ich keinen Widerspruch, nicht einmal von seinem Schöpfer.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Tubular Bells I
Veröffentlicht am: 26.9.2014
Letzte Änderung: 26.9.2014
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Mike Oldfield

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1973 Tubular Bells 13.00 7
1974 Hergest Ridge 12.50 6
1975 Ommadawn 13.00 5
1975 The Orchestral Tubular Bells 6.00 2
1978 Incantations 13.00 6
1979 Platinum 7.00 4
1979 Exposed 12.00 2
1980 QE2 9.33 3
1981 Music Wonderland - 2
1982 Five Miles Out 9.83 6
1983 Crises 6.17 6
1984 Discovery 6.75 4
1984 The Killing Fields - Soundtrack 11.00 2
1985 The Complete Mike Oldfield 11.00 2
1987 Islands 2.00 3
1989 Earth Moving 3.75 5
1990 Amarok 11.08 12
1991 Heaven's Open 7.25 4
1993 Elements - 1
1993 The Best of Mike Oldfield Elements - 1
1994 The Songs Of Distant Earth 7.25 4
1996 Voyager 9.00 3
1998 Tubular Bells III 2.00 3
1999 The Millennium Bell 1.00 4
1999 Guitars 5.67 3
2002 Tres Lunas 1.00 2
2003 Tubular Bells 2003 11.50 6
2005 Exposed (DVD) 12.50 2
2005 Light + Shade 1.50 2
2006 Live at Montreux 1981 (DVD) 11.00 1
2008 Music of the Spheres 8.33 3
2014 Man on the Rocks 6.00 3
2015 The Best of: 1992-2003 8.00 1
2017 Return to Ommadawn 11.67 3

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