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Alan Simon

Songwriter

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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: mit Orchester; Konzeptalbum; ArtPop; Folk; Rock / Pop / Mainstream; Worldmusic / Ethno; sonstiges
Label: Babaika Production/Cherry Red
Durchschnittswertung: keine Wertung (1 Rezension)

Besetzung

Alan Parsons
Brankica Vasic
The Excalibur Symphonic Orchestra
Moya Brennan
Christian Decamps
Carlos Nunez
Fairport Convention
Skilda
Martin Barre
Konan Mevel
John Wetton
Jesse Siebenberg
John Helliwell
Midnight Oil
Roger Hodgson
Dan Ar Braz
Roberto Tiranti
Jon Anderson
Heather Small
Billy Preston
Justin Hayward
Cesaria Evora
Maddy Prior
Zucchero
Anggun
Jimmy O Neill
Les Holroyd
Mick Fleetwood
James Wood
Siobhan Owen

Tracklist

Disc 1
1. Celtig Ring   (Excalibur II) 3.57
2. Les Cavaliers du Vent   (film O Gengis) 4.07
3. World   (Gaia) 3.14
4. Morholt   (Tristan & Yseult) 3.00
5. The Origins pt 1   (Excalibur III) 3.34
6. The Kings   (Tristan & Yseult) 2.34
7. Lettre a Yseult   (Tristan & Yseult) 2.33
8. Dihun   (Excalibur I) 1.29
9. War   (Excalibur III) 4.00
10. Ad Libitum   (Excalibur I) 2.50
11. Celtic Land   (Cap'taine Kid) 2.34
12. Beltaine   (Excalibur III) 2.46
13. Skye   (Excalibur III) 3.12
14. Castle Rock   (Excalibur I) 2.51
15. Dun Aengus   (Excalibur III) 3.25
16. The End   (Tristan & Yseult) 4.51
17. In the Wind of the Celtic Dream   (Excalibur III) 3.19
18. The Vision   (The Best of Excalibur) 3.35
19. I'm Not the Only One   (Excalibur IV) 4.14
20. Adela   (previously unreleased) 3.59
Gesamtlaufzeit66:04
Disc 2
1. No Man's Land   (Gaia) 3.52
2. Come   (Cap'taine Kid) 3.51
3. The Elements   (Excalibur I) 4.26
4. Dancing Heart   (Tristan & Yseult) 3.28
5. Circle of Life   (Excalibur II) 4.32
6. Fame and Glory   (Excalibur III) 3.22
7. Peace on Earth   (Gaia) 5.00
8. Angel's Tears   (Cap'taine Kid) 3.23
9. Where is the Way   (Gaia) 3.22
10. On the Road   (Gaia) 3.51
11. Jangadero   (Gaia) 4.35
12. Evil Day   (Excalibur III) 3.34
13. Secret Garden   (Excalibur II) 3.18
14. World   (Gaia) 5.14
15. Motherland   (Excalibur III) 3.38
16. Saman   (Excalibur III) 3.37
17. Marie La Cordeliere   (Anne de Bretagne) 4.03
18. Lugh   (Excalibur III) 4.29
19. Desire   (Anne de Bretagne) 4.31
20. A Prayer for my Lover   (Tristan & Yseult) 2.40
Gesamtlaufzeit78:46


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Alan Simon ist ein französischer Musiker, Komponist und Songschreiber, der einigen Musikfreunden als der Kopf hinter den Rockopern und Konzeptalben wie „Excalibur“ I bis IV, „Gaia“, Anne de Bretagne“, „Tristan & Yseult“ und „Captain Kid“ aufgefallen sein dürfte. In seinen Werken verarbeitet er vorzugsweise die Geschichte und die Mythen der Kelten, die auch in der Bretagne ansässig waren, wie wir sicher alle wissen.

Dies alles wäre vielleicht noch nicht unbedingt ein ausreichender Grund, um Simon hier vorzustellen. Es waren vielmehr die Gastauftritte der Prog-Musiker wie Jon Anderson, John Wetton, Justin Hayward, Christian Decamps, Martin Barre, Fairport Convention und der Mitglieder von Supertramp, die es mir so gut wie (fast) unmöglich machten, die vorliegende Zusammenstellung als für unsere Seiten untauglich einzustufen. Auch die Beiträge der bekannten Mainstream-Musiker wie Zucchero, Mick Fleetwood, oder Midnight Oil gibt es bei Simon gelegentlich zu hören.

Keltische Folklore, sakrale Gesänge, Alte Musik, symphonischer Bombast und Chorgesänge unter Einsatz eines echten Orchesters und eines umfangreichen Chores, das sind die auffälligsten Merkmale auf der ersten CD der vorliegenden Kompilation. Diese erste CD widmet sich nämlich der „symphonischen Seite“ von Alan Simon und damit sind natürlich seine Rockopern sowie Soundtracks gemeint. Wenn einige wenige Stücke mal nicht symphonisch ausgerichtet, oder arrangiert sind, gibt es Folkiges (gerne auch mit Streichern) als Alternative. Auf der CD sticht der Folkprog von Fairport Convention ziemlich heraus, der hier mit „Beltaine“ als ein Ausschnitt aus der Rockoper „Excalibur III“ vorgestellt wird. In dem folkigen „The Vision“ erklingt die unverkennbare Stimme von John Wetton. Ich kann mich nicht erinnern, seinen Gesang schon woanders mal im Folk-Kontext gehört zu haben. Auch die atmosphärisch-folkige Ballade „Lugh“ auf der zweiten CD schlägt in die gleiche Kerbe. Auf "Lugh" wird Wetton von einem gewissen Martin Barre begleitet.

Die zweite CD widmet sich „My British side“ von Simon und man fragt sich dann eventuell, was damit gemeint sein könnte. Des Songschreibers Simon „British Side“ steht ebenso für die Stücke aus den Rockopern, bzw. aus den Konzeptwerken, nur dass sich diese mehr an britischer Mainstream-Musik zwischen Pop, Folk und Rock orientieren, mit oder ohne orchestrale Begleitung. Einige Exkursionen in Prog-nahe und Prog-verwandte Bereiche inklusive. In „Jangadero“ wird ausnahmsweise mal unreflektiert die Tradition der kubanischen Folklore fortgesetzt.

Das von Roger Hodgson und Dan Ar Braz gesungene und episch angehauchte „The Elements“ könnte durchaus als Prog-verwandt durchgehen. Und das von Robert Tiranti dargebrachte „Dancing Heart“ würde auf einem Yes-Album wie „Magnification“ kaum auffallen und zwar nicht nur wegen der orchestralen Begleitung. Da ich schon beim Thema Yes bin: „Circle of Life“ wird durch den Gesang von Jon Anderson veredelt, selbst wenn ich die Nummer bestenfalls als keltisch und folkig beeinflussten Artpop einstufen würde. Das von Justin Hayward sehr gefühlvoll dargebotene „On the Road“ erinnert von der Stimmung her an seine Stammband The Moody Blues.

Es ist sicher kein Zufall, dass mehrere Prog-Musiker eingeladen wurden, sich an den Projekten von Alan Simon zu beteiligen. Die stilistische Vielfalt der Stücke von Simon und das Format eines Konzeptwerkes, bzw. einer Rockoper sind bestens dafür geeignet, das wohlwollende Prog-Publikum anzusprechen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.11.2017
Letzte Änderung: 22.11.2017
Wertung: keine

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