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Mike Oldfield

Guitars

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1999
Besonderheiten/Stil: instrumental
Label: Warner Music
Durchschnittswertung: 5.67/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Mike Oldfield live guitars,midi guitars,individual guitar samples

Tracklist

Disc 1
1. Muse 2:09
2. Cochise 5:13
3. Embers 3:49
4. Summit Day 3:46
5. Out Of Sight 3:46
6. B. Blues 4:27
7. Four Winds 9:31
8. Enigmatism 3:29
9. Out Of Mind 3:44
10. From The Ashes 2:28
Gesamtlaufzeit42:22


Rezensionen


Von: Oliver Mensing (Rezension 1 von 3)


Nur ein knappes halbes Jahr nachdem TB III veröffentlicht wurde, kam mit Guitars der vorläufig negativste Höhepunkt in der langjährigen Karriere dieses ehemaligen Ausnahmemusikers auf den Markt.

Guitars, ein Instrumental-Album auschließlich unter Verwendung verschiedenster Gitarren, klingt wie ein Sammelsurium von halbfertigen und zusammengeschusterten Songfragmenten. Wahrscheinlich Ausschußware, die auf anderen Alben keinen Platz mehr hatte. Wie kann ein Musiker wie Oldfield seinen Fans einen derartigen Müll präsentieren. Ist das nicht schon längst Verrat der eigenen Wurzeln? Wer hat ihn denn zu dem gemacht was er jetzt ist? Wir die treuen Fans, die ihm so manchen Fehlschlag verziehen haben. Aber jetzt ist das Maß voll. Zählen Sie nicht weiter auf mich, Herr Oldfield! Sollen doch andere Ihren Mist kaufen, ich investiere lieber in Künstler/Musiker, die noch einen gewissen Funken von Ehre im Blut haben und Musik der Musik wegen machen.

Anmerkung: Auch die im gleichen Jahr stattfindende Tour war eine einzige Katastrophe. Es wurde überwiegend der neue Kram mit üblen Discobeats präsentiert. Dabei wurde Oldfield von einer grottenschlechten Band begleitet (insbesondere bei der Bassistin hatte ich das Gefühl, der Sound käme vom Band). Die schwarze Leadsängerin schaffte es Songs wie Family Man oder Shadow On The Wall total zu verhunzen. Ich werde nie verstehen, wie man den Song Shadow On The Wall von einer Frau singen lassen kann (völlig daneben!) Lediglich 10 Minuten Ommadawn ließen einen Hauch von Nostalgie aufkommen. Ansonsten Langeweile und Dilettantismus im Überfluß!!!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.8.2002
Letzte Änderung: 29.8.2002
Wertung: 1/15
eigentlich minus unendlich

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Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 2 von 3)


Wie nicht anders zu erwarten war, ist ein ausschließlich Oldfields geliebten Gitarren gewidmetes, und von Maestro Mike im Alleingang mit Hilfe von einigen Samples eingespieltes Instrumental-Album randvoll mit mal atmosphärischen, mal rockigen, mal New Age-beeinflussten Gitarrenstücken. Eigentlich müssten die Fans mit so etwas ziemlich zufrieden sein, lassen sich hier doch seit Anfang von Oldfields Karriere bekannte Klänge und Stimmungen ohne weiteres ausmachen. Nach der Lektüre von einigen Reviews verstehe ich aber, dass viele Hörer nur stark themenbezogene Stücke von Oldfield akzeptieren können, so dass manchmal sogar schwache Popalben dieses Musikers höher bewertet werden, als ein gitarrenorientiertes Album, das streckenweise lockeres Gejamme, oder entspannte Gitarrenmusik beinhaltet. Den etwas aus dem Rahmen fallenden konventionellen Rocker "Out of mind" verstehe ich als einen harmlosen Scherz.

Für mich bleibt "Guitars" ein netter Versuch Oldfields, mal was anderes zu machen, und zwar viel lobenswerter als unzählige Neuauflagen von Tubular Bells, oder kommerzielle Popalben.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.5.2004
Letzte Änderung: 22.5.2004
Wertung: 8/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 3 von 3)


Ich sehe "Guitars" ähnlich wie Siggy. Die Musik ist meistens recht entspannt und eingängig, aber Oldfields variantenreiches Gitarrenspiel verleiht den Stücken Abwechslung. Und ein paar rockigere Stellen sind ja auch dabei. Gerade bei den E-Gitarren-Sounds klingt es dann auch immer mal nach seiner "guten alten Zeit", und in manchen Stücken meine ich Selbstzitate zu erkennen (z.B. in "Summit Day" oder "Four Winds").

Insgesamt komme ich zur gleichen Schlussfolgerung wie mein Vorrezensent: "Guitars" ist besser als mancher Aufguss von "Tubular Bells" (vor allem Nr. 3) oder manche Popalben (na ja, "Discovery" ist ganz nett).

Anspieltipp(s): Cochise
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 3.7.2004
Letzte Änderung: 3.7.2004
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Mike Oldfield

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1973 Tubular Bells 13.00 7
1974 Hergest Ridge 12.50 6
1975 Ommadawn 13.00 5
1975 The Orchestral Tubular Bells 6.00 2
1978 Incantations 13.00 6
1979 Platinum 7.00 4
1979 Exposed 12.00 2
1980 QE2 9.33 3
1981 Music Wonderland - 2
1982 Five Miles Out 9.83 6
1983 Crises 6.17 6
1984 Discovery 6.75 4
1984 The Killing Fields - Soundtrack 11.00 2
1985 The Complete Mike Oldfield 11.00 2
1987 Islands 2.00 3
1989 Earth Moving 3.75 5
1990 Amarok 11.08 12
1991 Heaven's Open 7.25 4
1992 Tubular Bells II 10.33 3
1993 The Best of Mike Oldfield Elements - 1
1993 Elements - 1
1994 The Songs Of Distant Earth 7.25 4
1996 Voyager 9.00 3
1998 Tubular Bells III 2.00 3
1999 The Millennium Bell 1.00 4
2002 Tres Lunas 1.00 2
2003 Tubular Bells 2003 11.50 6
2005 Exposed (DVD) 12.50 2
2005 Light + Shade 1.50 2
2006 Live at Montreux 1981 (DVD) 11.00 1
2008 Music of the Spheres 8.33 3
2014 Man on the Rocks 6.00 3
2015 The Best of: 1992-2003 8.00 1
2017 Return to Ommadawn 11.00 2

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