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Galahad

Seas Of Change

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Neoprog
Label: Oskar
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Stuart Nicholson Vocals
Dean Baker Keyboards, Orchestration, Programming
Spencer Luckman Drums, Percussion
Tim Ashton Bass
Lee Abraham Electric & Acoustic Guitars

Gastmusiker

Sarah Bolter Flute, Clarinet, Soprano Sax, Backing Vocals
Peter Watson Toastmaster
Andrew Wild Newsreader

Tracklist

Disc 1
1. Seas Of Change

1. Storms Are Coming
2. Lords, Ladies And Gentlemen
3. The Great Unknown
4. Sea Of Uncertainty
5. Up In Smoke
6. A Sense Of Revolution
7. Dust
8. 'Tis But A Dream
9. As Time Fades
10. Mare's Nest
11. The Greater Unknown
12. Storms Are Coming (Reprise)

42:43
2. Dust (Extended Edit) 5:57
3. Smoke (Extended Edit) 7:14
Gesamtlaufzeit55:54


Rezensionen


Von: Martin Dambeck @


Das neue Galahad Album ist endlich eingetrudelt. Die CD wird direkt in den Player geworfen. Auf der Anzeige stehen nur drei Titel. Was ist denn hier los? Ist es doch wieder nur eine EP? Ein Blick auf die Anzeige des Players sowie ins Booklet gibt jedoch Entwarnung. ‘Seas Of Change‘ ist ein echter Longplayer, der aus dem knapp 43minütigen Titeltrack und erweiterten Edits von zwei Abschnitten dieses Songs besteht. Wer hätte das gedacht, die Engländer versuchen sich an einem epischen Longtrack. Um es gleich vorwegzunehmen: Das Experiment ist geglückt. ‘Seas Of Change‘ wirkt weder überambitioniert, noch fragmentiert oder gar langweilig. Galahad ist es gelungen, ein richtig spannungs- und energiegeladenes Epos zu komponieren. Geschickt verbinden die Engländer dabei Elemente des klassischen Neoprogs mit der seit ‘Empires Never Last‘ eingefügten Härte und moderneren, elektronischen Sounds, wie sie ebenfalls auf den neueren Alben zu finden sind.

Das Album ist ein politisches Statement gegen den Brexit. Big Ben und Admiral Nelsons Denkmal vom Trafalgar Square versinken in den Fluten, der Union Jack flattert zerfetzt im Wind. Die Bildsprache des sehr schön gestalteten Booklets spricht eine eindeutige Sprache. Doch die Engländer haben noch eine weitere Überraschung parat, denn Lee Abraham ist wieder festes Bandmitglied, doch diesmal nicht als Bassist sondern als Gitarrist. Eine gute Entscheidung, denn Abraham, der sich mit seinen Soloalben zu einer festen Größe der britischen Neoprogszene entwickelt hat, liefert ein ums andere Mal Gänsehaut-Gitarrensoli ab, die einen passenden Gegenpol zu Dean Bakers Keyboardfanfaren bilden. Dazu liefert Stuart Nicholson wieder einmal eine grandiose Gesangsperformance ab. Er scheint mit zunehmenden Alter immer besser zu werden. Die beiden erweiterten Edits am Ende sind eine nette Ergänzung und funktionieren sozusagen auch solo.

Fazit: Das neue Progjahr beginnt für Freunde des Neoprogs direkt mit einem echten Highlight. Galahad beweisen einmal mehr, dass sie nicht nur in der Lage sind dynamischen, vollkommen unkitschigen und doch melodiös-rockigen Neoprog abzuliefern, sondern diesen auch noch mit anscheinend spielerischer Leichtigkeit in Form eines überzeugenden Longtracks. Daumen hoch!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 13.1.2018
Letzte Änderung: 19.1.2018
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Galahad

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1991 Nothing Is Written 9.00 1
1993 In A Moment Of Complete Madness 11.00 1
1995 Sleepers 9.00 1
1997 Other Crimes And Misdemeanours II 4.00 1
1998 Following Ghosts 9.00 1
2001 Other crimes & misdemenaours III 6.00 1
2002 Year Zero 11.50 2
2006 Resonance - Live In Poland (DVD) 12.00 1
2007 Empires Never Last 12.50 2
2009 Sleepless in Phoenixville - RoSfest Live 2007 10.00 1
2012 Whitchurch 92/93 - Live Archives Vol 2 7.00 1
2012 Battle Scars 10.00 3
2012 Beyond The Realms Of Euphoria 13.00 1
2014 Seize the Day (EP) 9.00 1
2014 Mein Herz brennt (EP) 9.00 1
2015 When Worlds Collide 12.00 1

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