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Mastermind

Angels of the Apocalypse

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2001
Besonderheiten/Stil: Progmetal
Label:
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Bill Berends guitars,midi-guitar, bass, vocal
Rich Berends drums
Lisa Bouchelle vocal
Jens Johansson keyboards
Bob Eckman bass on 1 & 7
Hollis Brown electric violin on 2 & 5
John Paoline voice on 1 & 8

Tracklist

Disc 1
1. The End Of The World 10:38
2. Perchance To Dream 6:18
3. 2000 Years 6:20
4. This Lover's Heart 5:59
5. The Queen Of Sheba 6:28
6. With Dignity And Grace 3:57
7. A Million Miles Away 6:29
8. The Beast Of Babylon 5:37
9. The Endless Enigma 12:19
10. Land Of The Rising Sun 5:05
Gesamtlaufzeit69:10


Rezensionen


Von: Kristian Selm


Es ist nicht immer einfach eine unvoreingenommene Kritik zu schreiben. Mastermind gehörten zu jenen Bands, mit denen bei mir Anfang der 90er der Gang in die Underground Progressive Rock Szene begann. Im Juli '97 klappte es endlich die Brüder Bill und Rich Berends persönlich kennen zu lernen und sogar ein Konzert mit den Amerikanern zu veranstalten. So weit die Vorgeschichte, ihr massiver Hard Rock / Fanfarensound begeisterte mich aber auch heute noch, deswegen vorweg schon mal gleich die Entschuldigung, wenn diese Kritik etwas zu überschwänglich und positiv wirkt.

Mastermind gehen bei ihrem sechsten Studioalbum weiterhin konsequent neue Wege. War ihr letztes Studiowerk "Excelsior!" noch rein instrumental und ansatzweise von Jazz Rock Elementen durchzogen, so ist auf dem neuen Longplayer zum ersten mal Sängerin Lisa Bouchelle mit von der Partie. Mit ihren kraftvollen, variablen Stimme, die etwas an die Kanadierin Lee Aaron erinnert, macht sie den bisherigen Schwachpunkt der Band, nämlich den Gesang von Bill Berends (nur noch als Backgroundsänger zu hören), vergessen und verleiht der Musik eine neue Dimension. Ebenfalls wieder mit dabei ist Stratovarius und Ex-Yngwie Malmsteen Keyboarder Jens Johannson, der, sofern es seine Zeit zulässt, auch mit Mastermind auf Tour gehen möchte.

Doch nicht alles ist neu. Geblieben ist der gnadenlose Bombast, harte Riffs, flottes Tempo und die Power mit der der orchestrale Hard Rock aus den Boxen dringt. "Angels of the apocalypse" ist härter als die Vorgänger, aber auch wesentlich songorientierter, trotz, dass die Lieder sich hauptsächlich im 6 Minuten Bereich bewegen. Doch Mastermind spielen keinen Bombast ohne Inhalt, mal sind es schon fast jazzige Gitarrensoli, dann wieder Duelle zwischen Keyboards und Gitarre, selbst Parts an der akustischen Gitarre finden Platz oder es ist der Gastauftritt von Ozone Quartet Geiger Hollis Brown, der der Musik das Prädikat "hörenswert" verleiht.

Ihren Ruf als moderne, deutlich härtere Version von Emerson Lake & Palmer untermauern die Amerikaner mit einer furiosen Coverversion von "The endless enigma", die wuchtig diesen Titel in neuen Glanz erstrahlen lässt. Eigenartigerweise befinden sich zudem die besseren Titel am Ende des Albums, der Bonustrack "Only in my dreams" kommt fast noch besser daher als die regulären Titel und das von Background Deathmetal Gegrunze(!) untermalte "The beast of Babylon" strotzt ebenfalls vor unbändiger Kraft.

Anspieltipp(s): The end of the world, Only in my dreams
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.8.2004
Letzte Änderung: 5.10.2004
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Mastermind

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1990 Volume One 7.33 3
1991 Volume Two "Brainstorm" 9.00 3
1995 Tragic Symphony 9.50 2
1996 Until Eternity 9.67 3
1997 Live in Tokyo 10.00 1
1999 Excelsior! 12.50 2
2000 Prog, Fusion, Metal, Leather & Sweat 11.00 1
2006 Broken (CD-Single/EP) 7.00 1
2010 Insomnia 8.00 1

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