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Pentangle

Think of Tomorrow

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1991
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Folk
Label: Hypertension
Durchschnittswertung: 6/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jacqui McShee Gesang
Nigel Portman Smith Bass, Klavier, Keyboards
Gerry Conway Schlagzeug
Bert Jansch Gesang, Akustik-Gitarre
Peter Kirtley Gesang, Gitarre

Gastmusiker

Frank Wulff Flöte (4,8)

Tracklist

Disc 1
1. O'er the Lonely Mountain 5:12
2. Baby Now It's Over 4:13
3. Share a Dream 4:18
4. The Storyteller (Paddy's Song) 3:38
5. Meat on the Bone 4:19
6. Ever Yes, Ever No 3:57
7. Straight Ahead 3:57
8. The Toss of Golden Hair 4:15
9. The Lark in the Clear Air 3:09
10. The Bonny Boy 4:31
11. Colour My Paintbook 4:13
Gesamtlaufzeit45:42


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Kurz nach Veröffentlichung ihres Reunion-Albums Open The Door begann sich das Personalkarussell bei Pentangle wieder zu drehen, und so waren Ende der 80er von der Urbesetzung nur noch Jacqui McShee und Bert Jansch übrig. Dazu waren jetzt Schlagzeuger Gerry Conway, der in den 80ern kurzzeitig für Jethro Tull trommelte, Gitarrist Peter Kirtley und Bassist Nigel Portman Smith dabei. Letzterer steuerte nun auch ein paar Keyboards bei, ein Novum bei Pentangle. Diese Besetzung debütierte 1991 auf Think of Tomorrow. Das Album wurde in Hamburg im Studio von Ougenweide aufgenommen, und mit Frank Wulff und Wolfgang von Henko waren zwei Ougenweide-Musiker an der Aufnahmetechnik beteiligt. Frank Wulff unterstützte außerdem auf zwei Songs an der Flöte.

Jazz und Blues sind nun komplett passé. Die Songs, die bis auf drei Traditionals - Nr. 8,9, 10 - Eigenkompositionen sind, zeigen sich wieder folkiger. Nicht jedoch in der dichten, filigran-verwobenen Art wie auf dem 70er-Album Cruel Sister, auf dem Jazz und Blues bereits (vorübergehend) pausierten; die Songs sind größtenteils auch einfacher, zeigen bisweilen einen unangenehmen Hang zum Seichten. Immerhin bringt Neuzugang Peter Kirtley bisweilen leicht artrockig angehauchte Soli auf der E-Gitarre rein, wie überhaupt die Instrumentierung eine gewisse Tendenz zur Elektrifizierung aufweist.

Zwar finden sich auch ein paar gelungene Songs, aber das Problem ist eben, dass selbst diese auch von jeder x-beliebigen Folkband stammen könnten; es fehlt einfach das besondere, unverwechselbare. Der typische Pentangle-Sound eben, von dem eigentlich nur Jacqui McShees auch hier wieder gewohnt brillanter Gesang übrig ist. Allenfalls The Toss of Golden Hair und The Bonny Boy, zwei der drei Traditionals, können da noch halbwegs mithalten. Völlig indiskutabel ist dagegen das penetrant poppige Colour My Paintbook. Von daher muss insgesamt konstatiert werden, dass Think of Tomorrow alles andere als ein Glanzpunkt in der Geschichte der Band ist; vielmehr ist das schwächste der mir bekannten Pentangle-Alben (wobei mir die Phase ab der Reunion nur lückenhaft bekannt ist).

Die gleiche Besetzung spielte bis Mitte der 90er noch ein weiteres Studio- sowie ein Livealbum ein, danach verließ auch Bert Jansch die Band. Jacqui McShee stellte darauf eine neue Triobesetzung zusammen, die dann unter dem Namen „Jacqui McShee’s Pentangle“ firmierte.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 26.6.2018
Letzte Änderung: 28.6.2018
Wertung: 6/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Pentangle

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1968 Pentangle 12.00 1
1968 Sweet Child 12.00 1
1969 Basket of Light 11.33 3
1971 Reflection 10.00 1
1985 Open The Door 9.00 1
1999 Pass avant 11.00 1
2016 Finale 11.00 1
2017 The Albums 1968-1972 12.00 1

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