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Saga (Kan.)

Generation 13

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1995
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; HardRock; Melodic Rock / AOR; Punk
Label: Polydor
Durchschnittswertung: 12/15 (5 Rezensionen)

Besetzung

Michael Sadler vocals
Jim Crichton bass
Ian Crichton guitars
Jim Gilmour keyboards
Steve Negus drums

Tracklist

Disc 1
1. Changes are 1:43
2. Generation 13 (Theme #1) 2:43
3. All will change (Goodbye und good luck) 6:04
4. Danger whistle 5:20
5. I'll never be like you #1 1:20
6. The 13th generation 4:28
7. The cross 2:03
8. The learning tree 4:58
9. I'll never be like you (once again) 3:59
10. Snake oil 6:05
11. My name is Sam (Your time is up) 2:36
12. Generation 13 (Theme #2) 2:39
13. Where are you now ? 5:36
14. No strings attached 5:20
15. All will change (it's happening to me) 2:00
16. The victim 3:00
17. One small step 7:16
18. Changes are #2 1:36
Gesamtlaufzeit68:46


Rezensionen


Von: Oliver Mensing (Rezension 1 von 5)


Nach dem 94er Totalflop 'Steel Umbrellas' hatte ich schon das Übelste befürchtet. Als ich dann jedoch das erste Saga-Konzeptalbum 'Generation 13' hörte, war ich wieder echt zufrieden: meine musikalischen Lieblinge hatten nicht verlernt erstklassige Musik zu machen!

Generation 13 strotzt nur so vor Einfällen. Sprechgesang, verzerrte Stimmen, dem Text angepasste Soundeffekte und die daraus resultierende Grundstimmung und Atmosphäre sorgen für ein gutes progressives Konzeptalbumgefühl. Gewohnt geniale Gitarre, die oft in recht harten Gefielden wandert; Keyboards die Saga-untypisch mehr im Hintergrund bleiben und songdienlich, unaufdringlich erscheinen; die fantastische Stimme M. Sadlers und das Orchester The Panorama City Philharmonic bilden den Rahmen für eine Story rund um die 13. Generation.

Die Story beruht auf der Theorie Jonathan Straus', daß jeder zwischen 1961 und 1981 Geborene einer Generation angehört, die schlechte Zukunftsaussichten hat (Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, etc.) und in den Straßen Gewalt und Chaos herrschen. Auf dem Saga-Album wird diese Generation 13 am Beispiel von Jeremy und seinen Erlebnissen dargestellt.

Das gesamte Album wirkt wohl durchdacht und die tragenden Songs (z.B. The Cross, Leave Her Alone oder The 13th Generation) werden durch kürzere Stücke sinnvoll miteinander verbunden. Das gesamte Konzept macht einfach riesig Spaß und die Hörerin bzw. der Hörer fragt sich was wohl als nächstes kommt. Besonders schön ist das ruhige I'll Never Be Like You (lebt von der Stimme Sadlers) und das rockige "Screw Em" (hätte gut auf die Beginner's Guide gepasst). Den krönenden Abschluß bilden die letzten vier Teilstücke, bei denen bereits bekannte Melodien mit Orchesterunterstützung für eine gehörige Portion Bombast sorgen.

Ein tolles und interessantes Album das die Vielseitigkeit Sagas darstellt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.8.2002
Letzte Änderung: 29.8.2002
Wertung: 13/15

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Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 2 von 5)


Saga haben sich mit dem 94er Werk "Steel Umbrellas" nicht unbedingt beliebt gemacht. Dumm gelaufen für eine große Band, die ihre größten Erfolge bereits Anfang der 80er verbuchte. Doch mit "Generation 13" ist den Herren ein ganz großer Wurf gelungen...

Beim vorliegenden Album handelt es sich um ein Konzept. Vertont wurde das Buch "13 Gen abort retry ignore fail" von Neill Howe und Bill Strauss. Es ist schon erstaunlich, aber wenn ich das Album höre kommt mir immer wieder der Gedanke an einen Film. Leider ist der noch nicht gedreht. Der perfekte Soundtrack jedenfalls hieße Generation 13.

Das Album lebt durch wiederkehrende Elemente und Songsequenzen. Die Songs gehen fast alle nahtlos ineinander über. Die Story passt genial dazu - ein Science-Fiction der Extraklasse. Der Bezug zur heutigen Realität, der Wahn nach dem "American Way Of Life", ist in "Generation 13" allgegenwärtig. Das Streben nach Wohlstand und Schönheit läßt vielen Menschen die Realität vor Augen verschwinden. Unterstützt durch oberflächliche und sensationshungrige Berichterstattung in den Medien verlieren immer mehr Menschen ihre eigene Meinung und gehen in sozialer Armut unter.

Auch musikalisch ist man immer wieder gefesselt von den Stimmungen, in die man zwangsläufig versetzt wird. Diese Band hat ihr Meisterwerk abgeliefert. Sucht nicht nach einzelnen Hits, findet die Schlüssigkeit im Konzept. Jeder Song lebt durch die Symbiose mit seinen jeweiligen Nachbarn. Durch die zahlreichen Wiederholungen und Verfremdungen der einzelnen Themen erreicht "Generation 13" eine selten erreichte Dichte und Homogenität. Für mich ein Meilenstein großartiger Rockmusik und wohl das untypischste Saga Album ever!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.6.2004
Letzte Änderung: 21.6.2004
Wertung: 15/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 3 von 5)


Seit Jahren spukte in meinem Hinterkopf der Gedanke umher, dass es da ein Best-Bewertetes Saga-Album gibt, das es eines Tages zu entdecken gelte. Andererseits war ich aufgrund der Tatsache, dass es sich um ein Konzeptalbum handelt und aus 25 kurzen Schnippseln besteht etwas im Zweifel, ob das Teil wirklich so doll ist, wie da geschrieben stand... Nun kann ich mitreden.

Wer ein Album erwartet, das wie Saga klingt, der wird von "Generation 13" eher enttäuscht sein. So erging es mir anfangs auch ein wenig. Die typischen Merkmale, als da wären "rockiges riffing" und "Zwiespiel von Gitarre und Keyboards" finden sich hier nur in Ansätzen, dafür ist das Ganze symphonischer und orchestraler angelegt, mit vielen Samples und "spoken-intros" Marke Waters/Pink Floyd gespickt und wirkt in sich geschlossen. Auch sind die Melodien deutlich weniger eingängig, haben weniger Ohrwumcharakter und haben die einzelnen Stücke praktisch kaum Songcharakter. Vielmehr handelt sich um EIN langes Oeuvre, welches sich einer Geschichte widmet, die mir allerdings, wie stets bei Konzeptalben, relativ Wurscht ist.

Irgendwie fehlen mir bei Generation 13 die Höhepunkte, Momente mit Wiedererkennungsungswert, treibt das Ganze grösstenteils sehr gleichförmig und nicht besonders tief gravierend vor sich hin. Es wirkt ein wenig so, als ob Saga nicht wirklich neue Kompositionen im Koffer hatten sondern aus vielen kurzen Ideen eine Collage zusammengeklebt haben.

Ausnahmen bilden sicherlich das "Generarion 13 Theme" mit beinahe heavy-metalligem Riffing, allerdings auch mit etwas peinlich-kitschigen "Rondo Veneziano"-Streichereinlagen, dann das Titelstück im besten Saga-Stil und auch das treibende "The Learning Tree".

Da finden sich klassisch angehauchte Pianointerludien, solide Rocker und stimmungsvolle Unterwasser/Walgejaule-Atmosphäre. Das Album enthält allerdings auch einiges für meinen Geschmack recht unnötiges Füllmaterial, welches das Album auf beinahe 70 Minuten aufbläst. Das muss vielleicht bei Konzeptalben so sein..., mein Ding ist es nicht. Die Platte wird dadurch zum Teil etwas langatmig und verliert an Spannung.

Wie erwähnt kleistern die Streicher da und dort die guten Ideen etwas zu. So wäre "I`ll never be like you" ohne Orchester vielleicht die schönere Ballade geworden. Da gefallen mir die Orgeleinsätze in "I Hope You`re Feeling Better" schon better.

Generation 13 lässt mich etwas zwiespältig zurück. Einerseits ist das durchgehende Konzept recht gut gelungen, finden sich eine Menge Ideen, die auch recht farbig umgesetzt werden, andererseits löst das Album bei mir zu keinem Zeitpunkt Begeisterung aus oder spüre ich ein Kribbeln auf der Haut, muss gar ein Lied sofort nochmals hören. Vielleicht braucht die Platte mehrere Hördurchgänge, allein, das Album reizt mich zu wenig, um mich darauf lange einzulassen.

Fazit: ein solides, untypisches Saga-Werk, welches für meinen Geschmack nicht an die starken Alben der Frühphase heranreicht, über das ich aber auch nicht wirklich meckern kann.

Anspieltipp(s): muss man wohl durchhören
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 7.8.2005
Letzte Änderung: 5.7.2009
Wertung: 8/15

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Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 4 von 5)


1995: Ein Bekannter, bekennender Saga Fan, versucht mich seit einiger Zeit von der Band zu überzeugen und zu begeistern. Null Erfolg. Zu dem Zeitpunkt sind mir Saga zu soft. Ich höre Metal. Und beginne dann durch einen Zufall in einer Diskothek zu arbeiten und muss für einen erkrankten DJ plötzlich das Mischpult mit alltagstauglicher Nicht-Metal-Musik bestücken. Für mich bedeutet das: Horizonte erweitern im Crashkurs. Und plötzlich war der Weg frei für Saga. „Generation 13“ begeistert mich. Ich erwerbe das Album 75km entfernt in einem CD Laden, zu dem ich EXTRA deswegen hingefahren bin, weil ich es nirgendwo anders gefunden hatte. Ich mache mir zu Hause ein Tape für das Auto, kürze sogar das Band in der Kassette, damit ich nicht so lange Pausen vor dem Seitenwechsel zu spulen habe. Meine ersten Gehversuche am neuen 486-DX2-80 und Microsoft Paint und Corel Draw auf Windows 3.11 führen zu einem selbst gemachten Cover – in dem ich einzelne Bildpunkte bearbeite (ein Königreich für einen Scanner hätte ich gegeben!), um möglichst nah ans Original zu kommen! - einzig für das Tape, das viele Jahre ein treuer Begleiter im Autoradio ist.

2015: Saga ist für mich kein Fremdwort mehr. Einiges finde ich gut, manches auch nicht. Der Kontakt zum Saga-Bekehrer ist im Laufe der Jahre eingeschlafen. „Generation 13“ läuft immer noch im Auto, mittlerweile als mp3 auf der SD Karte, ohne schickes Cover, dafür mit ID3-Tags. Der Rechner ist zwischenzeitlich auch moderner. Nur „Generation 13“ ist zeitlos.

Auch heute noch ist das Album ein Ausnahmewerk für mich. Vielleicht hat das mit der Geschichte zu tun, die ich oben erzählt habe. Vielleicht liegt es aber auch am Konzept, das hinter dem Album steckt. Wiederkehrende Elemente ziehen sich wie ein roter Faden von Song zu Song. Alles kommt aus einem Guss daher. Man versucht sich an anderen Sounds, setzt sogar moderne Drumbeats in einigen Stücken ein, wagt Experimente mit Musical-typischem Bombast, die Musik hat die Charakteristik von Filmmusik, setzt andererseits aber auf Härte durch rockende Gitarren. Sadlers Stimme kommt facettenreich und ausdrucksstark daher, teilweise spielt man mit Charakteren und verschiedenen Stimmen. Genau das macht dieses Album so kurzweilig. Ich habe Saga seither einige Male live gesehen. Einen Song von „Generation 13“ hat man komischerweise niemals gespielt. Vielleicht, weil man sich über den Ausnahmestatus dieses Werks bewusst ist und das Konzept nicht auseinander reißen möchte. Vielleicht auch, weil die Songs ohne den Zusammenhang des Album einfach auch nicht ihre Wirkung entfalten.

Nun kommt also der Re-Release mit schickem Digipack daher. Der Sound ist um einiges druckvoller als auf dem Original. Das gefällt mir ausgesprochen gut. Nur beim Drumherum finde ich hätte man sich im hause Ear-Music ein wenig mehr Mühe geben können. Der Live-Bonus Song (Humble Stance) wirkt irgendwie verloren. Hier hätte man darauf besser verzichtet. Die Titelnummerierung ist ebenfalls falsch abgedruckt. Beschränkt man sich dabei nämlich auf die ursprüngliche Reihenfolge. Legt man die CD ein, sind aber nicht 19 Songs markiert, sondern es werden 26 angezeigt, da man die Titelunterteilungen (3/3a) nun als eigenen Track ansteuern kann und nicht mehr nur als Index markiert hat. Man wird es verschmerzen können, denn die Klasse des Albums ist einfach so oder so fantastisch. Für mich das Untypischste Saga Album, das typischerweise das Beste für mich ist. Und ich warte noch immer auf eine Live-Aufführung.

Anspieltipp(s): durchhören!
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 15.11.2015
Letzte Änderung: 14.11.2015
Wertung: keine 15 - habe ich ja oben bereits vergeben

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 5 von 5)


Ganz am Schluss der remasterten 2015 Edition findet sich eine Live-Version von Humble Stance. Das Stück wirkt nach dem Konzeptalbum "Generation 13" irgendwie wie ein Fremdkörper. Und trotzdem habe ich erst hier so richtig das Gefühl, wirklich Saga zu hören.

Auch zehn Jahre, nachdem ich das Album erstmals gehört habe, packt es mich immer noch nicht. Mir fehlen die typischen Saga-Trademarks: gute, eingängige Melodien und die Gitarren/Keyboardduelle von Crichton und Gilmour. Ich kann zwar schätzen, dass sich musikalische Themen durch das gesamte Album ziehen und vieles durch orchestrale Parts aufgehübscht wurde. Aber kaum ein Stück hat einen bleibenden Wiedererkennungswert und ist ausserhalb des Gesamtkonzeptes für sich alleine besonders originell. Einige Stücke finde ich gut (siehe meine erste Rezension), wirklich begeistern tut mich jedoch keines.

Was lässt sich noch sagen?

Thorsten`s Warten auf eine Live-Aufführung des gesamten Albums könnte bald ein Ende haben. Gemäss Informationen im Booklet war es immer ein Ziel der Band, das Album live aufzuführen (sagte Crichton im Sommer 2015). Lassen wir uns überraschen.

Ansonsten verweise ich auf meine Besprechung weiter oben. Ein gutes Album, im Schaffen der Band sicher aussergewöhnlich, aber mehr auch nicht. Und mit des Protagonisten Sam`s grässlicher Comic-Stimme kann ich mich immer noch nicht anfreunden.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 16.11.2015
Letzte Änderung: 15.11.2015
Wertung: keine besserer Klang als noch vor 20 Jahren; macht eine 9

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Saga (Kan.)

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1978 Saga 12.50 4
1979 Images At Twilight 11.67 3
1980 Silent Knight 10.20 5
1981 Worlds Apart 8.50 2
1982 In Transit 14.00 2
1983 Heads Or Tales 8.50 2
1985 Behaviour 8.00 2
1987 Wildest Dreams 5.00 2
1989 The Beginner's Guide To Throwing Shapes 10.25 4
1991 Gotta Love It 10.00 1
1993 The Security of Illusion 8.00 3
1994 Steel Umbrellas 3.67 3
1997 Phase One 12.00 2
1997 Pleasure & the Pain 3.00 1
1998 Detours 12.00 1
1999 Full Circle 10.75 4
2001 House Of Cards 10.75 4
2003 Marathon 8.25 4
2004 All Areas - Live In Bonn 2002 (Limited Edition) (DVD) 6.00 2
2004 Network 12.00 2
2005 The Chapters Live 11.00 1
2006 Trust 11.00 2
2006 It's Your Life (Single) 6.00 1
2007 Worlds Apart Revisited (DVD) 13.00 2
2007 10,000 Days 10.00 2
2007 Worlds Apart Revisited 11.00 3
2009 Contact 11.00 1
2009 Contact (DVD) 7.50 2
2009 The Human Condition 10.00 1
2011 Heads or tales Live 9.00 1
2012 20/20 12.00 1
2013 Spin It Again! Live in Munich (DVD) 11.00 1
2014 Sagacity 9.00 2
2017 The Polydor Legacy - 1

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