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Space Machine

3

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2004
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik
Label: Important Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Maso Yamazaki Synthesizers, Electronics, Tapes, Effects

Gastmusiker

Makoto Kawabata Guitar, Effects (Track 7)
Kouichi Nakaya Synthesizer, Echo Machine, Theremin (Track 7)

Tracklist

Disc 1
1. - 7:47
2. - 3:51
3. - 4:16
4. - 4:26
5. - 10:13
6. - 7:46
7. Live at Bigcat, Osaka 02/12/19 40:24
Gesamtlaufzeit78:43


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Space Machine ist (war) der Japaner Maso Yamazaki, der ansonsten vornehmlich unter dem Namen Masonna allerlei elektronisch-freiformatigen Lärm veröffentlicht, und neben Merzbow zu den bekanntesten Noise-Musikern aus Fernost zählt. Als Space Machine betätigte er sich dagegen in eher klassischen spacig-kosmischen Krautelektronik-Gefilden, und veröffentlichte in der ersten Hälfte des ersten Jahrzehnts des neuen Jahrtausend drei Alben (und vier Mini-CDs). Vermutlich hat Yamazaki das Projekt inzwischen beendet. Zumindest ist seit dem Jahre 2005 kein Tonträger mehr unter diesem Namen erschienen.

Auf den Babyblauen Seiten ist er schon als einer der drei Macher von Andromelos vertreten, denen neben Yamazaki noch Makoto Kawabata (Acid Mothers Temple) und Okano Futoshi (Subvert Blaze) angehörten, und die im Jahre 2006 ihr einziges selbstbetitelstes Album beim Finnischen Label Ektro Records veröffentlicht haben (siehe "Andromelos").

Von den Space-Machine-Alben ist wohl nur das dritte auch außerhalb Japans erschienen, und zwar 2004 bei Important Records, als 26ste Veröffentlichung des Labels, und verpackt in einem hübschen Mini-LP-Klappcover.

Was für eine Musik auf "3" zu finden ist, sollte, nachdem schon der "Bandname" recht vielsagend ist, spätestens der Blick auf das Cover verraten (das neben dem Hauptprotagonisten auch allerlei Tasten, Elektronikgerätschaften und Kabel zeigt). Rein elektronische Klänge sind hier zu finden, die frei verwoben, durchaus farbig, alles in allem eher schräg und voluminös aus den Boxen wabern, blubbern und zischen. Das klingt nach den frühen, eher experimentellen Exkursen der Krautelektroniker, oder der komponierten Elektronik der 60er Jahre (Dockstader, Subotnick, Parmegiani), versehen mit einer bizarren, kosmisch-maschinellen Atmosphäre.

Sozusagen als Bonus hat man den sechs (übrigens unbetitelten) Studionummern einen hervorragend klingenden 40-minütigen Livemitschnitt beigefügt. Die Datumsangabe ist etwas verwirrend (vermutlich der 19. Dezember 2002), doch bietet Yamazaki auf dieser Aufnahme, tatkräftig unterstützt von von Makoto Kawabata und Kouichi Nakay, weitere ähnlich geartete Elektronikexkurse, die ob der Mitmusiker noch eine Spur klangvoller und ausgeflippter ausgefallen sind.

Kurzum, wer die Musik des frühen Schulze, von Kluster, Seesselberg oder Conrad Schnitzler schätzt, bzw. ganz allgemein frei-klangmalende progressive Elektonikbasteleien, der sollte auch mit "3" von Space Machine seinen Spaß haben.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 18.8.2018
Letzte Änderung: 19.8.2018
Wertung: 11/15

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