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Pendragon

The Jewel

(Siehe auch: Leitfaden "NeoProg der 80er Jahre")
Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1985
Besonderheiten/Stil: Neoprog
Label:
Durchschnittswertung: 9/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Nick Barrett vocals,guitars
Rik Carter keyboards
Peter Gee bass,guitars
Nigel Harris drums

Tracklist

Disc 1
1. Higher circles 3:29
2. The pleasure of hope 3:43
3. Leviathan 6:14
4. Alaska 8:40
5. Circus 6:34
6. Oh divineo 6:51
7. The black knight 9:58
8. Fly high fall far   (Bonus Track) 4:57
9. Victims of life   (Bonus Track) 6:53
Gesamtlaufzeit57:19


Rezensionen


Von: Kristian Selm (Rezension 1 von 2)


Die Ursprünge dieses Albums gehen ein paar Jahre zurück, wobei man beim Veröffentlichungszeitpunkt auf der Zeitachse im Jahr 1985 landet. Pendragon schienen zu jener Zeit im Sog von Marillion und auch teilweise im Vorprogramm deren "Misplaced childhood" Tour kurz vor dem kommerziellen Durchbruch zu stehen, doch leider war ihnen dieser Erfolg aus unterschiedlichsten Gründen verwehrt. Dafür etablierte sich die Band von Nick Barrett aber spätestens ab den 90ern seit "The world" mit steigenden Verkaufszahlen in der Neo Progszene.

Noch ohne Clive Nolan und Fudge Smith, dafür aber mit Tastendrücker Rik Carter und Nigel Harris am Schlagzeug, enthält "The jewel" mit "Alaska", "Leviathan" und natürlich "The black night" mehrere All-Time Favourites von Pendragon, die sich auch zum Teil heute immer noch in deren Setlists auf Konzerten wiederfinden. "The jewel" bietet Neo Prog mit all seinen Zutaten, wie man ihn in den 80ern eben zu hören bekam: hoher Melodienanteil, typische Keyboardsounds, gelungene Wechsel aus griffigen Einfällen und ausladenden Instrumentalteilen.

Ergänzt wird die ursprüngliche LP Version um die beiden ursprünglich auf EP veröffentlichten "Fly high fall far" und "Victim of life", wie man der CD Neuauflage im Jahr 2005 als besonderer Bonus die ursprünglich 1984 komponierten "Armageddon" und "Insomnia" von der aktuellen Besetzung neu einspielen ließ. Ein schönes Zeitdokument und eine Empfehlung für alle Freunde des gepflegten Neo Progs von der britischen Insel.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.5.2008
Letzte Änderung: 1.1.2013
Wertung: 10/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 2)


Wenn ich mich mal wieder wochenlang durch "kaputten" Krach Marke Grand Opening And Closing, verstörende Vokalakrobatik, abgefahrenen Jazz-Metal und schrägsten Nippon-Zeuhl gehört habe, DANN ist die Zeit gekommen, um sich bei einer Scheibe Neoprog wieder zu entspannen und sich zu freuen, wie vielfältig unsere Musik doch ist. Überhaupt Musik, wie breit das Spektrum ist und wie viele Saiten das eigene Hörempfinden, der eigene Geschmack doch hat, die angeschlagen werden können.

Ich bin mit Neoprog aufgewachsen, mit den Käsekeyboards, den Genesis-Clones, mit Marillion und später IQ. Um Pendragon habe ich lange Zeit einen Bogen gemacht, nachdem ich mal in ein Album, keine Ahnung mehr welches, reingehört habe und damals wohl gerade in einer Stimmung war, die von den eingangs erwähnten Alben bzw. Bands geprägt war.

Aber wenn man sich irgendwie ernsthaft mit dem Neoprog der 80er Jahre auseinandersetzen will, kommt man an Pendragon nicht vorbei. Und so habe ich mich irgendwann doch für Barrett und Konsorten zu interessieren begonnen.

Vorliegendes Debut ist sicher kein Juwel, dafür ist es einfach zu nett, ist die Produktion zu dünn und schwachbrüstig. Aber es ist auch nicht weniger als ein gutes Neoprog-Album, das mit eingängigen Melodien, schönem Wechselspiel zwischen meist gelungenen Keyboardsounds und einer gefühlvoll gespielten E-Gitarre und gekonnten Soli auf derselbigen überzeugt.

Die Kompositionen reichen von fröhlich beschwingtem 4/4-Poprock über bombastisch-pathetische Balladen zu frickeligen, temporeichen Abgehrockern. Es kommen mir Marillions "Garden Party" und (hört!) Rush-Harmonien in den Sinn. Die Platte macht Spaß, hat keinen wirklichen Ausfall zu verzeichnen und enthält schon viele der Zutaten des typischen Pendragon-Stils der späteren Alben. Hier alles oft noch etwas kompakter, kürzer, später ausladender, epischer. Noch was zur Stimme Barretts: ja sie ist dünn. Aber nein, sie ist nicht unbrauchbar, da sie als eine von vielen Klangfarben gut zur Musik passt.

Anspieltipp(s): Leviathan, Circus
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 5.1.2011
Letzte Änderung: 6.1.2011
Wertung: 8/15
Neoprog wie er sich gehört

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Pendragon

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1986 9:15 Live 8.00 1
1988 Kowtow 8.00 1
1991 The rest of 4.00 1
1991 The World 7.50 2
1993 The Window Of Life 9.00 4
1993 The very very bootleg 4.00 1
1994 Fallen Dreams and Angels 6.50 2
1995 Utrecht...The final frontier 7.00 1
1996 The Masquerade Overture 10.50 2
1996 As Good As Gold 7.00 1
1997 Live in Krakow 1996 7.00 1
1999 "Once Upon A Time In England" Volume 2 4.00 1
1999 "Once Upon A Time In England" Volume 1 8.00 1
2000 The History: 1984-2000 8.00 1
2001 Not of this world 9.50 2
2002 Acoustically challenged 7.00 1
2005 Believe 6.75 4
2006 And Now Everybody To The Stage... (DVD) 11.00 1
2007 Past And Presence (DVD) 11.00 1
2008 Pure 9.00 4
2009 Concerto Maximo (DVD) 9.00 1
2011 Passion 8.00 4
2012 Out Of Order Comes Chaos (DVD) 9.00 1
2013 Out of Order Comes Chaos 9.00 1
2014 Men Who Climb Mountains 9.67 3
2017 Masquerade 20 (DVD) 10.00 1

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