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Galahad

Nothing Is Written

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1991
Besonderheiten/Stil: Neoprog
Label: Avalon Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Stuart Nicholson vocals
Mark Andrews keyboards
Roy Keyworth guitars
Spencer Luckman drums
Tim Ashton bass

Tracklist

Disc 1
1. Face To The Sun 7.58
2. Chamber Of Horrors 5.23
3. Evaporation 6.37
4. Motherland 6.58
5. Room 801 7.00
6. Aquaba (A Matter Of Going) 5.33
7. Bark In D-Minor 0.45
8. The Automaton 4.33
9. Don't Lose Control 5.33
10. Richelieu's Prayer 8.23
Gesamtlaufzeit58:43


Rezensionen


Von: Dennis Egbers @


Auf den ersten Blick könnte man versucht sein, Galahad - zumindest in dieser Phase ihrer Entwicklung - als typische 08/15-NeoProg-Band abzutun. Erst bei näherer Betrachtung offenbaren sich die Argumente, die doch für eine nähere Beschäftigung mit Galahad im allgemeinen und Nothing Is Written im besonderen sprechen.

Denn wenn auch Galahad deutlich Einflüsse der NeoProg-Bands der ersten Stunde aufweisen, so gibt es doch Merkmale, die Nothing Is Written über bloßes Epigonentum herausheben. Zum einen vermögen es die Briten nämlich durchaus, ihrer Musik einen eigenständigen, eben nicht abgekupferten, galahadtypischen Charakter zu geben - zum anderen haben die Kompositionen zum größten Teil eine Klasse, die aufhorchen läßt. "Chamber Of Horrors", "Aquaba", das wunderschöne "Don't Lose Control" und vor allem "Richelieus Prayer" stechen in meinen Augen heraus und stellen im Bereich des NeoProg durchaus Spitzenklasse dar. Daneben stehen allerdings auch weniger gute Stücke, wie "Motherland" oder "Legacy" - immer noch nicht schlecht, aber doch nur Durchschnitt, da stellenweise auch schlicht zu einfach und vorhersehbar. Wie schon gesagt steht dem mit u.a. "Richelieus Prayer" und "Chamber Of Horrors" aber auch absolute Spitzenklasse gegenüber. Dazu kommt noch, daß ich die Stimme von Stu Nicholson wirklich sehr gerne mag, der übrigens imho Fish gar nicht so besonders ähnlich klingt.

Sollte also so 10-11 Punkte machen, richtig? Im Prinzip schon, allerdings sorgt die etwas lasche Produktion für eine Abwertung. Wie durch ein Kissen gehört klingt das und ist viel zu weich produziert, insbesondere die Gitarren sind wie weichgespült (man höre nur den Anfang von Motherland an). Dies stört vor allem, wenn man von Live-Auftritten weiß, wie bei Galahad dort die Gitarren krachen. Dafür gibt es mindestens zwei Punkte Abzug, da ich Galahad eigentlich sehr mag, reicht das noch so gerade für 9 Punkte.

Anspieltipp(s): Chamber Of Horrors, Richelieus Prayer
Vergleichbar mit: Marillion, Pendragon (aber vieeel besser als letztere)
Veröffentlicht am: 1.9.2003
Letzte Änderung: 27.9.2011
Wertung: 9/15
bei besserer Produktion wäre eine zweistellige Punktzahl drin, so sind selbst die 9 knapp

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Galahad

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1993 In A Moment Of Complete Madness 11.00 1
1995 Sleepers 9.00 1
1997 Other Crimes And Misdemeanours II 4.00 1
1998 Following Ghosts 9.00 1
2001 Other crimes & misdemenaours III 6.00 1
2002 Year Zero 11.50 2
2006 Resonance - Live In Poland (DVD) 12.00 1
2007 Empires Never Last 12.50 2
2009 Sleepless in Phoenixville - RoSfest Live 2007 10.00 1
2012 Whitchurch 92/93 - Live Archives Vol 2 7.00 1
2012 Battle Scars 10.00 3
2012 Beyond The Realms Of Euphoria 13.00 1
2014 Seize the Day (EP) 9.00 1
2014 Mein Herz brennt (EP) 9.00 1
2015 When Worlds Collide 12.00 1
2017 Seas Of Change 12.00 1

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