Roaring Forties
|
|
Informationen
Allgemeine Angaben
|
|
| Label: |
Fie! |
| Durchschnittswertung: |
9.67/15 (3 Rezensionen) |
|
Besetzung
| Peter Hammill |
keyboards, vocals, gtr |
|
|
Gastmusiker
| Nic Potter |
bass |
| David Jackson |
sax |
| Stuart Gordon |
violin |
|
| Many Elias |
dr |
| Simon Clark |
org |
|
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Sharply Unclear
|
5:40
|
| 2. |
The Gift of Fire (precursed)/ The Gift of Fire (Talk Turkey)
|
8:30
|
| 3. |
You Can't Want What You Always Get...If You Haven't Got It Yet
|
9:32
|
| 4. |
A Headlong Stretch
1. Up Ahead 2. Continental Drift 3. The Twelve 4. Long Light 5. Backwards Man 6. As You Were 7. And So I Said
|
19:24
|
| 5. |
You Tall Ship
|
5:00
|
| Gesamtlaufzeit | 48:06 |
|
|
Rezensionen

Eine der besten Platten von Hammill in den letzten Jahren, mitgewirkt haben hier u.a. Nic Potter, David Jackson, Stuart Gordon, Many Elias und Simon Clark. Ich würde sogar sagen, so könnten VdGG in den Neunzigern klingen. Die CD knüpft musikalisch an "THE NOISE" an, ist aber in meinen Augen wesentlich geschlossener. "The gift.." hätte dort nahtlos erscheinen können (erinnert mich etwas an "Auto" ("In a foreign town") und glänzt nach langer Zeit mal wieder mit einer tollen Orgel. Was mich begeistert sind die längeren Instrumentalpassagen (z.B. "...if you haven't.." mit Jackson pur)
Gelungen ist auch der Longtrack, der wieder mal alles enthält, was der klassische Progrocker so liebt ;->. Beginnt er stimmungsmäßig eher ätherisch (Richtung "Fireships") tauchen später wirklich Passagen auf, wo ich denke, das ist VdGG pur. Überhaupt ist dieser Song wie eine Reise durch Hammills bisheriges Werk, es ist, als ob er alle seine vergangenen Stile in diesem Track zusammenpackt. Im letzten Song beginnt er dann sehr ruhig, aber wie er dann nur durch Orgel und Drums die Song steigert, ist schon wieder toll.
| Anspieltipp(s): |
A headlong stretch, You can't want what.... |
| Vergleichbar mit: |
|
|
| Veröffentlicht am: |
20.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
22.4.2002 |
|
|
|
Zum Seitenanfang

Bereits ein Jahr nach dem enttäuschenden "The Noise", das simple, wenig komplexe Stücke bot, legte Peter Hammill den Nachfolger "Roaring Forties" vor. Auf den ersten Blick scheint es nur fünf Songs zu geben, die jedoch 13-fach unterteilt sind. Also hat der Meister zumindest in Sachen Komplexität aus den Fehlern gelernt.
Los geht es mit "Sharply unclear", das mit seiner Gitarre, die gebrochene Akkorde spielt, stark an das Grundmuster von Metallicas "Nothing else matters" erinnert. Mittendrin dann noch der Einsatz der E-Geige, dazu ein Hammill in Bestform - ein toller Song!
Dann jedoch verblaßt meine anfängliche Begeisterung zusehends. Das anschließende "Talk Turkey" ist zwar noch ganz nett, aber um einiges zu lang. "You Can't Want What You Always Get" ist wieder ähnlich uninspiriert wie "The Noise", hat aber immerhin ein paar passable Einsätze von Geige und Saxophon.
Aber vielleicht bringt ja der Longsong "A Headlong Stretch" Besserung? Die sieben Teile bilden zwar inhaltlich, jedoch nicht musikalisch eine Einheit. Die ersten beiden Teile hören sich exakt so an wie die Dire Straits bei ihren ruhigeren Sachen. Dann wird es aber wilder, die nächsten beiden Teile sind dann quasi die von Andreas angesprochenen VdGG der 90er, mit einem tollen David Jackson am Saxophon. Am Schluß wird es wieder ruhiger und es kommt zu einem versöhnlichen Ausklang.
Beim letzten Song "Your tall ship" wird mir endlich klar, was mich die ganze Zeit über so gestört hat: Manny Elias ist einfach kein guter Drummer, nicht variantenreich genug, zu wenig druckvoll, einfach langweilig.
"Roaring forties" ist deutlich besser als "The Noise", als "VdGG der 90er" würde ich diese Hammill'sche Begleitband aber nicht bezeichnen.
| Anspieltipp(s): |
Sharply unclear, Long light |
| Vergleichbar mit: |
|
|
| Veröffentlicht am: |
13.9.2004 |
| Letzte Änderung: |
17.1.2005 |
|
|
|
Zum Seitenanfang

Hier stimme ich eher mit Andreas als mit Thomas überein. Nach dem über weite Strecken etwas zu simplen Noise zeigt Hammill sich auf Roaring Forties wieder in deutlich besserer Form. Die Dynamik der Musik ist - von ein paar ruhigeren Sequenzen - geblieben, die Stücke sind aber wieder ausladender und abwechslungsreicher, insbesondere die lange Suite A Headlong Stretch, Hammills erster "epischer" Song seit 1980. Tatsächlich klingt vieles hier wie eine moderne Inkarnation von VdGG, aber das Gefühl habe ich fast immer, wenn Jackson dabei ist.
Zwei Haare in der Suppe gibt es dann doch: Manny Elias agiert am Schlagzeug oft ziemlich mechanisch und einfallslos, und Gift of Fire ist einfach zu lang. Ansonsten ist dies ein gutes Hammill-Album.
| Anspieltipp(s): |
Sharply Unclear |
| Vergleichbar mit: |
|
|
| Veröffentlicht am: |
2.10.2006 |
| Letzte Änderung: |
2.10.2006 |
|
|
|
Zum Seitenanfang
Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Peter Hammill
Zum Seitenanfang
|