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Emerson, Lake & Palmer

Black moon

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1992
Besonderheiten/Stil: Klassikrock / Adaptionen; Melodic Rock / AOR; Rock / Pop / Mainstream
Label: Victory
Durchschnittswertung: 4.5/15 (4 Rezensionen)

Besetzung

Keith Emerson keyboards
Greg Lake bass,acoustic guitar,voice
Carl Palmer drums

Tracklist

Disc 1
1. Black moon 6.56
2. Paper blood 4.26
3. Affairs of the heart 3.46
4. Romeo and Juliet 3.40
5. Farewell to arms 5.08
6. Changing states 6.01
7. Burning bridges 4.41
8. Close to home 4.27
9. Better days 5.33
10. Footprints in the snow 3.50
Gesamtlaufzeit48:28


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 1 von 4)


Nach dem unrühmlichen Ende des Trios im Jahre 1979 und zwei beinahe-ELP-Projekten (Emerson,Lake&Powell und Emerson,Berry&Palmer, sprich Three) kamen Emerson, Lake & Palmer schließlich 1991 wieder zusammen, ursprünglich nur um Keith Emerson bei seinen gerade anstehenden Filmmusikaufnahmen zu unterstützen. Bei der Gelegenheit kam den Beteiligten erst der Reunion-Gedanke, der letzten Endes zum vorliegenden Comeback-Album "Black Moon" führte. Die 13-jährige Pause scheint bei dieser Formation, zu deren Stärken früher mal temporeiche Spielfreude zählte, so ziemlich alles verändert zu haben. Greg Lakes Stimme klingt müde und verbraucht, Carl Palmers einst feines Schlagzeugspiel erinnert oft an eine stumpfsinnige Maschine, und Keith Emersons Keyboardspiel scheint einiges an Ausstrahlung und Kraft eingebüßt zu haben. Das ist es nicht, was für mich die Größe dieses Trios mal ausgemacht hat.

Und dann wäre noch diese Musik, die nur seltenst an die unvergeßlichen Werke des Trios erinnert. Durchschnittliche AOR-Balladen und ebensolche Mainstream-Songs bestimmen traurigerweise "Black moon". Dieser Eindruck wird nur teilweise durch einige passable Emerson-Instrumentals wettgemacht, darunter auch eine Klassikadaptation. Der Titeltrack, der diese Scheibe eröffnet, macht noch ein wenig Hoffnung, leider wird diese nicht erfüllt. Anschließend überwiegt Langeweile, die nur kurzzeitig mal zerstreut wird.

Mit diesem Comeback-Album haben sich die drei verdienten Musiker in meinen Augen keinen Gefallen getan. Als eine Mainstream-Platte mit einigen wenigen Prog-Einsprengseln vielleicht noch akzeptabel. Als neues Lebenszeichen der Band, die "Tarkus" oder "Karn Evil 9" zustandebrachte bleibt "Black Moon" eine herbe Enttäuschung.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.11.2002
Letzte Änderung: 25.11.2002
Wertung: 4/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 4)


Hier stimme ich völlig mit Siggy überein. "Black Moon" ist über weite Strecken ein Zeugnis musikalischer Einfallslosigkeit. Weiterhin stört mich Carl Palmers stupides Geklopfe ganz massiv, es erinnert fatal an Alan Whites Getrommel auf neueren Yes-Sachen. Ein paar passable Instrumentalstücke heben dieses Album dann doch noch etwas über das Niveau des desaströsen Nachfolgers "In The Hot Seat".

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.3.2004
Letzte Änderung: 21.3.2004
Wertung: 4/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 3 von 4)


"Black Moon" ist der Versuch eines alternden Dinosauriers, den Sprung ins nächste Zeitalter zu schaffen. Das Album hat mit den ELP der 70er Jahre eigentlich gar nichts mehr gemein. So erleidet es zwangsläufig Schiffbruch, denn für die "Alten" ist es zu modern, zu poppig, für die "Kids" der 90er sind die Herren Emerson, Lake und Palmer einfach Opas.

Was ist Black Moon für mich? Mit viel goodwill lasse ich es als ordentliches Popalbum durchgehen. Die Kompositionen genügen zwar keinen höheren Ansprüchen, sind aber auch nicht allesamt schlecht. Das Titelstück kann ich mir auch heute noch anhören und selbst dem schwülstig-pathetischen "farewell to arms" kann ich mit einem Augenzwinkern noch etwas abgewinnen.

Im Grossen und Ganzen sind ELP hier aber nur noch ein Schatten ihrerselbst. Mit Sicherheit erst reinhören.

Anspieltipp(s): black moon
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 30.10.2004
Letzte Änderung: 7.3.2011
Wertung: 4/15
aus alter Verbundenheit

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Von: Nik Brückner @ (Rezension 4 von 4)


1992 geschah etwas seltsames und erinnerungswürdiges im deutschen Fernsehen. In einer der erfolgreichsten Shows des Landes, "Wetten, dass..?", trat eine Progressive-Rock-Band auf: Emerson, Lake & Palmer. Was war geschehen?

ELP war keine Liebeshochzeit gewesen. Keith Emerson hatte Anfang der Siebziger einfach nach Musikern gesucht, die besser waren als seine Kollegen bei The Nice, um seine musikalischen Vorstellungen noch besser umsetzen zu können. Er konnte nicht ahnen, dass er sich mit King Crimsons Ausnahmesänger Greg Lake einen Antipoden ins Nest holte, der einerseits maßgeblich für den Erfolg der Band mitverantwortlich sein würde, andererseits aber auch für deren gleich mehrfachen Zerfall. Die beiden konnten sich von Anfang an nicht riechen und nach einem letzten Versuch 1986 sprachen sie nur noch über Rechtsanwälte miteinander.

Keine leichte Aufgabe für Phil Carson: Der ehemalige Atlantic-Records-Mann, der nun seiner eigenen Plattenfirma vorstand, hatte es sich in den Kopf gesetzt, ELP wieder zusammenzubringen. Unter dem Vorwand, Musik für einen Film zu produzieren, lockte er die drei in ein Studio, um ihnen dann die Idee unterzujubeln, man könnte doch ein Comeback versuchen. Zur allseitigen Überraschung sagten alle drei zu - wenn auch Emerson die Bedingung stellte, dass nicht, wie gewohnt, Lake, sondern ein neutraler Vierter das Album produzieren sollte. Ein solcher war mit dem langjährigen ELP-Fan Mark Mancina gefunden und so landete die Band im Studio.

Mit solchen Alben ist es so eine Sache. Insbesondere dann, wenn die Beteiligten aus Gründen mitmachen, die völlig jenseits der Musik liegen. So richtig lust hat keiner, entsprechend schludrig geht man an die Sache heran. Lake zum Beispiel hatte lange nicht so viel Material in der Schublade, wie benötigt wurde. Und so kam es auch in diesem Fall dazu, dass das Album weitgehend aus bereits vorgefertigtem Material zusammengeschraubt wurde: "Paper Blood" und "Affairs of the Heart" stammen von "Ride the Tiger", einem Projekt, das 1989 von Lake, dem damals ehemaligen Asia-Keyboarder Geoffrey Downes und dem ehemaligen King-Crimson-Schlagzeuger Michael Giles betrieben wurde, das aber nicht zu einer Veröffentlichung führte (der Song "Street War" erschien später auf "In the hot Seat", "Love under fire" ist auf dem Asia-Album "Aqua" zu finden. Zwei weitere Stücke wurden auf Greg Lakes "From The Beginning. The Greg Lake Retrospective" veröffentlicht.). "Romeo and Juliet", "Close to Home" und "Changing States" waren für ein unveröffentlichtes Soloalbum Emersons vorgesehen gewesen. "Burning Bridges" ist ein Song von Mark Mancina, "Footprints in the Snow" eine Ballade von Greg Lake. Lediglich drei Songs wurden von der Band gemeinsam erarbeitet: "Black Moon", "Farewell to Arms" und "Better Days". Auf diese Weise konnte man die Aufnahmen schnell erledigen, den Kontakt zueinander minimieren und trotzdem ein vollständiges Album vorlegen. Das hört man aber auch: ELP waren nie eine Band gewesen, die stilistisch homogene Alben produziert hatte, aber "Black Moon" ist sogar nach ELP-Standards inhomogen.

Das Album beginnt mit "Black Moon", einem Song, der vor allem dadurch auffällt, dass er bei erschreckend dürftiger musikalischer Substanz einen äußerst starken Effekt erzielt: Ein kraftvoller Rhythmus treibt den Song voran, Emerson steuert seine typischen Keyboardfanfaren bei und Lake singt die einfache, aber wirkungsmächtige Melodie mit gewohnt voller Stimme. Doch der Rhythmus ist bei Queens "We will rock you" abgeschaut, die musikalische Begleitung ist harmonisch so eintönig wie bei fast keinem anderen ELP-Stück und was Lake da inhaltlich vorträgt, bleibt einseitig und oberflächlich. Lediglich ein schön orchestrierter kontrapunktischer Teil gegen Ende des Songs wertet ihn etwas auf.

Es folgt "Paper Blood", das Remake eines "Ride-the-Tiger"-Songs. Er ist noch simpler als "Black Moon" und besteht im Grunde nur aus zwei musikalischen Ideen, die jeweils Strophe und Refrain zugrundeliegen. Die Anspielungen an "Knife Edge" vom ELP-Debüt ("Livin' on a razor's edge, shaper than a knife") wirken eher peinlich, ist "Knife Edge" doch im Gegensatz zu "Paper Blood" einer der besten Songs im ELP-Repertoire überhaupt. Dennoch gilt auch für "Paper Blood", dass der Song eine Wirkung zu entfalten weiß, die der Einfachheit seiner Komposition nicht entspricht: Das liegt an dem effizienten Riff, dem wirkungsvollen Vokalarrangement (mit Backgroundsänderinnen) und dem Orgelsolo Emersons am Ende - letztlich also maßgeblich an der Produktion Mark Mancinas, der sich damit schon mit den beiden ersten Songs als kompetenter Partner der Band entpuppt.

Auch "Affairs of the Heart" stammt vom "Ride-the-Tiger"-Projekt. Es ist die erste Lake-Ballade des Comebacks und steht in der Tradition von "Lend your love to me tonight" - auch wenn ihm das raffiniertere Arrangement des Vorgängers abgeht. Dennoch zeigt Mancina auch hier, dass er verstanden hat, worum es bei ELP geht. Er achtet sehr darauf, den Song nicht zu überladen, und bei all dem, was dann musikalisch eben doch alles geschieht, gelingt ihm das meisterlich.

"Romeo and Juliet" ist die obligatorische Klassikadaption, sie geht zurück auf Sergei Prokofjews gleichnamiges Ballett. Sie setzt die Reihe schwacher Adaptionen fort, die mit "Mars" vom ELPowell-Album begonnen hatte: Schon das Original, obwohl recht bekannt und sehr beliebt, ist kein besonders aufregendes Stück Musik, ELP glätten es aber bis zur Unerträglichkeit. Das Problem sind Lake und Palmer, der eine spielt eine todlangweilige Bassfigur, der andere einen stupiden Hum-tah-Rhythmus. Lediglich der schwergewichtige Sound und die Soli Emersons werten das Arrangement ein wenig auf.

Die nächste "Fortsetzung" eines ELPowell-Stückes ist "Farewell to Arms" (man vergleiche "Lay down your guns"): eine hymnische Antikriegs-Powerballade, ebenso schlicht wie wirkungsvoll komponiert, die ihren dramatischsten Moment erreicht, wenn Greg Lake die Stimme hebt und den Refrain eine Oktave höher singt als zuvor. Kein Song, wie man ihn auf einem ELP-Album der Siebziger hätte hören können, aber Musik, wie sie die drei seit dem Nachfolgejahrzehnt immer wieder mal im Programm hatten.

Mit "Changing States" geschieht endlich das, was der Hörer nun schon ein halbes Album lang erwartet: ELP drehen richtig auf, und zwar auf allen Fronten. Das Tempo wird erhöht, andauernd wechselt die Tonalität, die Rhythmik lebt von einem Wechsel von 4/4- und 5/4-Takten, konterkariert von Palmers seltsamen Akzentuierungen, und Lake spielt einen derart rührigen und einfallsreichen Bass, wie man es jahrelang nicht mehr von ihm gehört hatte. "Changing States", letztlich so eine Art Rondo, kann mit guten Gründen für das beste Stück des Album gehalten werden. Da sind sie plötzlich, die ELP der Siebziger, und zwar in absoluter Höchstform. Blickt man von hier aus zurück auf die ersten beiden Songs oder auf "Romeo and Juliet", wird klar, warum diese Songs im Vergleich so stark abfallen.

Kurzzeitig hält ELP diese Erinnerung am Leben: Mancinas "Burning Bridges" ist in derart originalgetreuem ELP-Stil geschrieben, dass man die Genauigkeit, mit der der Komponist die Band studiert hat, nur bewundern kann. Wieder wechseln verschiedene Taktarten, ein orgeldominiertes instrumentales Zwischenspiel ist harmonisch spannend und am Ende gibt es sogar noch so etwas ähnliches wie ein Schlagzeugsolo. Der Song ist zwar nicht auf Augenhöhe mit klassischem ELP-Material, auch nicht mit "Changing States", es reicht aber aus, ihn zu einem der besseren Stücke auf "Black Moon" zu machen.

Mit "Close to Home" folgt ein weiteres Instrumentalstück, ein Klaviersolo Emersons, das Rondo- und Sonatenform vereint und obwohl es für Emerson eigentlich viel zu schön, viel zu harmonisch klingt (dem neoromantischen Stück fehlen jegliche dissonant modernistische oder jazzige Elemente), ist es ein sehr geschmackvolles Stück Musik.

Mit "Better Days" neigt sich das Album dem Ende zu. Der Songs bietet wenig Anlass zum Enthusiasmus und bleibt weitgehend blass und unauffällig. Mit Ausnahme einer Stelle, an der Lake hustet. Die Lake-Ballade "Footprints in the Snow" beschließt das Album dann mit leisen Tönen, zu leisen für die Rückkehr einer der erfolgreichsten Bands der Siebziger. Es ist ein schwacher Aufguss gelungenerer Versuche Lakes und wohl der verzichtbarste Song auf "Black Moon".

Obwohl "Black Moon" mit dem Titelsong, "Farewell to Arms", "Close to Home" und vor allem "Changing States" einige (unterschiedlich hohe) Höhepunkte vorzuweisen hat, und dem Album eine erfolgreiche Welttournee folgte, muss man das Projekt Comeback als gescheitert betrachten. Mit der Montage weitgehend vorgefertigten und somit vollkommen inhomogenen Materials hat sich die Band keinen Gefallen getan. Im Vergleich mit dem kurz zuvor entstandenen, aber erst viel später veröffentlichten Soloalbum Emersons ("Changing States"), von dem einige der Songs stammten, fällt "Black Moon" sogar ab. Die Produktion ist kraftvoll und stark, sie holt aus dem Material alles heraus, was möglich ist, aber es fehlt auf der anderen Seite an der Energie und Dynamik, die die klassischen ELP ausmachten und die vor allem durch die Virtuosität der Band zum Ausdruck kamen, sei es in den Kompositionen, sei es in den Arrangements, sei es in der Performance. Eine Umsortierung der Songs hätte schon einiges bewirkt, außerdem tun die in den meisten Fällen völlig zusammenhanglosen und beliebigen Intros den Songs keinen Gefallen. Aber all das ist Schnee von gestern - wir wissen ja, wie die Geschichte weiterging. Nur: sollten wir "Black Moon" darum höher schätzen?

Anspieltipp(s): "Black Moon", "Farewell to Arms", "Close to Home", "Changing States", zur Sicherheit aber auch "Footprints in the Snow"
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 2.6.2012
Letzte Änderung: 26.7.2012
Wertung: 6/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Emerson, Lake & Palmer

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1970 Emerson, Lake & Palmer 11.60 6
1971 Tarkus 11.00 6
1971 Pictures at an Exhibition 12.00 5
1972 Trilogy 12.40 5
1973 Brain Salad Surgery 12.50 5
1974 Welcome Back My Friends To The Show That Never Ends 12.50 2
1977 Works, Volume 2 5.11 9
1977 Works, Volume 1 8.00 5
1978 Love Beach 6.43 7
1979 In Concert 6.00 1
1992 The Atlantic Years 12.00 1
1993 Live At The Royal Albert Hall 10.50 2
1993 The Return of the Manticore 12.00 3
1993 Works Live 10.00 1
1994 In The Hot Seat 1.60 5
1997 Live in Poland 8.00 1
1999 Pictures at an Exhibition. Collectors Edition (DVD) 12.67 3
2001 The Original Bootleg Series From The Manticore Vaults Vol.Two 12.00 1
2001 The Original Bootleg Series From The Manticore Vaults Vol.One 11.00 1
2002 Re-Works 7.00 1
2002 Best of the Bootlegs 9.00 1
2002 The Original Bootleg Series From The Manticore Vaults Vol.Three 8.00 1
2002 Works Orchestral Tour, Olympic Stadium, Montreal 1977 / The Manticore Special (DVD) 10.00 1
2002 Live at the Isle Of Wight Festival 1970 7.00 2
2004 Inside Emerson Lake & Palmer. 1970 - 1995. An independent critical review (DVD) 10.00 1
2004 Welcome Back (DVD) 9.00 1
2004 Masters From The Vaults (DVD) 10.00 1
2005 Beyond The Beginning (DVD) - 1
2005 Live at Montreux 1997 (DVD) 6.00 1
2006 The Birth Of A Band - Isle of Wight Festival Sat August 29th 1970 (DVD) 10.00 1
2006 The Original Bootleg Series From The Manticore Vaults Vol.Four 5.00 1
2007 From the Beginning - 1
2009 Works Deluxe Edition - 1
2010 High Voltage - 1
2010 Live High Voltage 10.00 1
2011 Live At The Mar Y Sol Festival '72 12.00 1
2011 Live At Nassau Coliseum '78 11.00 1
2011 ...welcome back my friends High Voltage Festival 2010 40th Anniversary 9.00 1
2013 Live in Montreal 1977 8.00 1

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