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Eloy

Destination

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1992
Besonderheiten/Stil: Melodic Rock / AOR; RetroProg
Label: ACI
Durchschnittswertung: 6/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Frank Bornemann Gesang, Gitarre
Michael Gerlach Keyboards

Gastmusiker

Nico Baretta Schlagzeug
Klaus-Peter Matziol Bass (2,5)
Detlev Goy Bass (1,6,8)
Helge Engelke Bass (3,4), Gitarre (4,6)
Kai Steffen Gitarre (5)
Lenny MacDowell Flöte (1,3)

Tracklist

Disc 1
1. Call Of The Wild 6:49
2. Racing Shadows 7:11
3. Destination 7:41
4. Prisoner In Mind 4:26
5. Silent Revolution 7:55
6. Fire And Ice 5:10
7. Eclipse Of Mankind 6:29
8. Jeanne d'Arc 7:36
Gesamtlaufzeit53:17


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 2)


"Destination" war nach "Ra" das zweite Album des Duos Bornemann/Gerlach, und es ist nicht wesentlich besser als sein Vorgänger. Auch hier werden die beiden von einer ganzen Reihe Gastmusikern unterstützt, darunter Klaus-Peter Matziol, der von 1976 bis 1984 schon bei Eloy spielte, und nach "Destination" wieder zur festen Besetzung gehörten sollte.

Musikalisch setzt "Destination" die auf "Ra" eingeschlagene Richtung fort: melodischer Rock der meist härteren Sorte, mal mit RetroProg-Anleihen, bisweilen auch in Richtung Metal abdriftend ("Prisoner in Mind", "Silent Revolution"). Leider frönt Frank Bornemann hier noch mehr als auf "Ra" dem Falsett-Gesang, was mir in einigen Songs wie "Call of the Wild" oder dem Titelsong, der noch dazu ziemlich simpel aufgebaut ist, schon einige Zahnschmerzen verursacht. Erfreulicherweise hat er sich auf den späteren Eloy-Alben eines besseren besonnen, es kann halt nicht jeder singen wie Jon Anderson. Auf der Positivseite stehen ein paar nette Gitarrensolos ("Racing Shadows") und schöne Flöteneinsätze.

Der einzige Song, der einem der klassischen Eloy-Alben einigermaßen würdig wäre, ist "Jeanne d'Arc". Leider wird auch dieser durch den unerträglichen Falsett-Gesang beeinträchtigt, und auch die Chorpassagen finde ich etwas arg schwülstig geraten.

Insgesamt ist "Destination" ein verzichtbares Album. Mit dem Nachfolger "The Tides Return Forever" ging es zwei Jahre später dann aber wieder bergauf.

Anspieltipp(s): Racing Shadows, Jeanne d'Arc
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.1.2003
Letzte Änderung: 6.1.2003
Wertung: 5/15

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Von: Christian Rode @ (Rezension 2 von 2)


Nein, wesentlich besser als Ra ist Destination nicht geraten. Aber der typische 80-er-Synthetik-Sound ist weitgehend passée, sodass Destination ein gefälliges AOR/Melodic-Rock-Album geworden ist, irgendwo im „Spannungsfeld“ zwischen Alan Parsons und Survivor. Unterstützt wird dieser Eindruck durch den Kastratengesang Bornemanns, der wahlweise an die Bee Gees oder Jon Anderson erinnert.

Eine Aufwertung erfährt das Album jedoch durch das gelungene Cover in der Tradition von Giuseppe Arcimboldo. Weitere Pluspunkte sind das hübsche Flötenspiel und die ausladenden Gitarrensoli. Und auch die Thematik der Texte, in denen es um die Macht des Schicksals und die Rebellion dagegen geht, ist wieder einmal typisch Eloy.

So hinterlässt Destination auch wieder eine Reihe positiverer Eindrücke, die Bornemann & Co. wohl noch eine Vertiefung wert waren.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 19.2.2008
Letzte Änderung: 19.2.2008
Wertung: 7/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Eloy

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1971 Eloy 7.50 2
1973 Inside 10.75 4
1974 Floating 9.33 3
1975 Power and the Passion 8.60 5
1976 Dawn 9.00 5
1977 Ocean 11.71 7
1978 Live 12.67 3
1979 Silent Cries & Mighty Echoes 10.60 5
1980 Colours 10.00 2
1981 Planets 10.67 3
1982 Time to Turn 10.00 3
1983 Performance 8.67 3
1984 Metromania 8.67 3
1988 Ra 6.50 4
1991 Rarities - 1
1993 Chronicles I 11.00 1
1994 The Tides Return Forever 9.20 5
1998 Ocean 2 - The Answer 10.50 4
2003 Timeless Passages 10.50 2
2009 Visionary 8.25 4
2010 The Legacy Box (Doppel-DVD) - 1
2014 Reincarnation on Stage 10.50 2
2017 The Vision, The Sword and The Pyre Part 1 10.33 3

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