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Museo Rosenbach

Live ´72

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1992
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog
Label: Mellow Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Pit Corradi Mellotron, Hammond, E-Piano
Stefano "Lupo" Galifi Gesang
Giancarlo Golzi Drums, Hintergrundgesang
Enzo Merogno Gitarre, Hintergrundgesang
Alberto Moreno Bass

Gastmusiker

Leonardo Lagorio Flöte, Saxophon

Tracklist

Disc 1
1. Intro/ Dell´eterno ritorno 8:23
2. Dopo 4:41
3. Season of the witch/ It´s a mans mans world 14:40
4. Della natura 13:03
Gesamtlaufzeit40:47


Rezensionen


Von: Nik Brückner @


Ich mag das ja sehr: Eine Band nimmt eine einzige Platte auf, aber über die Jahre kann man ihr Output trotzdem in Dezimetern messen. ABWH und Transatlantic gehören dazu und auch Museo Rosenbach ist auf dem besten Wege, eine solche Band zu werden: In den 70ern ein Studioalbum veröffentlicht, gibt es heute allein drei Scheiben, die die damalige Karriere der Band dokumentieren. Eine davon ist "Live '72", die ein Konzert der Band aus ihrer großen Zeit präsentiert - allerdings unverständlicherweise ohne das großartige "Zarathustra", ihr Magnum Opus. Bei gerade mal 40 Minuten Spielzeit hätte das problemlos noch mit draufgepasst.

Hört man sich die Scheibe jedoch an, ahnt man, warum es fehlt: Der Mitschnitt klingt verdächtig nach illegal. Es ist zu vermuten, dass hier ein Bootleg offizialisiert wurde, und in dem Fall ist dann natürlich nur in begrenztem Umfang Material vorhanden.

Das was vorhanden ist, ist allerdings nicht das allerbeste. Dominiert wird die Scheibe nämlich von zwei der vielen Coverversionen, die Museo Rosenbach damals spielten, "Season Of The Witch" von Donovan und "It's A Man's Man's World" von niemand anderem als James Brown - wobei gleich zu betonen ist, dass Sänger Lupo Galifi den hervorragend drauf hatte!

Von den anderen Songs stammen zwei vom Studioalbum "Zarathustra": "Della natura" und "Dell´eterno ritorno", wobei letzteres auf mehr als die doppelte Länge ausgebaut wurde, und zwar durch eine lange, ziemlich hektische Instrumentalpassage, über die Celestes Leonardo Lagorio mit seinem Saxofon improvisiert. Es sind zwar nicht die herausragenden Songs auf "Zarathustra", aber angesichts des Fehlens der Suite doch zwei Stücke, die diesem Livealbum einen Teil seiner Power geben - auch wenn sie leider wie alles andere dumpf und blechern klingen.

"Dopo" ist eine nette Ergänzung, ein selbstgeschriebener Song, der auf dem Album nicht erschienen war. Hierbei handelt es sich aber eher um Protoprog, der sich mehr an Uriah Heep orientiert als an den ansonsten für die Band vorbildhaften ELP und King Crimson.

Eine schöne Ergänzung des Bandkatalogs also, wenn sie auch durch den grässlichen Sound dazu verdammt sein dürfte, nur etwas für härtestgesottene Museo-Addicts zu sein.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 2.10.2009
Letzte Änderung: 2.10.2009
Wertung: 9/15
Spielstark, mit ordentlich Power, aber der Sound...

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Museo Rosenbach

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1973 Zarathustra 11.50 4
1992 Rare and unreleased 10.00 1
2000 Exit 2.00 1
2012 Zarathustra - Live In Studio 13.00 1
2013 Barbarica 12.00 1
2014 Live in Tokyo 11.00 1

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