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Styx

Kilroy Was Here

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1983
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; Melodic Rock / AOR; Rock / Pop / Mainstream
Label: A&M Records
Durchschnittswertung: 5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Dennis De Young keys, vocals
Chuck Panozzo bass
John Panozzo drums
Tommy Shaw guitar, synth, vocals
James Young guitar, vocals

Gastmusiker

Hangalator Horn Section trumpet, sax etc.

Tracklist

Disc 1
1. Mr. Roboto   (Dennis DeYoung) 5.26
2. Cold War   (Tommy Shaw) 4.21
3. Don't Let It End   (Dennis DeYoung) 4.53
4. High Time   (Dennis DeYoung) 4.28
5. Heavy Metal Poisoning   (James Young) 4.54
6. Just Get Through This Night   (Tommy Shaw) 6.01
7. Double Life   (James Young) 3.43
8. Haven't We Been Here Before   (Tommy Shaw) 4.04
9. Don't Let It End (Reprise)   (Dennis DeYoung) 2.22
Gesamtlaufzeit40:12


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß (Rezension 1 von 2)


Nach "Paradise Theater" war man bei Styx offensichtlich der Meinung, jetzt wäre es Zeit ein richtig grosses, zeitloses Werk auf den Markt zu bringen, das Magnum Opus sozusagen. Wie so oft, wenn man sich zuviel vornimmt, dann verhebt man sich und landet ganz woanders... so auch in diesem Fall. Anscheinend gibt es zu diesem Album sogar einen Film (Bilder im Booklet lassen darauf schliessen), der mir aber unbekannt ist. Die etwas wirre Story dreht sich um einen Rockmusiker, der Jahre im Gefängnis verbringt, weil Rockmusik in den USA verboten wird. Irgendwie beherrschen japanische (!) Roboter die Gesellschaft, in der es aber eine Untergrundbewegung gibt, die nun letztlich Kilroy befreit ... genug? Ja!

So wie die Story gibt sich leider auch die Musik: Es beginnt äusserst verheissungsvoll mit einem Styx-Klassiker, "Mr. Roboto". Die sphärischen Synthie-Klänge.... "Domo Arigato, Mr. Roboto..." ....Bombast-Drums in diesem "Mama"-Rhythmus... diesen Anfang wird wohl jeder kennen, klasse! "Mr. Roboto" ist für mich ein immer wieder gern gehörter Rock-Klassiker. Dann geht's allerdings mit "Cold War" weiter... und das Drama beginnt: Nurmehr uninspiriete AOR-Songs, die auch von Survivor, Foreigner oder ähnlichem gespielt werden könnten (nur dann meist besser). Stellenweise fragt man sich auch: "Warum können die eigentlich plötzlich nicht mehr singen?" (siehe "High Time"). "Heavy Metal Poisoning" ist dann mit seiner Pseudo-HardRock-Attitüde nur noch peinlich. Es lohnt nicht auf die anderen Titel einzugehen, man höre sich nur mal den "Gesang" von Tommy Shaw am Anfang von "Just Get Through This Night" an! Erst beim letzten Titel, der Wiederaufnahme von "Don't Let It End", kommt nochmal so etwas wie Stimmung auf. Allerdings befürchte ich, dass es einfach die Erleichterung ist, dass diese CD vorbei ist.

Anspieltipp(s): Mr. Roboto und dann Finger weg!
Vergleichbar mit: "The Wall", auch dieses Projekt eine Band an ihr Ende gebracht hat...
Veröffentlicht am: 11.5.2003
Letzte Änderung: 21.9.2016
Wertung: 3/15
3 Gnadenpunkte wegen "Mr. Roboto"

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Von: Gunnar Claußen @ (Rezension 2 von 2)


"Kilroy Was Here" steht in der Diskografie von Styx an recht exponierter Stelle - es markiert das Ende der sehr produktiven ersten Dekade der Band, und erst 1990 sollte mit "Edge Of The Century", und zwischenzeitlich löste sich die Band gar auf. Hintergrund soll wohl gewesen sein, dass der große Bahnhof von Liveshow, mit der Styx das Album betourten, offenbar eine recht kostspielige Angelegenheit war. In der Tat: "Kilroy Was Here" wurde quasi als Bühnenstück präsentiert, mit Vorfilm, Kostümen und Robotern. Man kann vermuten, Styx hätten sich hiermit verkalkuliert, in jedem Fall verkaufte sich das Album letztlich deutlich schlechter als seine Vorgänger und heimste in den USA "nur" eine einzelne Platinschallplatte ein.

Das sind die bandbiografischen Rahmenbedingungen zu diesem Album - und wie man anhand der obigen Formulierungen schon vermuten kann, wenn man es ohnehin nicht schon weiß: "Kilroy Was Here" ist das zweite Konzeptalbum von Styx, und anders als sein Vorgänger "Paradise Theatre", der die Geschichte eines Kinos in Chicago als Spiegelbild der amerikanischen Gesellschaft referenzierte, ist das grundlegende Setting diesmal nicht historisch, sondern in der dystopischen Science Fiction angesiedelt: In ferner Zukunft, so lautet die übliche Zusammenfassung des Sujets, unterdrückt ein Dr. Righteous mit seiner MMM ("Majority For Musical Morality") Rockmusik als unmoralisch, und es liegt an unserem Helden Kilroy, die Tyrannei zu beenden und die Musik zurückzubringen. Folgen kann man dieser Story, deren Inszenierung hier darauf hinausgelaufen ist, den Bandmitgliedern feste Gesangsrollen zuzuweisen, anhand der Musik eher nicht so sehr. Erkennbar ist allerdings, dass dieser thematische Hintergrund natürlich durch tatsächliche Anfeindungen der Band durch konservative Kreise motiviert ist; daneben erscheint es noch denkbar, dass sich Styx auch Gedanken über die zunehmende Technisierung und Kommerzialisierung, ach was: Entmenschlichung populärer Musik gemacht haben und hiermit Disco, New Wave und Elektropop den klassischen Rock 'N' Roll gegenüber stellen wollen.

Das ließe sich auch an der Musik festmachen. War "Paradise Theatre" durch und durch noch ein eher rockiges Album gewesen, so finden sich auf "Kilroy Was Here" doch einige modernistische Elemente. Das Paradebeispiel dafür ist natürlich "Mr. Roboto" mit seiner Electronic-Strophe und Sequencer-Einsätzen, daneben fallen aber auch in "High Time" technoide und elektronische Soundspielereien auf, die diese Nummer ein bisschen wie zeitgenössische Alben anderer Bands, i.e. "90125" oder "Genesis" klingen lässt. Daneben gibt es wieder einiges an eher gewöhnlichem AOR, beispielsweise die süßlich-poppige Ballade "Don't Let It End" und das eher rockige, aber ebenfalls balladeske "Haven't We Been Here Before", die wiederum vor allem bei den Gitarren an Queen erinnert, ansonsten aber fast ohne Keyboards arrangiert ist und gerade dadurch etwas spröde wirkt. Viele andere Stücke des Albums werden wiederum dadurch etwas heruntergezogen, dass die Produktion des Albums sehr steril und dünn wirkt - aber wer weiß, vielleicht gehörte gerade das auch zum Konzept, was dann allerdings ein sehr bitterer Scherz der Band auf eigene Kosten wäre.

Nicht absprechen möchte ich dagegen den Songs ihre Qualitäten. Insbesondere bei den Arrangements agieren Styx hier ziemlich verschachtelt. So sind im ansonsten wenig spektakulären, höchstens etwas an Blue Öyster Cult ("Monsters") erinnernden "Cold War" Gitarre und Keyboards in der Reggae-artig rhythmisierten Strophe bemerkenswert nebeneinandergestellt, "High Time" überrascht - neben einem melodischen Rückgriff auf "Cold War" mit einem kurzen Part, der sozusagen eine synthetische Bigband spielen lässt, und "Just Get Through This Night" bringt wie schon damals "Boat On The River" das Akkordeon ins Spiel und außerdem noch eine chinesische Pipa (oder irgendein ähnliches Lauteninstrument, damit kenne ich mich nun überhaupt nicht aus...). Wie präzise Styx hierbei vorgehen, illustriert außerdem "Double Life", eigentlich ein AOR-Stampfer mit triumphalen Keyboard-Fanfaren: Gegen Ende jeder Strophe ist im Hintergrund eine per Phaser verfremdete Gitarre vernehmbar, zwar so leise, dass sie kaum zu hören ist - aber sie ist da und erzielt den Effekt, auf den recht ungewöhnlich geführten Refrain vorzubereiten.

Außerdem noch enthalten: Kuriositäten wie das mit Doo-Wop-artigem Gesang intonierte "Hauptriff" von "High Time", das Gefühl einer gewissen unterschwelligen Beschleunigung in "Don't Let It End" und außerdem die merkwürdige Rhythmisierung von "Heavy Metal Poisoning", das anstatt von zwei 4er-Takten eher die Kombination 3+3+2 zu bevorzugen scheint (und der Crooning-Gesang ist wieder ein Kuriosum). Der eigentliche Clou wäre dann aber schon zu Anfang die merkwürdige Struktur von "Mr. Roboto" aus langem sinfonischem Vorspiel, Beginn mit dem Refrain ("Domo arigato, Mr. Roboto"), A-Strophe ("You're wondering who I am..."), unterbrochen von einer Art Bridge ("To keep me alive..."), dann die B-Strophe ("I've got a secret...") und wieder darin die Bridge. Und erst am Ende gibt's wieder den Refrain, das ist doch auch mal was. Zuletzt wäre noch zu vermerken, dass das abschließende "Don't Let It End (Reprise)" entgegen seines Titels erst "Mr. Roboto" wieder aufnimmt, dabei dessen musikalische Substanz umso rockiger präsentiert und schließlich nach der tatsächlichen Reprise von "Don't Let It End" klassischen 50er-Rock-'N'-Roll (Klavierbegleitung, Saxofon) referenziert - was dann auch ein Argument für die These vom Ende des zweiten Absatzes wäre: Der Rock kehrt zurück und weist die Synthetik in die Schranken.

Man sieht: Auch in "Kilroy Was Here" steckt einiges, was über den leidlichen Ruf von Stadion-AOR hinausgeht. Allerdings können - und das wäre neben der Produktion und der kaum als solche erkennbaren Handlung der dritte Makel dieser Platte - nur wenige der Songs wirklich mitreißen, was wohl am größtenteils fehlenden Schwung und wenig packenden, teils zu umständlich gedachten Melodien liegt. In dieser Hinsicht sind nur "Mr. Roboto" und "Double Life" als Treffer zu werten, der Rest der Songs verliert sich irgendwie im Klein-Klein, als hätten Styx über allen Details die eigentlichen Songs aus dem Blick verloren. Immerhin erscheint mir "Kilroy Was Here" insgesamt besser als sein Ruf, und das geschilderte Konzept mit dem ebenso benannten Spielraum für Interpretationen ist ebenfalls nett. Aber das war es dann eigentlich auch schon.

Anspieltipp(s): Mr. Roboto, Double Life
Vergleichbar mit: Anfang und (vorzeitigem) Ende der Bandkarriere
Veröffentlicht am: 21.9.2016
Letzte Änderung: 31.12.2017
Wertung: 7/15
Irgendwie ein zeittypisches Album, aber irgendwie auch nicht

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Styx

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1972 Styx 7.33 3
1973 The serpent is rising 7.33 3
1973 Styx II 7.00 3
1974 Man of miracles 6.50 2
1975 Equinox 8.00 2
1976 Crystal Ball 9.00 2
1977 The Grand Illusion 9.25 4
1978 Pieces of Eight 10.50 2
1979 Cornerstone 5.33 3
1980 Paradise Theater 10.33 3
1984 Caught In The Act 11.00 1
1990 Edge Of The Century 4.00 1
1997 Return To Paradise 10.00 1
1999 Brave New World 6.50 2
2000 Arch allies - Live at Riverport 8.00 1
2001 Styxworld Live 2001 9.00 2
2003 Cyclorama 9.50 4
2005 The complete Wooden Nickel Recordings - 1
2005 Big Bang Theory 6.00 2
2006 One with everything 9.00 1
2017 The Mission 10.00 1

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