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Vienna

Step Into...

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1988
Besonderheiten/Stil: HardRock; Neoprog
Label: King Records
Durchschnittswertung: 10.67/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Yukihiro Fujimura Vocals, Guitar
Shusei Tsukamoto Keyboards
Toshimi Nagai Bass
Ryuichi Nishida Drums

Tracklist

Disc 1
1. Step into the vivid garden 3:45
2. Gathering wave 3:28
3. Schvell 4:21
4. Magic Eyes 8:16
5. Caution! 5:39
6. Sleepless Night 4:18
7. Fall in alone 8:38
Gesamtlaufzeit38:25


Rezensionen


Von: Heiko Westhagen @ (Rezension 1 von 3)


Ufff.. Da bekommt mann einiges von den Söhnen Nippons um die Ohren gehauen. Auf Viennas zweiter Platte läßt die prominent besetzte Truppe (siehe Bandinfo) einem kaum einen Moment Zeit Luft zu holen.

Dabei fängt alles so besinnlich an. Mit Step Into.. erklingen schöne klassische Töne die einschmeichelnd ins Ohr dringen, doch kaum neigt sich der erste Song dem Ende zu legen Vienna mit Gathering Wave ein Instrumental nach, daß wie eine solche anmutet.

Was nun folgt ist harter Bombastprog vom feinsten. Ein Keyboardgewitter jagt das nächste um vom grollenden Bass vorangetrieben mit sägenden Gitarren zerschnitten zu werden. Yukihiro Fujimura, einigen von Euch vieleicht von Gerad bekannt, sorgt mit dramatischem Gesang zusätzlich dazu, daß keine Langeweile aufkommt.

Gesungen wird übrigens im wesentlichen auf japanisch, was aber denke ich hier durchaus gut rüberkommt. Fujimura gehört auch zu den besseren japanischen Sängern und somit kommt eine oft zu recht bemängelte Schwäche japanischen Progs hier nicht zum tragen.

Grundsätzlich läßt sich Step Into.. am ehesten mit 'Irony of Fate' von Gerad vergleichen an der ja später auch Fujimura und Nagai beteiligt waren. Wer sich eine härtere und dramatischere Version von U.K. vorstellen kann sollte hier mal reinhören.

Anspieltipp(s): Fall in Alone
Vergleichbar mit: Gerad,U.K.
Veröffentlicht am: 19.5.2003
Letzte Änderung: 19.5.2003
Wertung: 12/15

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Von: Kristian Selm (Rezension 2 von 3)


Im gleichen Jahr, wie "Overture" aufgenommen, ist "Step into..." ein erheblicher Quantensprung hinsichtlich Sound, Härte und Abwechslung. Wird der Hörer mit dem neo-klassisch inspirierten "Step into the virtual garden" noch dramatisch eingelullt, geht spätestes mit den beiden folgenden Nummern "Gathering wave" und "Schvell" voll die Post ab: brachialer, voluminöser Nippon Bombast im perfekten Breitwandsound. Da wirbelt die gut geölte, sehr druckvolle Rhythmusmaschinerie famos, die Keyboards solieren und liefern einen fundierten, voluminösen Klangunterbau und darüber darf auch endlich die auf dem Debüt noch so vernachlässigte Gitarre sich in neue Höhen schrauben bzw. einige härtere Riffs beisteuern.

Vor allem in den ausschweifend gestalteten Instrumentalparts toben sich die Nipponesen aus, auch wenn man eben typisch 80er Jahre mäßig, gerne mal quietischige, fanfaren-ähnliche Keyboardsounds bemüht, aber glücklicherweise z.B. auch auf Hammondsounds zurückgreift. Mit mächtigen Melodiebögen, die eingebettet im Instrumental-Bombast, für ausschweifende Eleganz sorgen, einer stilistischen Bandbreite die von Klassik, Hard Rock bis hin zu Sinfonik reicht, ist "Step into..." ein Paradebeispiel für powervollen Bombast. Vienna legten vor allem mit diesem Album den Nährboden für andere japanische Bands wie Gerard bzw. Ars Nova, die in den 90ern diese Art der japanischen Version des Progressive Rocks erfolgreich weiterführten.

Anspieltipp(s): Gathering wave, Schvell
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.11.2004
Letzte Änderung: 2.8.2017
Wertung: 11/15

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Von: Horst Straske @ (Rezension 3 von 3)


Auf ihrem zweiten Album zeigten sich Vienna eine Prise symphonischer aber auch rockiger als auf ihrem Debüt, wobei der dick aufgetragene Keyboardprunk im synthetischen 80er Jahre Sound beibehalten wird und bisweilen auf die Spitze getrieben wird. Schon im als kurze Einleitung fungierenden Opener "Step Into The Vivid Garden" wird in neoklassischem Synthieschwulst der Grundstein für einen orgiastisch vorgetragenen Sympho-Hardrock gelegt, in dem breitflächige Synthiefanfaren dominieren und zusammen mit rockiger Saitenbearbeitung sowie peitschenden Drums für einen unverblümten Pomp sorgen. Geschmackvoll ausgerichtete und wohl dosierte Arrangements sowie ausgewogene Spannungsbögen haben hier keinerlei Daseinsberechtigung. Gezielt eingeworfene Breaks bewahren das Album jedoch vor einem völligen Versinken im gekünstelten Bombast-Reigen.

Ein Titel wie "Magic Eyes" untermauert eindeutig, dass hier versierte Akteure zu Gange waren, die aber vom 80er Jahre Gepose im internationalen Rockzirkus beeinflusst waren. Der symphonische Grundansatz mündet stets im fanfarenartig überquellenden Power-Sound, bei dem der gepresst-helle Poser-Gesang eindeutig von AOR-Hardrock seiner Zeit geprägt ist. Bisweilen wirkt dies so, als ob Keith Emerson und Eddie Jobson im Auftrag der Firma Yamaha allerlei Tastenarsenal unter Mitwirkung einer japanischen Europe-Coverband testen. Joey Tempest als Ersatz für Greg Lake bei ELP ist eine weiterer Vergleich. "The Final Countdown" im progressiven Gewand soll als weiterer grober Vergleich dienen.

"Step Into..." ist ein weiteres Album, das sich lohnt zu hören und trotz aller über weite Strecken auch fast schon gimmickhafter Arrangements durchaus zu gefallen weiß, wobei sich wildes Mitwippen sowie ungläubiges Kopfschütteln angesichts solch eines weiteren pompösen Budenzaubers wiederum die Waage halten. Als unbestrittenes Highlight und krönender Abschluss des gesamten Albums sei "Fall In Alone“ hervorgehoben.

Anspieltipp(s): Fall In Alone
Vergleichbar mit: Poser-Bombast
Veröffentlicht am: 14.11.2012
Letzte Änderung: 13.11.2012
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Vienna

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1988 Overture 6.50 2
1989 Progress 10.00 1
1998 Unknown 10.00 1

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