SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
16.12.2017
Heartfield - Follow
Lynhood - Septembre
15.12.2017
Mind Enemies - Revenge
Ringhausen - Lumen
Kaipa - In the Wake of Evolution
White Mountain - The Delta Sessions
Status Minor - Three Faces of Antoine
Trinity Xperiment - Anaesthesia
14.12.2017
Isproject - The Archinauts
Isildurs Bane - Off the Radar
PuzzleWood - Gates of Loki
13.12.2017
World Trade - Unify
Squartet - Adplicatio Minima
12.12.2017
Acqua Fragile - A New Chant
Spock's Beard - Snow Live
Opeth - Opeth/Enslaved Split EP
11.12.2017
Syd Barrett - The Madcap Laughs
The Perc Meets The Hidden Gentleman & The Lavender Orchestra - Praha
ARCHIV
STATISTIK
24184 Rezensionen zu 16531 Alben von 6439 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Pink Floyd

The Division Bell

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1994
Besonderheiten/Stil: Melodic Rock / AOR; Rock / Pop / Mainstream
Label: Pink Floyd Music Ltd.
Durchschnittswertung: 5.4/15 (5 Rezensionen)

Besetzung

David Gilmour Guitar, Bass, Vocals, Keyboards, Programming
Nick Mason Drums, Percussion
Richard Wright Keyboards, Vocals

Gastmusiker

Dick Parry Saxophone
Bob Ezrin Keyboards, Percussion
Guy Pratt Bass
Jon Carin Additional Keyboards, Programming
Gary Wallis (programming) Percussion
Tim Renwick Guitars
Sam Brown u.a. Backing Vocals

Tracklist

Disc 1
1. Cluster One 5:58
2. What do you want from me 4:22
3. Poles apart 7:05
4. Marooned 5:28
5. A great Day for Freedom 4:18
6. Wearing the Inside out 6:49
7. Take it back 6:13
8. Coming back to Life 6:19
9. Keep talking 6:11
10. Lost for Words 5:15
11. High Hopes 8:32
Gesamtlaufzeit66:30


Rezensionen


Von: Thoralf Koss @ (Rezension 1 von 5)


Gleich vorab: Wer "The Division Bell" mag, sollte sich nicht die Mühe machen, dieser Kritik auch nur irgendeine Art von Aufmerksamkeit zu widmen.

Warum?

Vielleicht, weil ich lange Zeit ein großer Fan dieser Band war, der immer die Hoffnung in sich trug, dass die Mannen um Mr. Ritterschlag-Gilmour soviel Ehrgefühl haben und sich niemals dazu hinreißen lassen, bei sich selbst zu klauen, zu kopieren und zu plagiatieren. Dieses Album zerstörte dann meine Hoffnung und meinen Glauben an eine Legende, welche bis dahin mein Leben stark geprägt hatte.

Für mich ist "Division Bell" nichts Anderes als das Geläute der Totenglocken für eine Band, die früher mal für mich ein Lebensinhalt war - heute jedoch nur noch ein musikalischer Dünschiss ist!

Darf man so etwas wirklich über eine Legende sagen? Ich denke schon, wenn ein Legende beginnt, sich ausschließlich selbst zu covern, weil statt musikalischer Ideen nur noch wirtschaftliche Interessen zählen. Ihr Rezept: Hier ein bisschen "Dark Side Of The Moon", dort ein wenig "Wish You Were Here", aber auch eine Prise "The Wall" darf nicht fehlen. Alles gut durchschütteln, sich setzen lassen und wenn's dann irgendwann säuerlich ist, dieses Einschlafmittel mit der Aufschrift "Energy-Drink" auf den Markt werfen und sich darüber kaputt lachen, wie viele Käufer auf das Etikett reinfallen - obwohl der Inhalt fast ungenießbar ist.

Nein, für dieses Album gibt es einfach keine andere Erklärung, denn sonst hätten die Musiker, die doch eigentlich viel Ahnung von dem haben sollten, was sie so anstellen, auf diese überflüssige, ihnen niemals zur Ehre gereichende Scheibe verzichtet. Zumindest hat dieses Album in mir etwas zerstört, was nicht mehr rückgängig zu machen ist. Auch hätte ich wohl niemals so eine verheerende Kritik zu einem Album einer jungen, unbekannten Band, die noch auf der Suche nach ihrem musikalischen Weg ist, geschrieben. Nur bei Pink Floyd hat man den Eindruck, dass hier alte Hasen Musik spielen, die früher ihre Leidenschaft war, die sie aber jetzt im Grunde gar nicht mehr mögen, sie aber trotzdem veröffentlichen, um ihren Fans Ärger und ihrem Geldbeutel Freude zu bereiten. Das war nichts, Jungs.

Selbst "High Hopes" ist nicht neu, sondern stellt nur einen schamlosen Klau der Waters-Ideen auf "Radio Kaos" dar. Womit auch diese letzte, höchste Hoffnung gestorben wäre. FAZIT: "Division Bell" sind alte Kamellen in einem neuen, perfekt produzierten Gewand - nicht weniger, aber geschweige denn mehr!

Anspieltipp(s): "A Great Day For Freedom", weil man mit diesem Titel jede Frau zu einem zarten Schäferstündchen überzeugen kann ;-) - also: "A Great Day For Sexually Freedom"!
Vergleichbar mit: Vergleichbar mit allen eingängigen, mitunter radio- und fernsehtauglichen PF-Titeln oder allem schon mal Dagewesenem!
Veröffentlicht am: 1.10.2006
Letzte Änderung: 16.3.2012
Wertung: 3/15
Der traurige Abgesang einer ehemals musikalischen Gottheit!

Zum Seitenanfang

Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 5)


"Da gefällt mir sogar Division Bell fast noch besser". So schrieb ich jüngst über A Momentary Lapse of Reason. Da war ich wohl etwas voreilig. Oder besser gesagt, diese Aussage muss ich aktualisieren, früher traf sie nämlich durchaus zu. Aber erneutes Hören nach langer Pause bringt manchmal neue Erkenntnisse.

Klang gewordene Langeweile, so würde ich dieses Album bezeichnen. Pink Floyd agieren hier nur noch als Rentnerband, zahnlos und kraftlos. Ein Eintopf aus alten Ideen wird hier aufgekocht, letzten Endes aber nur lauwarm serviert. Von Anfang bis Ende beklaut man sich hier selbst, jeden Song scheint man schon mal auf einer früheren Floyd-Platte gehört zu haben - nur halt besser.

High Hopes? Die hatte ich vor diesem Album tatsächlich. Ist aber nicht viel von geblieben.

Anspieltipp(s): Animals ;-)
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.11.2006
Letzte Änderung: 22.11.2006
Wertung: 3/15

Zum Seitenanfang

Von: Thomas Thielen @ (Rezension 3 von 5)


Na, Jungs, ganz so schlimm ist es doch auch wieder nicht. Zugegeben, wenn eine Band ewig für ein Nachfolge-Album braucht, steigen die Erwartungen mit jedem Jahr höher - gut Ding will Weile haben! Aber ist der Umkehrschluss wirklich fair, dass viel Weile auch viel gut Ding hervorbringen muss?

Ich persönlich habe damals das Bell-Bashing nicht verstanden, und ich verstehe es auch heute noch nicht. Nicht dass ich das Album für aufregend oder revolutionär halte, aber, hey, das waren Pink Floyd doch eigentlich fast noch nie. Ok, das mit den Samples geht halt vor allem auf sie zurück, aber kompositorisch hatten wir da doch schon immer mordsmäßige Durchhänger und Normal-Null dabei. Wo auf Wish You Were Here ist denn bitte die geniale Neuerung? Inwiefern ist Welcome To The Machine denn voller Überraschungen? Was ist nochmal das kompositorische Überflieger-Modell bei The Wall? Ist The Final Cut wirklich ein Meisterwerk?

Ich habe stark den Eindruck, dass Pink Floyd eigentlich nur ein für ihre Verhältnisse durchaus unterdurchschnittliches, aber im normalen Maß der psychedelisch verklärten Langeweile angesiedeltes Album vorgelegt haben. Das Problem ist nur: Die musikalische Landschaft drumrum hat sich nicht nur angepasst, sondern auch noch die einstigen Lehrmeister überflügelt. Des weiteren hat vielleicht der eine oder andere alte Fan die eigenen Erinnerungen der Jugend in die Alben hineingehört und wundert sich jetzt, dass ihn der neuere Output nicht ebenso mitreißt. Ob Division Bell dafür aber wirklich viel kann..? Ich neige dazu, das zu verneinen.

Insofern weiß ich nicht, ob man von einem traurigen Abgesang sprechen sollte. Ich würde eher sagen, dass Pink Floyd irgendwann nach Meddle sowieso schon alles gesagt hatten, was ihnen an Vokabular zur Verfügung stand. The Division Bell ist für mich eher die Fortsetzung einer Geschichte langweiliger Kompositionen, die mit mal mehr, mal weniger gelungenem Sound-Brimborium übertüncht wurden.

Langweilig ist es allerdings trotzdem. Nur nicht besonders langweilig.

Anspieltipp(s): High Hopes, und das ist und bleibt einfach großartig!
Vergleichbar mit: Mike Oldfield - The Songs of Distant Earth (vom Feeling her)
Veröffentlicht am: 23.11.2006
Letzte Änderung: 23.11.2006
Wertung: 4/15

Zum Seitenanfang

Von: Nik Brückner @ (Rezension 4 von 5)


Mein Vorredner schreibt mir voll aus dem Herzen und ich kann ihm nur voll und ganz zustimmen. Eines wird mir immer wieder schlagend deutlich: Mit Pink Floyd ist es wie mit "The Matrix". Wer den ersten Film nicht für die philosophische Offenbarung hielt, die er nicht war, war auch von den beiden Nachfolgern nicht enttäuscht. Wer mit dem ersten Teil einen handwerklich und ästhetisch gut gemachten, die alte Campbell'sche Hero's Journey einfallsreich neuerzählenden Science-Fiction-Film gesehen hat, war nicht gezwungen, einen Qualitätsabfall zu den anderen beiden zu bemerken.

Pink Floyd haben vor langer Zeit mal einige sehr innovative und vielleicht auch revolutionäre Sachen gemacht. Aber ihre Domäne waren das Livekonzert und das Klangerlebnis, weit, weit weniger das Komponieren. Eine Platte namens "Hubbabubba" spricht da Bände. Thomas stellt in dieser Hinsicht in seinem zweiten Absatz genau die richtigen Fragen.

"The Division Bell" ist im Grunde eine Reprise von "A Momentary Lapse of Reason". Es gibt die Instrumentals und die Songs, auf beiden Alben ganz ähnlich verteilt, "Poles Apart" ist die folkige Ballade, "What Do You Want from Me" ist der obligatorische aufgeblasene Pink-Floyd-Blues wie es zuvor "The Dogs of War" war, "A Great Day for Freedom" die Polithymne, die "On the Turning Away" entspricht und so weiter. Das ganze ist wieder monströs gut produziert und spricht damit jene saturierte Schicht an, die sich weit mehr dafür interessiert, ob ihre Klamotten transportieren, dass sie teuer waren, als dafür, ob sie schön sind. Oder gar praktisch. Denn praktisch ist "The Division Bell" an keiner Stelle, es ist ein vollkommen unnötiges Album, Ästhetik pur, und schön bis zum Geht-nicht-mehr. Die Vertonung von Lipgloss.

Trotzdem: Die Scheibe entwickelt einen nahezu unheimlichen Appeal, was in erster Linie an Mastermind Gilmour liegt. Seine Soli hier sind schlicht superb, nie hat er besser gespielt als auf "The Division Bell". Singen tut er sowieso besser als sein Vorgänger - und dann ist das Konzept auf "Division Bell" auch endlich mal ein erträgliches. Anstatt in der Psyche ihrer armen Hörer herumzuwühlen, geht es um Sprache, das ist doch mal nett. "The Division Bell" ist klasse und mein Lieblingsalbum von Pink Floyd.

Ein Aspekt ist mir bisher noch zu kurz gekommen, und das ist die Gesamtästhetik der Division-Bell/P.U.L.S.E.-Zeit. Die Band hat in Zusammenarbeit mit Hipgnosis in diesen Jahren eine ästhetische Identität von solcher Ausprägung erreicht, wie sie sonst niemand vorzuweisen hatte. Die Bilder, die Videos, die Konzertfilme zeigen eine im Rockbereich ganz eigenständige Mischung aus Symbolismus, (Hyper-)realismus, Surrealismus, Zeichenhaftigkeit und Hochglanzgloss, der bis heute seinesgleichen sucht und weit entfernt ist von den selbstgebastelt wirkenden Bühnenaufbauten etwa von Yes. Für mich ein Höhepunkt im, wie nennen wirs, Rockdesign. Und auch darin liegt eine Parallele zu "The Matrix".

Anspieltipp(s): High Hopes, A great Day for Freedom (jawoll!)
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 24.11.2006
Letzte Änderung: 29.10.2012
Wertung: 8/15

Zum Seitenanfang

Von: Markus Peltner @ (Rezension 5 von 5)


Na, das kann man aber auch anders sehen.....

1994, sieben Jahre nach “A Momentary Lapse Of Reason”, erschien mit “The Division Bell” das 15. (wenn man „Relics“ mitrechnet) und letzte Studioalbum der britischen Band Pink Floyd. Und im Gegensatz zum Vorgänger war auf diesem Album auch wieder Richard Wright am kompositorischen Prozess beteiligt. Vier Stücke komponierte er zusammen mit David Gilmour, „Wearing The Inside Out“ stammt sogar, auf die Musik bezogen, komplett von ihm. Dies war seit „The Dark Side Of The Moon“ das erste Mal, dass er selbst als Sänger auftrat und das erste Mal seit „Wish You Were Here, dass er als Komponist in den Credits Erwähnung gefunden hat. David Gilmour ist dagegen, bis auf das erwähnte „Wearing The Inside Out“, an allen weiteren Kompositionen beteiligt, überlässt lediglich das Texten öfters Co-Autoren. Somit trifft das Etikett „David Gilmour Solo Album“ noch auf den Vorgänger, nicht jedoch mehr auf „The Division Bell“ zu.

Die Musik auf dieser letzten Pink Floyd Platte klingt eigenständiger, als noch auf dem Vorgängeralbum. Eindeutig handelt es sich hier um Pink Floyd Musik und die Reminiszenzen zu vorherigen Alben der Band, die sind auch wieder nicht zu überhören. Doch klingt es auf „The Division Bell“ doch noch ein wenig losgelöster von den Veröffentlichungen der 70er Jahre. Die Beteiligung Richard Wrights an den Kompositionen scheint der Band gut getan zu haben.

Nichtsdestotrotz ist „The Division Bell“ ein reines Pop-Rock-Album geworden. Psychedelische Ansätze oder gar progressive Momente findet man nur an sehr wenigen Stellen. Sphärisch beginnt die Platte mit „Cluster One“. Die Parallelen zum Album „Wish You Were Here“ sind hier kaum zu überhören. „What Do You Want From Me“ klingt dagegen sehr viel eher wie Pink Floyd Musik, die in den 90ern angekommen ist. Bei „Poles Apart“ wird es dann schon sehr poppig, auch wenn hier immer wieder versucht wird, das Ganze mit eingestreuten Geräuschen, wie etwa einem Drehorgel- und Jahrmarkt-Sound, aufzupeppen. Es bleibt trotzdem ein Pop-Lied, sogar ein relativ flaches. „Marooned“ ist im Anschluss eine Instrumentalnummer, die ganz von der Atmosphäre lebt. Und diese weiß das Lied auch zu untermalen. Schön relaxt und sphärisch klingt es hier.

Langweilig bis schwülstig wird es anschließend mit „A Great Day For Freedom“. Klingt irgendwie nach 08/15-Ware, die nur durch das Gitarrenspiel David Gilmours etwas an Substanz gewinnt. Deutlich besser wird es schließlich mit dem Stück „Wearing The Inside Out“. Nicht nur der Gesang Richard Wrights lässt hier Erinnerungen an die frühen Tagen der Band aufkommen. Mag mancher dieser Song als langweilig empfinden, so transportiert er doch eine Stimmung, eine unglaublich relaxte Atmosphäre, in die man wunderschön eintauchen und sich darin wälzen kann. Das Stück hat einfach etwas, was sich wohl am besten mit dem „gewissen Etwas“ umschreiben lässt. Poppiger und gleichzeitig wieder etwas uninteressanter wird es anschließend mit „Take It Back“. Das ist so ein Lied, welches man schnell wieder vergisst und es auch nicht vermisst. Nichts Besonderes eben, balladenartig, eingängig, massentauglich – langweilig.

Sphärisch schwebend wird es schließlich erneut bei „Coming Bck To Life“. Leider trifft das zu „Take It Back“ Geschriebene allerdings auch auf dieses Stück zu, entbehrlich. Sehr viel interessanter wird es wieder mit „Keep Talking“. Die Computerstimme, die in diesem Stück immer wieder eingestreut wird, stammt dabei vom Physiker Stephen Hawking, der hier mittels seines Sprachcomputers verewigt wurde. Das Stück selbst groovt und strotzt nur so vor Kraft. Klasse auch wieder der Choreinsatz, das Keyboardsolo Rick Wrights und ebenso das komplette Ende des Stücks, welches ein wenig an den Instrumentalteil von „Pigs“ auf „Animals“ erinnert. Ein richtig gutes Lied.

Einen qualitativen Schritt zurück geht die Band erneut mit „Lost For Words“. Hierbei handelt es sich wieder um schlichte, unaufgeregte Pop-Musik. Das Stück verfügt allerdings über eine sehr schöne Melodieführung, ist zwar nicht irrsinnig interessant, kann aber trotzdem auf seine Art überzeugen. Nun und dann folgt es, das mit achteinhalb Minuten längste Stück des Albums, „High Hopes“. Okay, wieder Pop- oder Rock-Musik, diese wird hier allerdings auf allerhöchstem Niveau dargeboten. Das Lied ist einfach klasse. Das Zusammenspiel der Glocken mit den restlichen Rhythmusinstrumenten, diese wunderschöne, sofort ins Ohr gehende Melodie, dieser fast schon hymnische Refrain, diese tolle Akustik-Gitarren-Passage, dieser nicht enden wollende Abspann des Stücks - all das macht dieses Lied zu einem begeisternden Stück Musik. Richtig gut!

Fazit: Auch wenn “The Division Bell” nicht mehr an die Veröffentlichungen Pink Floyds in den 70er Jahren heranreicht, so ist das Album doch eine Steigerung zum Vorgänger. Alles wirkt hier ein wenig schöner, eingängiger, durchdachter und auch spannender als auf „A Momentary Lapse Of Reason“. Trotzdem ist auch dieses Album bei Pink Floyd Fans umstritten. Das liegt wohl an der Geschichte und den bisherigen Veröffentlichungen der Band selbst. Wäre „The Division Bell“ von einer anderen Band als von Pink Floyd veröffentlicht worden, hätte es wohl sehr viel bessere Kritiken bekommen, denn auf „The Division Bell“ hört man keineswegs schlecht gemachte Pop- bis Rockmusik, die mit einzelnen Stücken sogar begeistern kann.

Anspieltipp(s): What Do You Want From Me, Marooned, Wearing The Inside Out, Keep Talking, High Hopes
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 15.4.2012
Letzte Änderung: 15.4.2012
Wertung: 9/15
Nö, so schlecht ist das nicht.

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Pink Floyd

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1967 The Piper at the Gates of Dawn 9.50 5
1968 A Saucerful Of Secrets 10.00 6
1969 More 9.75 4
1969 Ummagumma 11.33 4
1970 Atom Heart Mother 11.33 4
1971 Meddle 12.00 3
1971 Relics 9.00 2
1972 Obscured By Clouds 9.67 4
1973 The Dark Side of the Moon 12.29 7
1974 Masters Of Rock - 1
1975 Wish You Were Here 11.00 8
1977 Animals 13.00 6
1979 The Wall 8.40 7
1980 Is there anybody out there? - The Wall live 1980/81 7.00 1
1981 A Collection Of Great Dance Songs 12.00 1
1983 The Final Cut 8.75 8
1987 A Momentary Lapse of Reason 6.75 4
1988 Delicate Sound of Thunder 9.33 3
1989 Delicate Sound of Thunder (Video) 4.00 1
1995 London '66-'67 - 1
1995 P.U.L.S.E. 9.00 3
2003 The Pink Floyd & Syd Barrett Story (DVD) 7.00 1
2003 Live at Pompeii (DVD) 12.00 4
2005 London 1966/1967 (DVD) - 1
2006 P.U.L.S.E. (DVD) 10.00 2
2011 Discovery - 1
2014 The Endless River 10.00 5

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum