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23575 Rezensionen zu 16107 Alben von 6259 Bands.
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Renaissance

Tuscany

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2001
Besonderheiten/Stil: ArtPop; sonstiges
Label:
Durchschnittswertung: 7/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Annie Haslam vocals
Michael Dunford acoustic guitars
Terence Sullivan drums,percussion
Mickey Simmonds keyboards

Gastmusiker

John Tout keyboards on 4 & 8
Roy Wood bass guitar
Alex Caird bass guitar

Tracklist

Disc 1
1. Lady from Tuscana 6.40
2. Pearls of Wisdom 4.25
3. Eva's Pond 3.40
4. Dear Landseer 5.19
5. In the Sunshine 4.25
6. In my Life 5.26
7. The Race 4.58
8. Dolphins Prayer 3.19
9. Life in Brazil 3.40
10. One Thousand Roses 7.12
Gesamtlaufzeit49:04


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 1 von 2)


1998, während der Arbeiten an den Wiederveröffentlichungen der klassischen Renaissance-Alben kam den beteiligten Haslam, Dunford, Tout und Sullivan die Idee von einem neuen Renaissance-Album.

Als es schließlich zu den Aufnahmen für "Tuscany" kam, hatte Tout kaum noch Zeit für das Projekt, so dass am Ende alle Songs von Haslam und Dunford stammen. Vielleicht ist das der Grund, warum die Musik von "Tuscany" zu einer wenig überzeugenden Mischung aus Pop-Klischees, einigen hübsch-atmosphärischen Melodien und halbherzig- klassischen, an Renaissance-Musik der 70er anknüpfenden Momenten wurde. Es stellt sich die Frage: braucht jemand (außer Nostalgikern) dieses Album? "Toscany" wird wahrscheinlich nur Annie Haslam-Anhänger zufrieden stellen, die nichts gegen ihre poppigen Solo-Alben einzuwenden hatten, und denen die unverwechselbare Stimme der Sängerin am wichtigsten ist. Haslams Gesang dürfte dem Hörer immer noch einige Euro wert sein, auch wenn der Zahn der Zeit nicht völlig spurlos an ihrer Stimme vorbeigegangen ist.

Die vorige Renaissance-Studioscheibe mit Annie Haslam ist von 1982, es liegt also im Bereich des Möglichen, dass ums Jahr 2020 herum mit einer neuen Renaissance-Platte zu rechnen ist.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 24.5.2003
Letzte Änderung: 24.5.2003
Wertung: 7/15

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Von: Kristian Selm (Rezension 2 von 2)


Renaissance - ein Name der verpflichtet. Nach grandiosen Alben in den 70ern, die perfekt sinfonische und folkloristische Elemente verbanden, den weniger geglücktem, mehr poppigen Abgesang in den 80er und dem nachfolgenden Verschwinden in der Versenkung mit mehren Splitterbands in den 90ern, gab es im Jahr 2001 endlich wieder die Rückkehr einer Formation, die den Namen Renaissance wirklich verdient.

Mit dabei ist natürlich das Erkennungszeichen der Band schlechthin, die immer noch engelsgleiche Stimme Annie Haslams. Zwar optisch erkennbar erheblich gealtert, erreicht ihr Sangesorgan aber immer noch unglaubliche Höhen und sorgt damit für einen unverkennbaren Hörgenuss. Ebenfalls mit dabei Hauptsongschreiber Michael Dunford an der Gitarre, sowie Schlagzeuger Terence Sullivan und als Neuzugang, der ebenfalls nicht gerade unbekannte Keyboarder Mickey Simmonds (u.a. bereits bei Fish und Camel tätig). Als Gast ist ebenfalls der ehemalige Keyboarder John Tout bei einigen Titeln mit von der Partie. Die Besetzung stimmt schon mal, doch was bietet "Tuscanny" nun musikalisch?

Der Opener "Lady from Tuscanny" verheißt leider nicht viel Gutes, knüpft er doch mehr an der poppigen Tradition der 80er an. Zwar schmissig und fröhlich gespielt, doch irgendwie nicht so ganz überzeugend. Doch bereits die beiden folgenden Titel zeigen was in der Band wirklich noch steckt. "Pearls of wisdom" - richtig schön sinfonisch und mit wunderschönen Melodien - geht von der Stimmung zurück in die 70er, während "Eva's pond" - nur mit Keyboards und Gesang - völlig auf die Stimme von Annie Haslam zugeschnitten ist. Das, was man in den ersten drei Titeln zu hören bekommt, ist auch die Bandbreite des weiteren Verlaufs des Albums. Auf der einen Seite, mehr eingängigere, zwar nicht belanglose, aber doch ein wenig flach wirkende Nummern, auf der anderen Seite eine richtige Rückkehr zur Vergangenheit und zwar nicht nur im Sound, sondern auch in der Qualität der Lieder.

Da bei Renaissance neben den sinfonischen Klängen, auch immer Platz für leichtlebige folkloristische Ausflüge und fröhliche Melodien war, bauen auch heute noch die Arrangements nicht auf komplexe Wechsel, sondern Melodie, ruhige Stimmungen und Harmonie stehen eindeutig im Vordergrund. Gelang es der Band in der Vergangenheit mit solch Klassikern wie "Ocean gypsy", "Carpet of the sun" oder "Mother Russia" kleine Meisterwerke von fragiler Schönheit zu fabrizieren, so wirkt vieles heute zwar bemüht und schön gemacht, doch irgendwie keineswegs so überzeugend wie noch vor 25 Jahren. Renaissance erscheinen immer dann am besten, wenn die Lieder sehr sparsam nur auf die Stimme zugeschnitten sind oder die Band sich wie beim letzten Titel "One thousand roses" auf sinfonischen Bombast und Tempo einlässt.

Insgesamt ist "Tuscanny" zwar der Versuch die Vergangenheit wieder lebendig werden zu lassen, doch leider gelingt der Zeitsprung nur zum Teil. Abgesehen davon sind die zehn Titel auf diesem Album schön anzuhören, gut gemacht, doch insgeheim hatte der Schreiber dieser Zeilen mit etwas Mitreißenderem gerechnet - dennoch schön, dass man mal was neues von Renaissance zu hören bekommt.

Anspieltipp(s): Pearls of wisdom, One thousand roses
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 3.10.2004
Letzte Änderung: 13.10.2004
Wertung: 7/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Renaissance

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1969 Renaissance 10.50 2
1971 Illusion 9.67 3
1972 Prologue 12.00 1
1973 Ashes are burning 10.50 2
1974 Turn of the Cards 11.00 2
1975 Scheherazade And Other Stories 11.67 3
1976 Live at Carnegie Hall 11.50 2
1977 Novella 10.50 4
1978 A Song For All Seasons 10.00 1
1979 Azure d'or 7.67 3
1982 Camera Camera 3.67 3
1983 Time Line 2.33 3
1994 The Other Woman 7.00 1
1995 Da Capo - 1
1997 Songs from the Renaissance Days 1.00 1
1997 At The Royal Albert Hall With The Royal Philharmonic Orchestra, Part 2 11.00 1
1997 At The Royal Albert Hall With The Royal Philharmonic Orchestra, Part 1 11.00 1
2000 'Unplugged' - 'Live' at The Academy of Music, Philadelphia USA 7.00 1
2002 In the land of the rising sun 9.00 1
2006 British Tour '76 11.00 1
2008 Song of Scheherezade (DVD) 11.00 1
2010 The Mystic and the Muse 11.00 2
2010 Kings & Queens 10.00 1
2013 Grandine il Vento 10.33 3
2014 Symphony of Light 11.00 1
2015 DeLane Lea Studios 1973 9.00 1
2016 Live at the Union Chapel 12.00 1

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