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24974 Rezensionen zu 17123 Alben von 6671 Bands.
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Arena

Contagion

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2003
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; Melodic Rock / AOR; Neoprog; Rock / Pop / Mainstream
Label: Verglas Music
Durchschnittswertung: 8/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Rob Sowden Vocals
John Mitchell Guitars
Ian Salmon Bass
Clive Nolan Keyboards
Mick Pointer Drums

Tracklist

Disc 1
1. Witch Hunt 4.14
2. An Angel falls 1.13
3. Painted Man 4.39
4. This way Madness lies 3.35
5. Spectre at the Feast 5.33
6. Never ending Night 3.23
7. Skin Game 4.42
8. Salamander 3.55
9. On the Box 2.38
10. Tsunami 2.36
11. Fallow Ground 2.51
12. The City of Lanterns 1.21
13. Riding the Tide 4.26
14. Mea Culpa 3.43
15. Cutting the Cards 4.55
16. Ascension 4.31
Gesamtlaufzeit58:15


Rezensionen


Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 1 von 3)


"Immortal", das Vorgängeralbum konnte bei mir ja anfangs richtig gut zünden. Nach gut zwei Jahren würde ich es neben "Pride" zu den Schwächeren Alben zählen, manchmal täuscht der erste Eindruck eben gewaltig. Nun kommt der Nachfolger "Contagion", das zweite Album mit Rob Sowden am Mikro und Ian Salmon am Bass. Mal sehen wie die zwei sich integriert haben.

Schlechtes kann man über beide nicht sagen. Sie machen ihren Job, genau wie das auch Clive Nolan, Mick Pointer und John Mitchel tun. Zu letzterem muss ich aber sagen, dass er derjenige ist, der "Contagion" seinen unverwechselbaren Stempel aufdrückt. Denn, mal abgesehen von der Gitarre machen alle Musiker eben nur ihren Job. Man weiß eben, was der ARENA Fan an typischen Trademarks verlangt: Keyboardteppiche en masse, satte Grooves, melodiösen Gesang und der Konzeptaufbau des Albums. Nichts wirklich neues, nichts wirklich schlechtes, auch wenn man das Gefühl nicht los wird, dass man manche Passage schon auf Vorgängeralben der Band gehört hat. Wie gesagt, es ist Mitchell an der Gitarre, der die Akzente auf "Contagion" setzt. Sein unverwechselbarer Stil macht Spaß, hebt ihn aus dem bandeigenen Sound hervor und gibt ihm zurecht eine Sonderstellung im Bandgefüge.

"Contagion" kann vom Songmaterial sicher nicht an das Debütalbum "Songs From The Lions Cage" oder an "The Visitor" heranreichen, trotzdem würde ich es als eine Fortentwicklung zu "Immortal" betrachten, auf dem die Band einige Besetzungswechsel zu verarbeiten hatte und nicht die gewohnte Geschlossenheit präsentierte. ARENA zählen nicht umsonst zu den Größen des Neo-Prog-Genres und sie bleiben diesem auch auf "Contagion" treu. Von daher ist das Album für Neo-Prog Fans wieder Pflicht, für alle anderen sei reinschnuppern ruhig mal empfohlen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.1.2003
Letzte Änderung: 2.1.2004
Wertung: 8/15
die Briten begeistern durch einen immer besser werdenden Gitarristen

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Von: Christian Rode @ (Rezension 2 von 3)


Arena bieten seit Jahren eine kalorienreiche Kost aus Neo-Prog und Mainstreamrock. Dies hat sich auch auf CONTAGION nicht geändert. Vielleicht ist das Schwergewicht noch stärker in Richtung Mainstream gerückt. Dies unterstreichen auch die eher kürzeren Songs. Es gibt immerhin 16 davon auf der Scheibe in weniger als 60 Minuten zu hören! Insgesamt ist CONTAGION ein kurzweiliges Konzeptalbum mit fließenden Übergängen zwischen den Songs. Drei gut hörbare Instrumentals sind geschickt dazwischen gestreut. John Mitchell und Ian Salmon liefern stets saubere und hörenswerte Arbeit an Gitarre und Bass!

Nicht selten aber klingt das, was die Jungs um Clive "Tastengott" Nolan und Mick "Gipsarm" Pointer abliefern, leider etwas zu mainstreamig banal und das beginnt leider schon mit dem ersten Song Witch Hunt. Zu Stampfrhythmus und sägendem Keyboard darf Rob Sowden schön düster ins Mikro rotzen, um dann einen der plattesten Refrains der Rockgeschichte anzustimmen. Schade. An Angel falls drückt zunächst gehörig auf die Tränendrüse, um sich dann aber zu einem brauchbaren Neo-Progger zu steigern. Die Atmosphäre bleibt schön düster. Nahtlos geht es zum Painted Man, dem ersten Highlight des Albums über.

Ähnlich gespalten was die Qualität der Songs angeht, geht es weiter. Spectre at the Feast baut wieder eine wundervoll mystische Atmosphäre auf, um dann mit dem Refrain alles im Kitsch versinken zu lassen, brrrrr. Never ending the Night ist Mainstream pur, entschädigt aber mit hübscher Keyboarddekoration. Skin Game hat Melodie und Atmosphäre und einen schleppenden Rhythmus. Nicht schlecht. Obwohl so was andere Rockbands auch bringen.

Solide Arbeit stellt das orientalisierte Salamander dar, das leider wieder refrainmäßig verhunzt wird. Das anschließende Instrumental On the Box bietet aber ein richtig gut abgehendes Keyboardsolo - endlich! Tsunami hat tatsächlich wieder einen Refrain parat, der kein Zahnweh verursacht. Nettes Intermezzo. Fallow Ground kommt schön wuchtig, fast floydig daher, während The City of Lanterns kurz die fragile Seite von Arena zeigt, um in das Instrumental Riding the Tide zu münden, das auch auf - oha! - einem Genesis-Album Ende der 70-er Jahre Bestand gehabt hätte! Neoprog vom Feinsten!

Hiernach geht's auf's Finale zu. Mea Culpa kann als überflüssiger Schmachtfetzen jedoch nicht überzeugen, Cutting the Cards beginnt mit akustischer Gitarre und verwandelt sich dann aber in einen quirligen Sahne-Progger mit mittelmäßigem Refrain... Das abschließende Ascension schließlich - oh, Konzeptalbum! - setzt noch mal eine Feuerzeugschwenk-Hymne oben drauf. Nu ja.

Es wird jedenfalls unglaublich viel Abwechslung auf einem in sich geschlossenen Album geboten, auf dem starke Songs neben ziemlichem Mittelmaß stehen, rockige Nummern neben Schmachtfetzen. Insgesamt geht die Rechnung aber noch mal auf: Arena verstehen es mit CONTAGION zu unterhalten, auch wenn Vieles eine Spur zu flach wirkt.

Anspieltipp(s): Painted Man, Riding the Tide
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.6.2003
Letzte Änderung: 28.2.2012
Wertung: 9/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 3 von 3)


Arena gehören heute sicher nicht mehr zu den Bands, die representativ für meinen Geschmack sind. Sie waren aber eine Stufe auf meinem "trail of prog".

Contagion ist ein typisches Arena-Album mit den bekannten Zutaten als da wären: Bombast, Pathos, Keyboardteppiche zum Abwinken, Schmachtgesang, mal frickelige, mal weinende Gitarrensoli und stampfende Rhythmusarbeit. Meist ist das Ganze im 4/4-Takt gehalten.

Damit wäre eigentlich schon alles gesagt. Die einzelnen Stücke möchte ich nicht gesondert besprechen. Kurz: es gibt gegenüber den früheren Alben eigentlich nichts Neues zu entdecken. Allein: das Album macht Spass, ist wie aus einem Guss komponiert und wirkt in sich sehr geschlossen. Die oben erwähnten Ingredienzien werden zu einem Menu verarbeitet, welches höheren Ansprüchen sicher nicht genügt, dies aber auch gar nicht muss. "Contagion" ist für mich Musik für`s Auto, für die Party, zu einem Kasten Bier und dann laut gehört. Es ist eine Erinnerung an früher, ein ferner Hall der 80er Jahre.

Wo Immortal? über weite Strecken einfach zu konstruiert und ideenlos war (Moviedrome) oder man sich selbst oder andere kopierte, da besinnt man sich hier auf alte Tugenden. Für meinen Geschmack wird es selten platt, die Keyboards nerven eigentlich nie, Pointer macht seine Sache gut, der Gitarrist versteht sein Handwerk und die Scheibe ist sauber, differenziert und druckvoll produziert.

Für Arenafans fraglos ein Muss. Für alle diejenigen, die nach Immortal mit dieser Band abgeschlossen hatten: come back...

Anspieltipp(s): von A-Z
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.9.2004
Letzte Änderung: 4.12.2011
Wertung: 7/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Arena

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1995 Songs From the Lions Cage 10.50 2
1996 Edits - 1
1996 Pride (Let Your Conscience Decide) 10.50 2
1997 Welcome Back! To The Stage - 1
1997 Welcome to the stage 10.00 1
1997 The Cry 3.00 2
1998 The Visitor 9.75 4
1999 The visitor - revisited - 1
2000 Immortal? 6.25 4
2001 Breakfast In Biarritz 6.00 1
2001 Unlocking The Cage - 1
2002 Radiance - 1
2003 Contagious - 1
2003 Contagium - 1
2003 Caught in the act (DVD) 9.00 1
2004 Live & Life (The Contagion Tour 2003) 9.00 1
2005 Pepper's Ghost (7 Stories Of Mystery And Imagination) 11.00 5
2006 Smoke & Mirrors (DVD) 9.50 2
2011 The Seventh Degree Of Separation 8.00 2
2013 Rapture (DVD) 9.00 1
2015 The Unquiet Sky 10.50 2
2016 XX 10.00 1
2018 Double Vision 10.50 2

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