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Nick Cave & The Bad Seeds

Murder Ballads

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1996
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; ArtPop; Independent / Alternative
Label: Mute Records
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Nick Cave vocals, piano, organ
The Bad Seeds other instruments

Gastmusiker

Kylie Minogue vocals on 5
PJ Harvey Vocals on 3

Tracklist

Disc 1
1. Song Of Joy 6.47
2. Stagger Lee 5.15
3. Henry Lee 3.58
4. Lovely Creature 4.13
5. Where The Wild Roses Grow 3.57
6. The Curse Of Millhaven 6.55
7. The Kindness Of Strangers 4.39
8. Crow Jane 4.15
9. O'Malley's Bar 14.28
10. Death Is Not The End   (Bob Dylan cover) 4.27
Gesamtlaufzeit58:54


Rezensionen


Von: Michael Weinel @


Na, da soll noch einer sagen, Nick Cave sei nicht progressiv! Hier haben wir ein ausgewachsenes Konzeptalbum mit einem waschechten Longtrack (15 Minuten). *g*

Im Ernst: "Murder Ballads" ist - wie der Titel vermuten lässt - eine Sammlung von Songs, die sich ausschließlich um ein Thema drehen: Mord und Totschlag.

Das Thema wird sowohl "lyrisch" (z. B. das bekannte "Where The Wild Roses Grow") als auch mit schockierender Realität (z. B. "O'Malley's Bar") bearbeitet. Die Texte sind hier und da schon recht drastisch und nichts für sensible Gemüter. In England gibt's die CD nur mit "Parental Advisory"-Aufkleber.

Erstaunlich, dieser Kerl. 9 Songs, die alle gute Kurzgeschichten abgegeben hätten. Mein Faible für lyrisch-gute Texte sollte inzwischen ja hinlänglich bekannt sein. ;-)

Musikalisch geht's hier teilweise noch einen Zacken härter zu als auf den folgenden Alben, mehr bandbetont, während dann federleichte orchestrale Arrangements die Oberhand gewinnen sollten.

"O'Malley's Bar" verdient besondere Erwähnung. Ich hab's nicht nachgezählt, aber ich denke, der Song hat mehr Text als sowohl "Supper's Ready" und auch "The Battle Of Epping Forest" (5 Seiten im Booklet). Erzählt wird die Geschichte eines Amokläufers, der in besagter Bar ein lustiges kleines Blutbad anrichtet - das ganze aus der Ich-Perspektive. Das ist teilweise so überzogen, dass es fast karikaturhaft wirkt. Genial.

Negative Aspekte gibt es leider auch. Viele der kurzen Songs wissen nicht so recht zu überzeugen, z. B. "Crow Jane" und das ziemlich missglückte Dylan-Cover "Death Is Not The End". Das sollte wohl zum Schluss noch etwas Entspannung und Auflockerung der doch recht düsteren und teils aggressiven Atmosphäre bringen, wirkt aber eher "angeklebt" und albern.

Alles in allem ein überzeugendes Album mit leichten Schwächen.

Anspieltipp(s): Song Of Joy, O'Malley's Bar
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 24.6.2003
Letzte Änderung: 24.6.2003
Wertung: 12/15
düster-schräges "Konzeptalbum"

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Nick Cave & The Bad Seeds

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2001 No More Shall We Part 13.50 2

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