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Saga (Kan.)

Marathon

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2003
Besonderheiten/Stil: Melodic Rock / AOR
Label: Steamhammer/SPV
Durchschnittswertung: 8.25/15 (4 Rezensionen)

Besetzung

Michael Sadler Vocals, Keys
Ian Crichton Guitars
Jim Crichton Bass, Keys
Jim "Daryl" Gilmour Keys, Vocals
Steve Negus Drums

Tracklist

Disc 1
1. Marathon 4.59
2. How are you? 5.23
3. Breathing Lessons 4.25
4. Hands Up 3.45
5. Streets of Gold (Chapter 14) 5.11
6. Blind Side of the Heart 4.35
7. Return to Forever 4.27
8. Too Deep 4.36
9. You Know I Know (Chapter 12) 4.22
10. Rise and Shine 3.32
11. Worlds Apart (Chapter 16) 6.11
Gesamtlaufzeit51:26


Rezensionen


Von: Oliver Mensing (Rezension 1 von 4)


'Marathon' ist das Album Nummer 3 in der Tradition von Full Circle (1999) und House of Cards (2001), d.h. es sind wieder alle typischen Sagazutaten zusammen mit einer guten Portion Mainstream vorhanden und die Scheibe sollte allen Saga-Fans und Liebhabern der beiden Vorgängeralben gut reingehen.

Sicherlich kann man hier den Kritikpunkt ansetzen und behaupten, Saga würden ständig die gleiche Musik machen. Andererseits geben sie dem Saga-Fan genau das, was er sich wünscht: klasse Melodic Rock mit fulminanten Keys und griffigen Gitarren, die den Teppich für die nach wie vor genialen Sadler-Vocals bilden. Dazu die vertrauten Chapters (die scheinbar unendliche Geschichte um das Insekt 'Golden Boy') und ein dementsprechendes Coverartwork mit moderner Farbgestaltung.

Zur musikalischen Ähnlichkeit der drei Alben befragt, antwortete Jim Crichton: "Full Circle, House of Cards und Marathon sind ein Werk verteilt auf drei einzelne Veröffentlichungen."

Die Marathon-Tour im Frühjahr 2003 hielt für die Fans eine besondere Überraschung bereit: Es wurden Abend für Abend jeweils entweder die Chapters 1 bis 8 oder 9 bis 16 gespielt. Diese wurden aufgenommen und werden evtl. als Chapter-Live-Doppelalbum erscheinen. Auch ein Zeichentrickfilm rund um 'Golden Boy' scheint in Planung.

Anmerkung: Die kurze Sommer-Tour im Juli 2003 wird für Drummer und Gründungsmitglied Steve Negus die letzte sein, da er die Band nach 26 Jahren aus persönlichen Gründen verlassen wird. Er wird sicherlich in jedem Saga-Herz seinen festen Platz behalten!

Anspieltipp(s): Worlds Apart (Chapter 16)
Vergleichbar mit: Full Circle und House of Cards (beide von Saga)
Veröffentlicht am: 25.6.2003
Letzte Änderung: 25.6.2003
Wertung: 13/15
Ein klasse Album, das nicht ganz an die Qualität der beiden Vorgänger heranreicht!

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Von: Sebastian Mack (Rezension 2 von 4)


Nach den beiden klasse Alben "Full Circle" (klasse Songmaterial) und "House Of Cards" (klasse Rock-Scheibe) kommt nun Album Nr. 3 im gleichen, typischen Saga-Stil. Aber irgendwie funktioniert es diesmal nicht.

Es fehlt die Power in den Songs - sie rocken nicht. Und die Balladen sind einfach belanglos. Und wenn's mal gut anfängt, dann ist entweder zu simpel gestrickt oder irgendwas passt nicht, z.B. bei "Return To Forever" der Refrain.

Es ist diesmal eine Muss-Produktion geworden, so hört es sich jedenfalls an - uninspiriert und gelangweit, ohne Biss und der Klasse, die Saga sonst so auszeichnete. Zwar singt Sadler genial wie immer, aber sowohl Ian Crichton, ganz besonders aber Jim Gilmour an den Keys bleibt unter seinen Fähigkeiten; letzterer hat im Vergleich zu den Vorgängerscheiben auch nicht viel zu tun. Natürlich besteht für den Fan kaufpflicht, aber jemand der SAGA neu kennenlernen möchte, sollte doch lieber zu "House Of Cards" oder dem Klassiker "Images At Twilight" greifen.

Anspieltipp(s): Too Deep, Worlds Apart
Vergleichbar mit: Saga (Behaviour, Full Circle, House Of Cards)
Veröffentlicht am: 18.8.2003
Letzte Änderung: 18.8.2003
Wertung: 8/15
Auf die Bewertung ist bereits ein Sympathiepunkt draufaddiert ;-)

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Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 3 von 4)


Was schreibt man zu einem neuen SAGA Album noch?
Alles bleibt beim Alten?
Die Band bleibt sich und den Fans treu?
Stagnation?
Sicherlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. "Marathon" ist sicherlich keine Stagnation, trotzdem aber Festhalten an alten Strukturen und alten Erfolgsrezepten.

Und ehrlich gesgat finde ich es nach "House Of Cards" und "Full Circle" mittlerweile echt langweilig, dasselbse Rezept aufgebrüht zu bekommen. Da steckt kein Pepp mehr drin und ehrlich gesagt wird es ausser den Die-Hard Fans auch niemanden mehr vom Hocker hauen. Da kommt einfach zu wenig wirklich positive Veränderung. Man kann vorhersehen, welche Stilmittel ein Jim Gilmour innerhalb der nächsten Sekunden verarbeiten wird, die Riffs von Ian Crichton sind auch nichts wirklich Überraschendes mehr und Steve Negus trommelt weiterhin präzise aber auch nicht wirklich spektakulär.

Wo liegt also der Kaufreiz für dieses Album? Vielleicht kann man die Fortsetzung der "Chapters" als einen sehen. Schließlich will man die ja irgendwann vollzählig haben und schon deshalb wird der Fan zuschlagen. Zum Anderen bieten Saga mit ihrem melodisch-symphonischen Rock eben unbestritten Gute-Laune-Musik, die zu vorderst von den gesungenen Harmonien eines Michael Sadler lebt und welche durch den Groove des Jim Crichton einfach die Tanzbeine lockert.

Insgesamt ein eher enttäuschendes Saga Werk im wiederbelebten Look. Ich empfehle, sich die Herren auf Tour anzusehen, denn da wird das Feuerwerk an wahren Klassikern abgebrannt und man kann sicherlich zu 99% auf begeisterte Anhänger und wirklich tolle Stimmung setzen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 23.6.2004
Letzte Änderung: 22.6.2004
Wertung: 6/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 4 von 4)


Marathon fällt gegenüber seinen Vorgängern ab. Das liegt zum einen daran, dass die Stücke mit einigen wenigen Ausnahmen nicht mehr den Pepp haben wie zuvor und oft schwammig und kraftlos wirken. Dann daran, dass die Drums mitunter aus der Konserve zu kommen scheinen oder plastige E-Drums sind (exemplarisch in der grausligen Nummer "Blind Side of the Heart"). Dann daran, dass Gilmour teilweise Sounds verwendet, die futuristisch sind und irgendwie nicht so zum typischen Saga-Stil passen wollen. Und schliesslich daran, dass die Kompositionen, wiederum mit wenigen Ausnahmen, nicht zünden. Insgesamt sind die Stücke oftmals zu straight, zu simple Rocker. Oder dann zu seicht.

Dass sie es eigentlich immer noch können, beweisen sie mit "Streets of Gold", das in bester Saga-Tradition absolut überzeugt. Oder mit "You Know I Know", wo sich wieder das typische Zwiespiel von Crichton und Gilmour findet.

Insgesamt ist das etwas zu wenig, um das Album wirklich empfehlen zu können. "Die Hard"-Fans werden sicher ihren Spass haben, allen anderen an den Saga der 00er Jahre Interessierten empfehle ich den Vorgänger oder dann gleich das Sahnestücken The Chapters Live.

Anspieltipp(s): Streets of Gold
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 23.8.2013
Letzte Änderung: 23.8.2013
Wertung: 6/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Saga (Kan.)

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1978 Saga 12.50 4
1979 Images At Twilight 11.67 3
1980 Silent Knight 10.20 5
1981 Worlds Apart 8.50 2
1982 In Transit 14.00 2
1983 Heads Or Tales 8.50 2
1985 Behaviour 8.00 2
1987 Wildest Dreams 5.00 2
1989 The Beginner's Guide To Throwing Shapes 10.25 4
1991 Gotta Love It 10.00 1
1993 The Security of Illusion 8.00 3
1994 Steel Umbrellas 3.67 3
1995 Generation 13 12.00 5
1997 Phase One 12.00 2
1997 Pleasure & the Pain 3.00 1
1998 Detours 12.00 1
1999 Full Circle 10.75 4
2001 House Of Cards 10.75 4
2004 All Areas - Live In Bonn 2002 (Limited Edition) (DVD) 6.00 2
2004 Network 12.00 2
2005 The Chapters Live 11.00 1
2006 Trust 11.00 2
2006 It's Your Life (Single) 6.00 1
2007 Worlds Apart Revisited (DVD) 13.00 2
2007 10,000 Days 10.00 2
2007 Worlds Apart Revisited 11.00 3
2009 Contact 11.00 1
2009 Contact (DVD) 7.50 2
2009 The Human Condition 10.00 1
2011 Heads or tales Live 9.00 1
2012 20/20 12.00 1
2013 Spin It Again! Live in Munich (DVD) 11.00 1
2014 Sagacity 9.00 2
2017 The Polydor Legacy - 1
2018 So Good So Far - Live at Rock of Ages - 1

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